Dienstag, 25. Juni 2019
Navigation öffnen

Medizin

08. Februar 2018
Seite 1/2
Patientenindividuelle Schmerztherapie ermöglichen

Mit den Einführungen von Oxycodon Aristo® Lösung, Morphin Aristo® Lösung, Buprenorphin Aristo® transdermal Pflaster, Metamizol Aristo® sowie Flupirtin Aristo® hat Aristo Pharma in kurzer Zeit sein Produktportfolio zu einer bedarfsgerechten Versorgung in der Schmerztherapie noch einmal deutlich ausgeweitet. In Deutschland leiden etwa 12 Millionen Menschen an chronischen Schmerzen – mit einer steigenden Tendenz (1). Das deutsche Unternehmen hat es sich zum Ziel gemacht, Ärzten mit seinen qualitativ hochwertigen Produkten zum attraktiven Generika-Preis eine vollumfängliche Palette von Analgetika aus einer Hand anbieten zu können. Dabei liegt der Fokus neben den Standard-Generika auf besonderen Darreichungsformen, die eine patientenindividuelle Schmerztherapie ermöglichen.
Anzeige:
Oxycodon Aristo® Lösung 1 mg/ml und 10 mg/ml: einzige flüssige orale Darreichungsform im deutschen Markt

Mit der Oxycodon Aristo® Lösung 1 mg/ml und 10 mg/ml erweitert Aristo Pharma das Produktportfolio für eine patientenindividuelle Behandlung starker Schmerzen. Die neue Darreichungsform ist in Deutschland die einzige perorale flüssige Oxycodon-Formulierung mit schnellanflutender Wirksamkeit. Als zusätzliche therapeutische Option ist die Oxycodon Aristo® Lösung 1 mg/ml und 10 mg/ml speziell für den Niedrig- und Zwischendosisbereich geeignet. Primär konzipiert zur dosisgerechten Auftitrierung, beispielsweise im Rahmen einer Ersteinstellung bis zur Umstellung auf retardierte Formulierungen oder bei erwarteten Schmerzspitzen, gelingt dank der beigelegten Applikationsspritze eine hohe Dosiergenauigkeit in Dosierschritten von 1 mg (1 mg/ml) und 10 mg (10 mg/ml). Das Präparat ist deshalb auch zur Einstellung von Risikopatienten (bei Nieren- oder Leberfunktionsstörungen, geringem Körpergewicht oder langsamer Metabolisierung) geeignet. Ergänzt wird das therapeutische Einsatzgebiet durch die Möglichkeit eines fein abgestimmten Ausschleichens des Opioids (2).

Morphin Aristo® Lösung 20 mg/ml mit beigelegter Dosierspritze für eine dosisgerechte orale Applikation

Starke bis sehr starke Schmerzen können mit der Morphin Aristo® Lösung 20 mg/ml behandelt werden. Die beigelegte Dosierspritze ermöglicht eine exakte und vor allem bedarfsgerechte Dosierung. Die leicht zu verabreichende Morphin Aristo® Lösung 20 mg/ml ist bereits für Kleinkinder ab dem ersten Lebensjahr zugelassen und wird alle 4 Stunden unabhängig von den Mahlzeiten eingenommen. Zur Einnahme der erforderlichen Dosis kann die Lösung in ein alkoholfreies Getränk gemischt werden (3).

Im fortgeschrittenen Stadium einer Krebserkrankung sind nozizeptive oder neuropathische Tumorschmerzen eine häufige Begleiterscheinung. Bereits bei moderaten Schmerzen kann niedrig dosiertes Morphin bei vergleichbarer Verträglichkeit eine schnellere und effektivere Schmerzreduktion als schwache Opioide mit höherer Dosierung erzielen. Dies ergab eine offene, multizentrische Studie mit 240 Krebspatienten. Dabei zeigte sich der Vorteil der Morphin-Behandlung bereits nach einer Woche (4).

Buprenorphin Aristo® transdermales Pflaster für eine kontinuierliche Behandlung chronischer Tumor- und Nichttumorschmerzen

Buprenorphin kann aufgrund seiner ausreichend geringen Molekülgröße und der hohen Lipophilie verbunden mit einer großen Affinität am μ-Opioidrezeptor transdermal angewendet werden. Mit einer langsamen, aber anhaltenden Rezeptorbindung hat die Substanz über einen langen Zeitraum eine optimale schmerzstillende Wirkung.

Es eignet sich zur Schmerztherapie insbesondere bei Patienten mit Nierenerkrankungen (5) sowie bei älteren Patienten mit nachlassender Nierenfunktion. Aufgrund des hohen Verträglichkeits- und Sicherheitsprofils wird Buprenorphin für ältere Patienten zum Opioid der ersten Wahl (6).

Für eine abgestufte dosisgerechte Schmerztherapie ist das Pflaster in niedrig- und hochdosierter Form verfügbar. Das niedrigdosierte Buprenorphin Aristo® 7 Tage 5/10/20 μg/h transdermale Pflaster ist bei der Behandlung mittelstarker nicht-maligner Schmerzen indiziert, wenn ein Opioid zum Erreichen einer adäquaten Analgesie notwendig ist. Die Anwendung eines Pflasters erlaubt die prolongierte Wirkstoff-Freigabe über einem Zeitraum von 7 Tagen.

Bei mäßig starken bis starken Tumorschmerzen und starken Schmerzen bei ungenügender Wirksamkeit von nicht-opioiden Schmerzmitteln kann das höher dosierte Buprenorphin Aristo® 35/52,5/70 μg/h transdermale Pflaster mit einer Wirkstofffreisetzung von 3,5 Tagen verwendet werden (7).
 
Vorherige Seite

Das könnte Sie auch interessieren

Fortschritte durch hoch spezialisierte Medikamente

Analysenroboter, Hochleistungs-Computer, modernste Labore, Kreativität und enorme Forschungsgelder - es müssen viele Faktoren zusammenkommen, damit ein neues Medikament auf den Markt kommen kann. Die Suche nach neuen Wirkstoffen setzt bei der Krankheit an: Gibt es bestimmte Botenstoffe, Enzyme oder Hormone, die zum Beispiel bei einem bestimmten Tumor das Krebswachstum antreiben? Oder spielen bestimmte Strukturen auf der Zelloberfläche eine Rolle, sogenannte Rezeptoren,...

Personalisierte Medizin in der Onkologie: Behandlung bestmöglich auf den Patienten zuschneiden

Medikamente möglichst maßgeschneidert auf die spezifischen Merkmale einer Krankheit zuzuschneiden und diese gezielt bei jenen Patienten einzusetzen, denen sie am besten helfen, lautet das Credo der Personalisierten Medizin. Dank vertiefter Kenntnisse über die molekularbiologischen Ursachen von Krankheiten gibt es heute bereits eine Reihe von innovativen diagnostischen Tests, durch die Patienten identifiziert werden können, die mit hoher Wahrscheinlichkeit auf eine...

Klinische Studien in der Krebstherapie – Informationen für Patienten

Klinische Studien in der Krebstherapie – Informationen für Patienten
© Alexander Raths / Fotolia.com

Für Krebspatienten ist die Teilnahme an einer Studie mit der Chance verbunden, frühzeitig Zugang zu innovativen Behandlungsmethoden zu bekommen, die im klinischen Alltag nicht erhältlich sind. Neue Wirkstoffe bieten viele Chancen, können aber auch unbekannte Risiken und Nebenwirkungen mit sich bringen. Das ONKO-Internetportal erläutert, welche Arten von Studien es in der Krebstherapie gibt und was Patienten, die sich für eine Studienteilnahme interessieren,...

Sie können folgenden Inhalt einem Kollegen empfehlen:

"Patientenindividuelle Schmerztherapie ermöglichen"

Bitte tragen Sie auch die Absenderdaten vollständig ein, damit Sie der Empfänger erkennen kann.

Die mit (*) gekennzeichneten Angaben müssen eingetragen werden!

Die Verwendung Ihrer Daten für den Newsletter können Sie jederzeit mit Wirkung für die Zukunft gegenüber der rsmedia GmbH widersprechen ohne dass Kosten entstehen. Nutzen Sie hierfür etwaige Abmeldelinks im Newsletter oder schreiben Sie eine E-Mail an: info[at]rsmedia-verlag.de.


ASCO 2019
  • Metastasiertes klarzelliges RCC: Frontline-Therapie mit Pembrolizumab + Axitinib verbessert Überleben gegenüber Sunitinib auch bei intermediärem/ungünstigem Risikoprofil und Tumoren mit sarkomatoiden Anteilen
  • Erhaltungstherapie mit Pembrolizumab nach einer Erstlinienchemotherapie verzögert Progress beim metastasierten Urothelkarzinom
  • Fortgeschrittenes Magenkarzinom und AEG: Pembrolizumab ist Standard-Chemotherapie nicht unterlegen bei besserer Verträglichkeit
  • Ermutigende Ergebnisse mit Pembrolizumab in der Zweitlinientherapie des fortgeschrittenen HCC
  • 5-Jahres-Daten der KEYNOTE-001 Studie bestätigen langanhaltenden Überlebensvorteil durch Pembrolizumab beim fortgeschrittenen NSCLC
  • Pembrolizumab + Chemotherapie firstline bei metastasiertem nicht-plattenepithelialen NSCLC: Medianes OS, PFS und PFS2 nahezu verdoppelt
  • Fortgeschrittenes Endometriumkarzinom: Kombination Pembrolizumab + Lenvatinib wird in Phase-III-Studie getestet
  • Metastasiertes Melanom: Immunbedingte Nebenwirkungen unter Pembrolizumab assoziiert mit längerem rezidivfreien Überleben
  • Pembrolizumab + Platin-basierte Chemotherapie oder Pembrolizumab als Monotherapie erfolgreich in der Erstlinie bei rezidivierenden/metastasierenden Kopf-Hals-Tumoren