Mittwoch, 5. August 2020
Navigation öffnen

Medizin

06. Dezember 2019 Verzichtserklärung der Zulassung: Roferon-A läuft aus

Aufgrund veränderter klinischer Praxis wird Roche Roferon®-A (Interferon alfa-2a) weltweit vom Markt nehmen. Das Arzneimittel hat in den vergangenen 30 Jahren einen wesentlichen Beitrag zur Verbesserung des Behandlungsstandards bei Virusinfektionen und verschiedenen Krebsarten geleistet. Inzwischen sind erwartungsgemäß wirksamere Medikamente verfügbar, die neue Therapiestandards setzen. Zudem ist der Einsatz von Roferon®-A zur Behandlung verschiedener zugelassener Indikationen nicht mehr durch die medizinischen Leitlinien gestützt.
Der Marktrückzug betrifft alle Handelsformen:
Roferon-A 3 Mio. I.E./0,5 ml Fertigspritze mit Injektionslösung
Roferon-A 4,5 Mio. I.E./0,5 ml Fertigspritze mit Injektionslösung
Roferon-A 6 Mio. I.E./0,5 ml Fertigspritze mit Injektionslösung
Roferon-A 9 Mio. I.E./0,5 ml Fertigspritze mit Injektionslösung

Der aktuelle Bestand des Arzneimittels wird abverkauft, eine Produktion findet nicht mehr statt. Roche geht für Deutschland davon aus, dass alle Roferon®-A-Handelsformen im Laufe des ersten Halbjahres 2020 ausverkauft sein werden.

Medizinische und pharmazeutische Anfragen beantwortet das Team Medical Information von Roche: grenzach.medical_information@roche.com, Tel. 07624-14-2015





 

Quelle: Roche


Anzeige:
Fachinformation

Das könnte Sie auch interessieren

Primäre Studienendpunkte: Gesamtüberleben oder progressionsfreies Überleben - gibt es einen Goldstandard?

Anerkanntes Ziel einer Therapie von Krebspatienten ist die Verbesserung des Überlebens und der Lebensqualität. Historisch gesehen gilt die Gesamtüberlebenszeit (OS = overall survival) als der wichtigste primäre klinische Endpunkt einer Studie. Doch das Gesamtüberleben als primärer Studienendpunkt unterliegt nicht zuletzt aufgrund der Fortschritte, die in letzten Jahren in der Krebstherapie erzielt wurden, gewissen Einschränkungen. So können...

Was verstehen Ärzte unter „Therapielinien“?

Die Behandlung von Krebs richtet sich nach Art und Stadium der Erkrankung sowie dem individuellen Befinden des Patienten. Neben der Operation und der Strahlentherapie ist die medikamentöse Therapie eine wichtige Option. Wann welche Maßnahmen zum Einsatz kommen sollten, wird in ärztlichen Leitlinien festgehalten. Welche Medikamente zu welchem Zeitpunkt am wirksamsten und verträglichsten sind, wird zuvor in klinischen Studien untersucht. Basierend auf den Ergebnissen...

Sie können folgenden Inhalt einem Kollegen empfehlen:

"Verzichtserklärung der Zulassung: Roferon-A läuft aus"

Bitte tragen Sie auch die Absenderdaten vollständig ein, damit Sie der Empfänger erkennen kann.

Die mit (*) gekennzeichneten Angaben müssen eingetragen werden!

Die Verwendung Ihrer Daten für den Newsletter können Sie jederzeit mit Wirkung für die Zukunft gegenüber der rsmedia GmbH widersprechen ohne dass Kosten entstehen. Nutzen Sie hierfür etwaige Abmeldelinks im Newsletter oder schreiben Sie eine E-Mail an: info[at]rsmedia-verlag.de.


EHA25 virtuell
  • Real-life-Daten zur CAR-T-Zell-Therapie bei r/r DLBCL und BCP-ALL zeigen hohe Ansprechraten – neuer Prädiktor für Ansprechen identifiziert
  • CAR-T-Zell-Therapie bei Patienten mit r/r DLBCL: TMTV als Prädiktor für frühen Progress
  • Sichelzellerkrankung: Verbesserung der Lebensqualität ist wichtigstes Therapieziel aus Sicht der Patienten – neue Behandlungsoptionen erwünscht
  • PV: Ruxolitinib senkt Hämatokrit und erhöht Phlebotomie-Unabhängigkeit im Real-world-Setting
  • Neuer BCR-ABL-Inhibitor Asciminib bei bisher unzureichend therapierten CML-Patienten in Phase-I-Studie wirksam
  • FLT3-mutierte AML: Midostaurin in Kombination mit Chemotherapie für jüngere und ältere Patienten vergleichbar sicher
  • Real-world-Daten zeigen: Eltrombopag auch bei sekundärer ITP wirksam
  • CML: Hohe Rate an tiefem molekularen Ansprechen nach 24-monatiger Therapie mit Nilotinib in der Zweitlinie
  • Systemische Mastozytose: neuer Prädiktor für das OS entdeckt
  • MF: Real-world-Daten bestätigen relevante Reduktion des Mortalitätsrisikos unter dem Einfluss von Ruxolitinib

Cookies

Diese Webseite benutzt Cookies, um den Nutzern das beste Webseiten-Erlebnis zu ermöglichen. Ausserdem werden teilweise auch Cookies von Diensten Dritter gesetzt. Weitere Informationen erhalten Sie in den Allgemeine Geschäftsbedingungen und in den Datenschutzrichtlinien.

Verstanden