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Medizin

11. August 2016 Morbus Gaucher auf einen Blick erkennen

Sanofi Genzyme hat eine übersichtliche Infografik zur lysosomalen Speicherkrankheit Morbus Gaucher entwickelt. Die visuelle Darstellung ermöglicht Ärzten und Angehörigen medizinischer Fachkreise auf einen Blick die typischen Symptome, das Vorgehen bei der Diagnose sowie die Therapiemöglichkeiten zu erfassen.

Darüber hinaus lenkt die Infografik „Morbus Gaucher - (er)kennen und behandeln“ die Aufmerksamkeit auf eine Erkrankung, an die häufig im ärztlichen Berufsalltag nicht automatisch gedacht wird. Deren Früherkennung aber zugleich von zentraler Bedeutung ist.

Bis zu zehn Jahre vergehen derzeit, bis Morbus Gaucher diagnostiziert wird (1). Denn aufgrund der geringen Inzidenz ist die lysosomale Speicherkrankheit mit dem Leitsymptom unklare Splenomegalie vielen Ärzten in der täglichen Praxis nicht geläufig. Eine frühe Diagnose und ein rascher Therapiebeginn ist für Gaucher-Patienten jedoch wichtig: Je früher die Diagnose gestellt und eine spezifische Therapie mit z. B. Imiglucerase (Cerezyme®) oder Eliglustat (Cerdelga®) eingeleitet wird, desto größer sind die Chancen, irreversible Organ- und Knochenschäden zu vermeiden (1,2,3).

Abb. 1


Mit der neuen Infografik hat sich Sanofi Genzyme zum Ziel gesetzt, die seltene lysosomale Erkrankung stärker in den Fokus der Aufmerksamkeit zu rücken, um so die Diagnosestellung zu erleichtern. Die schematische Darstellung gibt dabei einen schnellen Überblick über die Erkrankung Morbus Gaucher, deren typische Symptome und den häufigen Differentialdiagnosen wie z.B. Leukämie. Darüber hinaus erhalten Ärzte praktische Hinweise und Hilfen zur Diagnostik.

Interessierte Ärzte können die Infografik „Morbus Gaucher – (er)kennen und behandeln“ als A4-Karte oder als A2-Wandposter bestellen unter: Tel.-Nr. 030 / 338 494 - 7150 oder E-Mail gaucher-de@genzyme.com.

Quelle: Sanofi Genzyme

Literatur:

(1) Mistry PK, Sadan S, Yang R et al. Consequences of diagnostic delays in type 1 Gaucher disease: The need for greater awareness among hematologists-oncologists and an opportunity for early diagnosis and intervention. Am J Hematol 2007; 82:697-701
(2) Fachinformation Cerezyme®, Stand 10/2010
(3) Fachinformation Cerdelga®, Stand 03/2015


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