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JOURNAL ONKOLOGIE – NEWS
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06. Februar 2019

Mammakarzinom: Gleichzeitige Einnahme von Celecoxib zu neoadjuvanter Docetaxel-Therapie vermeiden

Die Einnahme des COX-2-Hemmers Celecoxib zu einer Docetaxel-haltigen neoadjuvanten Chemotherapie bei Mammakarzinom-Patientinnen sollte nach den Ergebnissen einer Studie vermieden werden: vor allem für PTGS2-low und/oder Östrogenrezeptor-negative Tumoren wirkte sich dies negativ auf das Überleben aus.
 
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Das COX-2-Gen, das auch als Prostaglandin-Endoperoxide Synthase 2 (PTGS2) bekannt ist, kann bei Mammakarzinomen überexprimiert sein; bisher war unklar, ob diese Überexpression das Ansprechen auf Anti-COX-Therapien beeinflusst. Die Studie mit einer Kohorte von 156 Patientinnen (HER2-negativer BC) der REMAGUS02-Studie untersuchte daher das Verhältnis zwischen der PTGS2-Expression und dem Gebrauch von Celecoxib während einer neoadjuvanten Chemotherapie hinsichtlich ereignisfreiem (EFS) und Gesamtüberleben (OS).

Die Patientinnen erhielten eine sequenzielle neoadjuvante Chemotherapie mit Epirubicin + Cyclophosphamid gefolgt von Docetaxel (mit oder ohne Celecoxib).
Nach einem Follow-up von 94,5 Monaten war das EFS in der Celecoxib-Gruppe signifikant niedriger (HR=1,7; 95%-KI: 1-2,88; p=0,046). In der PTGS2-low Gruppe (n=100), war das EFS im Celecoxib-Arm kürzer (HR=3,01; 95%-KI: 1,45-6,24; p=0,002) als im  Standard-Arm.

Celecoxib war ein unabhängiger Prädiktor für ein schlechteres EFS, Metastasen-Rezidivfreies und Gesamtüberleben.

In der Studie CALGB 30801 wurde ein Trend zu einem schlechteren progressionsfreien Überleben bei den Patientinnen mit geringen Urin-Metaboliten des Prostaglandins E2, die Celecoxib erhielten, beobachtet (p=0,13).

(ü.v.red.)
 
Quelle: JCO 2019
Literatur:
 
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