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Medizin

18. November 2015 Pathogenese von malignem Aszites beim Ovarialkarzinom: Makrophagen als neues Target

Maligner Aszites ist in späten Stadien des Ovarialkarzinoms eine häufige, die Lebensqualität stark einschränkende Komplikation. Bisherige Therapien können die Flüssigkeitsansammlung nicht verhindern. Die Studie untersuchte anhand eines immunkompetenten murinen Ovarialkarzinom-Modells (ID8-Mäuse) mit menschlichem Aszites eine alternative Strategie, indem gezielt die Makrophagen-Funktion inhibiert wurde.

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Die Anzahl der Makrophagen in Aszites korrelierte mit der Durchlässigkeit der Gefäße. Wurde die Makrophagen-Funktion in den ID8-Mäusen in späten Stadien mittels eines Kolonie-stimulierenden Faktor-1-Rezeptor-Kinase-Inhibitors (GW2580) unterbunden, führte dies zu einer verminderten Infiltration von protumorgenen Makrophagen und zu einer dramatischen Abnahme des Aszites-Volumens. Zudem normalisierte sich die zuvor dysorganisierte Gefäßstruktur des Peritoneums wieder. Mit GW2580 behandelter Aszites (Serum) war vor endothelialer Permeabilität geschützt.

Eine gegen Makrophagen gerichtete Target-Therapie könnte daher eine vielversprechende Strategie sein, um Aszites beim Ovarialkarzinom sicher und effektiv kontrollieren zu können.
(übers. v. Red.)

Literatur:

Diana L. Moughon, Huanhuan He, Shiruyeh Schokrpur et al. Macrophage Blockade Using CSF1R Inhibitors Reverses the Vascular Leakage Underlying Malignant Ascites in Late-Stage Epithelial Ovarian Cancer. Cancer Res November 15, 2015 75; 4742
http://cancerres.aacrjournals.org/content/75/22/4742


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