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Medizin

07. September 2018 Neue Chefärztin am Institut für Pathologie der DRK Kliniken Berlin

Am 1. September 2018 übernahm PD Dr. Barbara Ingold-Heppner als Chefärztin die Leitung des Instituts für Pathologie an den DRK Kliniken Berlin. Das Institut ist an den Standorten Köpenick und Westend vertreten und versorgt den gesamten Klinikverbund.
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PD Dr. Barbara Ingold-Heppner hat im September 2018 die Leitung des Instituts für Pathologie übernommen. Die gebürtige Schweizerin absolvierte ihr Medizinstudium in Zürich und wechselte 2007 an die Charité - Universitätsmedizin Berlin, wo sie zuletzt als Oberärztin am Institut für Pathologie tätig war. Den Schwerpunkt ihrer Forschungsarbeit legte sie in den vergangenen Jahren vor allem auf die Untersuchung und Erforschung von Mammakarzinomen (Brustkrebs).
 
In ihrer neuen Position ist sie – mit den Schwerpunkten Mammakarzinom, Kolonkarzinom und Molekularpathologie – für die gesamte Pathologie der DRK Kliniken Berlin zuständig. Das Institut zeichnet sich besonders durch seine Interdisziplinarität aus: An der Schnittstelle zwischen verschiedenen medizinischen Fachabteilungen der DRK Kliniken Berlin unterstützen die Pathologen mit Gewebeanalysen (histologische Untersuchungen) die Diagnosefindung und Therapieentscheidung einer Vielzahl an Krankheitsbildern. Zu den direkten Kooperationspartnern des Institutes für Pathologie zählen unter anderem die Brustzentren und Darmzentren an den Standorten Westend und Köpenick sowie das Lungenkrebszentrum am Standort Mitte.
 
Ingold-Heppner hat klare Vorstellungen, was sie in ihrer neuen Position an den DRK Kliniken Berlin erreichen möchte: „Eines der wichtigsten Ziele wird sein, besonders bei Studierenden und jungen Kollegen ein Bewusstsein für die zentrale Bedeutung der Pathologie für alle medizinischen Fachrichtungen zu schaffen. Dass Pathologen die meiste Zeit im Autopsiesaal verbringen, ist ein Mythos – unser Dienst wird größtenteils am lebenden Menschen verrichtet.“ Anhand einer fundierten Diagnose durch mikroskopische Gewebeuntersuchungen leisten die Pathologen einen wichtigen Beitrag bei der Entscheidung für die richtige Therapie. „Eine Kooperation mit verschiedenen Fachabteilungen ist dabei Voraussetzung - diese interdisziplinäre Zusammenarbeit empfinde ich als extrem spannend und bereichernd.“ Weiterhin hat sich Ingold-Heppner zum Ziel gesetzt, die Molekularpathologie bei den DRK Kliniken Berlin zu etablieren. Die molekularpathologische Analyse von Gewebeproben gilt als zukunftsweisend, da sie noch individuellere Therapien ermöglicht.
 
Nachdem sich Ingold-Heppner in den letzten Jahren stark der Forschung und Lehre gewidmet hat, wird sie sich bei den DRK Kliniken Berlin nun vermehrt wieder auf die Diagnostik konzentrieren. „Ich freue mich besonders auf die Zusammenarbeit mit den renommierten Kollegen an den DRK Kliniken Berlin“, so die Chefärztin. „Für mich persönlich hat aber auch die Unternehmenskultur der DRK Kliniken Berlin dazu beigetragen, mich für meinen neuen Arbeitgeber zu entscheiden. Der Unternehmensverbund ist dafür bekannt, dass die nötigen Rahmenbedingungen geschaffen werden, um Beruf und Familie gut zu vereinen. Als Mutter von 2 Kindern ist mir das natürlich auch wichtig.“

Quelle: DRK Kliniken Berlin


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