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Medizin

03. Februar 2020 Weltkrebstag 2020: Neue Zelltherapie am UKL

Zum Weltkrebstag 2020 am 4. Februar zieht Prof. Dr. Uwe Platzbecker, Direktor der Medizinischen Klinik I und Leiter des Bereichs Hämatologie und Zelltherapie, eine erste Bilanz: „Die neue Zelltherapie ist am Universitätsklinikum Leipzig angekommen.“
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Nach mehr als einem halben Jahr sei das Verfahren im besten Sinn zur Routine geworden, erklärt Platzbecker. Die Abläufe seien eingespielt, sein Team habe die nötigen Erfahrungen gesammelt: „Wir erhalten Zuweisungen aus regionalen und überregionalen Kliniken“, so der UKL-Experte. Aktuell sei sogar eine Patientin aus Indien in Behandlung.
Bald werden es 10 Patienten sein, derzeit pro Monat mindestens einer. Mittlerweile können sie nicht nur mit der Gentherapie Kymriah behandelt werden, sondern auch mit Yescarta, einer  CAR-T-Zelltherapie für fast deckungsgleiche Indikationen.  „Als eine der ersten Kliniken in Deutschland haben wir die Voraussetzungen geschaffen, beide Medikamente anzuwenden“,so Platzbecker. 
Wie so oft in der hämatologischen Onkologie sind die Erfahrungen nach den ersten Behandlungen grundsätzlich positiv, doch dies nicht uneingeschränkt: „Insgesamt konstatieren wir eine gute Verträglichkeit der Medikamente. Doch leider hat nicht jeder Patient von der Behandlung profitieren können“, sagtPlatzbecker. Man dürfe nicht vergessen, dass die Therapien erst zum Einsatz kommen, wenn die Erkrankung sehr weit fortgeschritten ist und sich bei Lymphdrüsenkrebs auch während einer solchen Behandlung Mechanismen entwickeln, um sich dem Immunsystem zu entziehen, erläutert er. 

Einsatz bereits in früheren Stadien

Eine der Konsequenzen aus dem ersten halben Jahr ist, dass nun im Rahmen von Studien der Einsatz der Therapie bereits in früheren Stadien der Erkrankung getestet wird. „Weiterhin planen wir gemeinsame Forschungsprojekte mit dem Leipziger Fraunhofer-Institut für Zelltherapie und Immunologie (IZI)“, führt Platzbecker aus. So wollen die Ärzte und Wissenschaftler unter anderem die Lebensdauer der CAR-T-Zellen im Blut verfolgen. 

Quelle: UKL

Literatur:

www.uniklinikum-leipzig.de


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