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Medizin

22. Mai 2019 Reduktion der Tablettenlast von Patienten mit CLL, MCL und MW durch Ibrutinib-Filmtablette

Ibrutinib ist seit Kurzem als Filmtablette in den Einzeldosierungen 420 mg und 560 mg erhältlich. Zusätzlich stehen die Filmtabletten auch in den Dosierungen 140 mg und 280 mg zur Verfügung, falls bei Patienten eine Dosisreduzierung erforderlich ist. Mithilfe der Einzeldosierungen reduziert sich die Tablettenlast von Patienten mit chronischer lymphatischer Leukämie (CLL), rezidiviertem/refraktärem Mantelzell-Lymphom (MCL) oder Morbus Waldenström (MW) auf täglich nur noch eine Filmtablette anstelle von 3-4 Kapseln, um die empfohlene Tagesdosis zu erreichen.
 
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Erhöhter Einnahmekomfort

Die neue Ibrutinib (IMBRUVICA®)-Einzeldosis in Tablettenform enthält die gleiche Wirkstoff­menge wie die bisherige Kombination aus 3 bzw. 4 Kapseln, wodurch die gleiche Wirksamkeit und Verträglichkeit von Ibrutinib gewährleistet wird. Die Filmtablette ist zudem kleiner als die vorherige Kapsel und erleichtert dem Patienten mit ihrer speziellen Formulierung, durch den Filmüberzug, das Schlucken der Tablette. Der Überzug überdeckt Geruch und Geschmack der enthaltenen Stoffe und erhöht damit den Einnahmekomfort.

Vermeidung von Dosierungsfehlern 

Auch die Verpackung von Ibrutinib wird mit den neuen Filmtabletten patienten­freundlicher: Die Angabe der Wochentage auf dem Blister erleichtert die Einnahme für die Patienten und steigert zusätzlich die Therapieadhärenz. Die einfache Nach­verfolgung trägt dazu bei, dass Dosierungsfehler besser vermieden werden können.

Indikation: MCL und CLL

Ibrutinib ist indiziert zur Behandlung erwachsener Patienten mit rezidiviertem oder refraktärem MCL sowie für Erwachsene mit nicht vorbehandelter CLL. Als Einzelsubstanz oder in Kombination mit Bendamustin und Rituximab ist Ibrutinib zugelassen für die Behandlung erwachsener CLL-Patienten, die mindestens eine vorangegangene Therapie erhalten haben. Zusätzlich können Erwachsene mit MW, die mindestens eine vorangegangene Therapie erhalten haben, oder in der Erstlinien-Therapie, wenn eine Chemo-Immuntherapie nicht infrage kommt, mit Ibrutinib behandelt werden (1).

Quelle: Janssen

Literatur:

(1) IMBRUVICA® Fachinformation.


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