Mittwoch, 19. Juni 2019
Navigation öffnen

Medizin

15. Mai 2018 Vor der GOÄ-Reform kommt die Kommission

"Sowohl die ambulante Honorarordnung in der Gesetzlichen Krankenversicherung (EBM) als auch die Gebührenordnung der Privaten Krankenversicherung (GOÄ) müssen reformiert  werden. Deshalb wollen wir ein modernes Vergütungssystem schaffen, das den Versorgungsbedarf der Bevölkerung und den Stand des medizinischen Fortschritts abbildet. Dies bedarf einer sorgfältigen Vorbereitung. Die Bundesregierung wird dazu auf Vorschlag des Bundesgesundheitsministeriums eine wissenschaftliche  Kommission einsetzen, die bis Ende 2019 unter Berücksichtigung  aller hiermit zusammenhängenden medizinischen, rechtlichen und wirtschaftlichen Fragen Vorschläge vorlegt. Ob diese Vorschläge umgesetzt  werden, wird danach entschieden" (1). Dazu sagt Hildegard Fuchs, Autorin des bei rs media erschienenen Ratgebers "Die ärztliche Privatabrechnung – ausgefuchst":
"Mit beständiger Regelmäßigkeit wird eine neue GOÄ heraufbeschworen. Einmal setzt die Bundesärztekammer den Anwendern einen Floh ins Ohr, ein andermal weiß die Politik mehr als der Rest der Welt. Und bei genauer Betrachtung stellt sich das ganze Getöse nur als Polemik, also heiße Luft ohne Substanz, Sinn und Zweck heraus.

Nach dem ständigen Hin und Her – kommt sie, kommt sie nicht, wann kommt sie und wie sieht sie aus – hat nun die politische Ebene zumindest einmal für eine gewisse Zukunftsaussicht bezüglich einer GOÄ-Novellierung gesorgt. Es wurde verkündet, dass mit einer neuen GOÄ in den nächsten Jahren, also bis 2020 oder 2022 nicht zu rechnen ist. Das ist doch schon einmal eine Hausnummer, mit der gearbeitet werden kann. Das heißt: Die GOÄ behält auch weiterhin ihre Gültigkeit und muss aufgrund ihrer zunehmenden Überalterung mit immer noch mehr Know how korrekt ausgelegt und umgesetzt werden.

Deshalb ist „Die ärztliche Privatabrechnung – ausgefuchst“ (1. Auflage 2007; 110 Seiten; Preis: 19,90 EUR + Versandkosten) immer noch ein schneller und unkomplizierter Praxisratgeber, der nichts an Aktualität eingebüßt hat.

Datenschutzgesetz: Behandlungsvertrag und Schweigepflichtentbindungserklärung zum Download

Und damit auch die Grundlagen der ärztlichen Behandlung und Honorarabrechnung rechtssicher vereinbart und erfolgreich umgesetzt werden können, gibt es einen  Behandlungsvertrag sowie eine Schweigepflichtentbindungserklärung, die der aktuellen Rechtslage (§ 630 a-h BGB/Datenschutzgesetz-Datenschutzgrundverordnung) entsprechen, als „Sahnehäubchen“ obendrauf!"

Hildegard Fuchs
Management und Service
Rund um die GOÄ
Keffenbrink 23
18513 Grammendorf
Tel. 038334-66481
www.rund-um-die-goae.de


Zum Download:

Behandlungsvertrag

Kostenerstattung

Schweigepflichtentbindungserklärung
 
 

Quelle: rs media

Literatur:

(1)  Koalitionsvertrag vom 7.2.2018, S. 98, unter: https://www.wiwo.de/downloads/20937120/6/koalitionsvertrag_7-2-2018.pdf


Das könnte Sie auch interessieren

Vom Telemedizin-Netzwerk bis zur Ersthelfer-App: Medizintrends mit Zukunft

Die Deutschen werden immer älter. Chronische Leiden wie Demenz oder Herz-Kreislauf-Erkrankungen stellen künftig das Gesundheitssystem auf die Probe. Medizinforscher und Gesundheitsexperten aller Branchen arbeiten längst unter Hochdruck an neuen Lösungen für die Gesundheitsversorgung von morgen. In die Karten spielen ihnen dabei die Digitalisierung und der Trend zur Vernetzung im Gesundheitswesen. Das zeigt auch der Wettbewerb „Ausgezeichnete Orte im Land der...

Berufliche Reha ist mehr als Wiedereingliederung nach dem Hamburger Modell

Berufliche Reha ist mehr als Wiedereingliederung nach dem Hamburger Modell
© Krebsinformationsdienst, Deutsches Krebsforschungszentrum


Etwa zwei Drittel aller Berufstätigen, die an Krebs erkrankt sind, kehren zurück in das Arbeitsleben. Für viele ist die Motivation hoch, denn wer arbeitet, erobert sich ein Stück Normalität zurück. Doch der Wiedereinstieg sollte behutsam erfolgen und an die individuelle Belastbarkeit der Patientinnen und Patienten angepasst werden. Nach längerer Arbeitsunfähigkeit bieten die Leistungen der beruflichen Rehabilitation ein breites Spektrum, um die...

Geballtes Wissen zu Krebs für alle

Geballtes Wissen zu Krebs für alle
© Krebsinformationsdienst, DKFZ; Bild: Pixabay 849820

Der offizielle Startschuss fiel am 30. März 1999. Die Internetseite des Krebsinformationsdienstes (KID), einer Abteilung des Deutschen Krebsforschungszentrums, ging online. Heute nutzen monatlich rund 600.000 Besucher die Seite. Gefragte Themen sind Hintergründe zur Erkennung und Behandlung von Krebs, neue Therapieverfahren, aber auch Tipps zum Umgang mit der Erkrankung im Alltag. Alle, die sich vor Krebs schützen möchten, finden ausführliche Informationen über...

Kostenlose Kosmetikseminare “look good feel better“ für Krebspatientinnen

Kostenlose Kosmetikseminare “look good feel better“ für Krebspatientinnen
© Carolin Lauer (carolinlauer.de)

Ganz unverhofft trifft die damals 30jährige Cristina aus Hannover die Diagnose Krebs. Erst dachte sie an einen schlechten Scherz, als sie den Anruf von ihrem Arzt erhielt und dann zog ihr die Nachricht den Boden unter den Füßen weg. Mit der Chemotherapie kamen der Verlust der Haare, Augenbrauen und Wimpern und damit auch teilweise unangenehme Situationen: „Selbst als ich noch Stoppeln auf dem Kopf hatte, haben mich sofort alle angestarrt. Teilweise getuschelt oder den...

Sie können folgenden Inhalt einem Kollegen empfehlen:

"Vor der GOÄ-Reform kommt die Kommission"

Bitte tragen Sie auch die Absenderdaten vollständig ein, damit Sie der Empfänger erkennen kann.

Die mit (*) gekennzeichneten Angaben müssen eingetragen werden!

Die Verwendung Ihrer Daten für den Newsletter können Sie jederzeit mit Wirkung für die Zukunft gegenüber der rsmedia GmbH widersprechen ohne dass Kosten entstehen. Nutzen Sie hierfür etwaige Abmeldelinks im Newsletter oder schreiben Sie eine E-Mail an: info[at]rsmedia-verlag.de.


ASCO 2019
  • Metastasiertes klarzelliges RCC: Frontline-Therapie mit Pembrolizumab + Axitinib verbessert Überleben gegenüber Sunitinib auch bei intermediärem/ungünstigem Risikoprofil und Tumoren mit sarkomatoiden Anteilen
  • Erhaltungstherapie mit Pembrolizumab nach einer Erstlinienchemotherapie verzögert Progress beim metastasierten Urothelkarzinom
  • Fortgeschrittenes Magenkarzinom und AEG: Pembrolizumab ist Standard-Chemotherapie nicht unterlegen bei besserer Verträglichkeit
  • Ermutigende Ergebnisse mit Pembrolizumab in der Zweitlinientherapie des fortgeschrittenen HCC
  • 5-Jahres-Daten der KEYNOTE-001 Studie bestätigen langanhaltenden Überlebensvorteil durch Pembrolizumab beim fortgeschrittenen NSCLC
  • Pembrolizumab + Chemotherapie firstline bei metastasiertem nicht-plattenepithelialen NSCLC: Medianes OS, PFS und PFS2 nahezu verdoppelt
  • Fortgeschrittenes Endometriumkarzinom: Kombination Pembrolizumab + Lenvatinib wird in Phase-III-Studie getestet
  • Metastasiertes Melanom: Immunbedingte Nebenwirkungen unter Pembrolizumab assoziiert mit längerem rezidivfreien Überleben
  • Pembrolizumab + Platin-basierte Chemotherapie oder Pembrolizumab als Monotherapie erfolgreich in der Erstlinie bei rezidivierenden/metastasierenden Kopf-Hals-Tumoren