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Medizin

05. Juni 2013 Westdeutsches Tumorzentrum am Universitätsklinikum Essen erneut als Onkologisches Spitzenzentrum ausgezeichnet

Die Deutschen Krebshilfe hat das Westdeutsche Tumorzentrum (WTZ) am Universitätsklinikum Essen nach einer umfangreichen Begutachtung durch ein internationales Expertenteam erneut als Onkologisches Spitzenzentrum ausgezeichnet. In diesem Zusammenhang erhält das Universitätsklinikum Essen in den nächsten drei Jahren zusätzliche Fördermittel in Höhe von insgesamt drei Millionen Euro. Die Onkologie bildet einen Schwerpunkt in Klinik, Forschung und Lehre am Universitätsklinikum Essen. Bereits heute ist das Westdeutsche Tumorzentrum Essen Deutschlands größtes Tumorzentrum.

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"Die erneute Auszeichnung durch die Deutsche Krebshilfe sehen wir als Anerkennung und Würdigung der hervorragenden Arbeit unserer Kolleginnen und Kollegen", erklärt Prof. Dr. Eckhard Nagel, Ärztlicher Direktor am Universitätsklinikum Essen. 2009 wurde das WTZ am Universitätsklinikum Essen erstmals als Onkologisches Spitzenzentrum ausgezeichnet. Bei der Ende 2012 durchgeführten Begutachtung konnte das Universitätsklinikum Essen das internationale Expertengremium erneut von der hervorragenden Aufstellung des WTZ in der onkologischen Krankenversorgung, Forschung und Lehre überzeugen.

"Das WTZ ist das älteste und nach Patientenzahlen größte Comprehensive Cancer Center Deutschlands, das auch überregional wahrgenommen wird. Deshalb gibt es allen Grund, auf das Geleistete stolz zu sein", erläutert Prof. Dr. Dirk Schadendorf, Direktor der Klinik für Dermatologie am Universitätsklinikum Essen und seit dem 1. Mai Geschäftsführender Direktor des Westdeutschen Tumorzentrums. Denn das Westdeutsche Tumorzentrum am Universitätsklinikum Essen schreibt seine Erfolgsgeschichte auch mit Blick auf die Zahl der behandelten Patientinnen und Patienten weiter fort: In den letzten vier Jahren lag ihr Zuwachs im zweistelligen prozentualen Bereich. In Bezug auf die Anzahl jährlich behandelter Krebspatienten ist das WTZ sogar das größte Tumorzentrum Deutschlands. So wurden im Jahr 2011 knapp 12.000 Neu-Diagnosen gestellt und insgesamt über 25.000 stationäre und 80.000 ambulante Kontakte gezählt. Und dies in Bezug auf eine Vielzahl verschiedener Tumorarten: Denn das WTZ bildet die Klammer um 15 hochspezialisierte Organzentren, wie das Essener Haut-, Brust-, Darm-, Lungen- und das Prostatazentrum. Diese sind auf die Behandlung von Patienten mit bestimmten Organtumoren spezialisiert. Diagnosen werden am WTZ nicht nur im Rahmen flächendeckend etablierter Tumorboards besprochen. Ergänzt werden diese durch interdisziplinäre Spezialsprechstunden.

Ziel der Förderung durch die Deutsche Krebshilfe ist es, die Versorgung krebskranker Menschen in Deutschland grundlegend zu verbessern. Kriterien für die Auswahl waren unter anderem die Einrichtung einer zentralen Anlaufstelle für Krebspatienten in einer fachübergreifenden Onkologie für alle Tumorerkrankungen, die Behandlung von Patienten in innovativen klinischen Studien, die Durchführung von interdisziplinären Konferenzen, die Entwicklung und Umsetzung von Behandlungspfaden, eine enge Verzahnung von Forschung und Klinik, eine strukturierte Zusammenarbeit mit niedergelassenen Ärzten und Kliniken in der Umgebung sowie die Zusammenarbeit mit Patientenvertretern und Selbsthilfegruppen.

Neben dem WTZ am Universitätsklinikum Essen gehören die Tumorzentren der Universitätskliniken Berlin, Dresden, Düsseldorf, Erlangen, Frankfurt am Main, Freiburg, Hamburg, Heidelberg, Köln/Bonn, Tübingen und Würzburg zu den zwölf Onkologischen Spitzenzentren.

Quelle: Universitätsklinikum Essen


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