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Medizin

03. November 2017 Rezidiviertes refraktäres multiples Myelom: Carfilzomib-Regime einmal wöchentlich zeigt Wirksamkeit

Kürzlich wurden die Ergebnisse der Phase-3-Studie A.R.R.O.W. bekanntgegeben, die zeigen, dass die Gabe von Carfilzomib (Kyprolis®) 70 mg/m2 einmal wöchentlich plus Dexamethason Patienten mit rezidiviertem refraktären multiplen Myelom ein um 3,6 Monate längeres Überleben ohne Krankheitsverschlechterung ermöglichte als die Gabe von 27 mg/m2 zweimal wöchentlich. Das Verträglichkeitsprofil des einmal wöchentlichen Carfilzomib-Regimes war mit dem zweimal wöchentlichen Regime vergleichbar.
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Die Studie schloss 478 Patienten mit rezidiviertem und refraktärem multiplem Myelom ein, die zwei oder drei vorangegangene Therapielinien einschließlich eines Proteasominhibitors und eines Immunmodulators (IMiD) erhalten hatten. Die Patienten der Studie, die mit dem einmal wöchentlichen Carfilzomib-Regime behandelt worden waren, erreichten ein statistisch signifikant höheres progressionsfreies Überleben (PFS) mit einem Median von 11,2 Monaten. Im Vergleich dazu erreichten die Patienten, die mit dem zweimal wöchentlichen Regime behandelt worden waren ein PFS mit einem Median von 7,6 Monaten (HR=0,69; 95%-KI: 0,54-0,88).
 
„Es wurde gezeigt, dass Carfilzomib der effektivste derzeit verfügbare Proteasominhibitor für Patienten mit multiplem Myelom ist“, sagte Sean E. Harper, M.D., Executive Vice President of Research and Development bei Amgen. „Wir sind von der Wirksamkeit und dem Verträglichkeitsprofil von Carfilzomib und Dexamethason bei einmal wöchentlicher Gabe in der A.R.R.O.W.-Studie ermutigt“.
 
Die häufigsten therapiebezogenen unerwünschten Ereignisse (≥ 20 %) in jedem Untersuchungsarm waren Anämie, Diarrhoe, Fatigue, Hypertonie, Schlafstörungen und Fieber.

Quelle: Amgen


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