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Medizin

15. Juli 2016 Online-Tool für Schmerzpatienten

Mit „mein-Schmerz“ steht ab sofort eine neue Plattform für chronische Schmerzpatienten zur Verfügung, auf der die individuellen Beschwerden online erfasst und ausgedruckt werden können. Mit dem Bericht kann der Patient zu seinem Arzt gehen, um gemeinsam mit ihm die weiteren Schritte zu besprechen. Der Bericht gewährt einen schnellen Überblick über die verschiedenen bio-psycho-sozialen Aspekte der zugrunde liegenden Schmerzerkrankung und erleichtert die Auswahl einer geeigneten Therapie sowie zusätzlich sinnvoller Begleitmaßnahmen.
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Abb. 1. Plattform "mein-Schmerz.de"
Abb. 1. Plattform mein-Schmerz.de

Das neue Online- Portal ist ein kostenloses Angebot der Deutschen Gesellschaft für Schmerzmedizin e.V. (DGS) und der Patientenorganisation Deutsche Schmerzliga e.V., und stellt neben dem Online-Dokumentationsdienst für Ärzte „iDocLive®“ eine weitere wertvolle Ergänzung des weltweit umfangreichsten Schmerzregisters DGS-PraxisRegister Schmerz dar. Mit der neuen Plattform „mein-Schmerz.de“ planen die beiden großen Schmerzorganisationen in Deutschland die Versorgung von Menschen mit chronischen Schmerzen weiter zu verbessern. Ab sofort können alle Schmerzpatienten kostenlos und unabhängig vom Versichertenstatus ihre Therapieverläufe digital festhalten. „Damit stärken wir die Autonomie der Schmerzpatienten.

Sie werden zum aktiven Partner in der differenzialdiagnostischen Evaluation und Therapie ihrer Beschwerden werden und können so dem Therapeuten auf Augenhöhe begegnen“, fasst PD Dr. Michael A. Überall (Präsident der Deutschen Schmerzliga) die Kernidee des neuen Konzeptes zusammen. Darüber hinaus bietet die Verlaufsdokumentation neue Ansätze zur Evaluation von Wirksamkeit und Verträglichkeit neuer Behandlungsmaßnahmen. Alles was die Patienten benötigen, sind ein internetfähiges Endgerät, die Bereitschaft zur aktiven Teilhabe und Interesse, selbst aktiv zu werden. Sowohl Datenrückverfolgungen als auch Identifizierungen personenbezogener Angaben und/oder Krankheitsverläufe sind absolut ausgeschlossen und damit der Schutz individueller Daten gewährleistet.

Quelle: Deutsche Gesellschaft für Schmerzmedizin e.V.


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