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Medizin

21. Dezember 2016 Personalisierte Medizin: Test soll molekulare Informationen entschlüsseln

Derzeit werden diagnostische Tests, sogenannte Companion Diagnostics, auf der Basis von Gewebeproben sowie unter Verwendung der RNAscope®-Methode (Multiplex-Nukleinsäure-Hybridisierungs-Technologie) und Immunhistochemie, entwickelt. Mit Hilfe von Companion Diagnostic-Tests sollen molekulare Informationen eines Patienten entschlüsselt werden, um Diagnose- und Therapieentscheidungen für den Einsatz zielgerichteter Medikamente gegen Krebs und andere Krankheiten zu unterstützen. Die frühzeitige Suche von patientenspezifischen Tumormarkern soll auch dazu beitragen, effizientere klinische Studien zu entwickeln und letztlich die Wahrscheinlichkeit eines therapeutischen Erfolgs für krebskranke Patienten zu erhöhen.
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"Die personalisierte Medizin hat dann Aussicht auf Erfolg, wenn wir mit qualitativ hochwertigen diagnostischen Tests genau die Patientenpopulationen bestimmen können, die mit größter Wahrscheinlichkeit von der Therapie profitieren werden", sagte Jonathan Roy, Vice President Pharma Partnerships bei Leica Biosystems. "Wir freuen uns, dass wir durch diese Partnerschaft mit Bayer unser Angebot an Companion-Diagnostic-Tests auf Grundlage der BOND-Technologie erweitern können. Damit unterstreichen wir unser übergeordnetes Ziel, die Krebsdiagnostik zum Nutzen der Patienten und der sie betreuenden Ärzte voranzutreiben."

Zwar sind in den letzten Jahren große Fortschritte in der Onkologie erzielt worden, doch besteht immer noch Verbesserungsbedarf in der Diagnose und Behandlung von Krebs. Bayer hat es sich zur Aufgabe gemacht, die Wissenschaft im Bereich Krebserkrankungen voranzubringen und in Therapien umzusetzen, die Krebspatienten zu einem längeren Leben und einer besseren Lebensqualität verhelfen können. In diesem Zusammenhang hat Bayer bereits Allianzen mit einer Reihe von externen Partnern aufgebaut, deren Fachgebiet die Entwicklung von begleitenden diagnostischen Tests auf Basis von Blut- oder Gewebeproben ist.

Quelle: Bayer


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