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Medizin

19. Dezember 2018 Mammakarzinom: präzisere und schnellere Diagnostik mit neuem Biopsietisch

Um Läsionen der Brust, wie sie z.B. bei Brustkrebs oder dessen Vorläufern auftreten, zuverlässig bestimmen zu können, werden im Bereich der diagnostischen Radiologie häufig Biopsien entnommen. Oftmals ist die Entnahme jedoch für die Patientin nicht sehr komfortabel. Um diesen Prozess, etwa bei Vakuumstanzbiopsien, schneller, angenehmer und genauer zu gestalten, setzt die Klinik für Diagnostische und Interventionelle Radiologie des Universitätsklinikums Ulm seit Herbst 2018 einen Biopsietisch der neuesten Generation ein.
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Das Team um Stefanie Lorenz, Assistenzärztin und Bereichsleitung Interventionelle Mammographie, sowie Dr. Benedikt Schwab, Facharzt und Bereichsleitung CT Michelsberg, hat den Biopsietisch am Ulmer Michelsberg in Betrieb genommen. Es stößt mit dem neuen System sozusagen in die dritte Dimension vor. Denn zuvor war die Diagnostik der Brustbiopsien am Universitätsklinikum Ulm auf eine 2D-Bildgebung beschränkt. Der Ärztliche Direktor der Klinik für Interventionelle und Diagnostische Radiologie, Prof. Dr. Meinrad Beer, sagt: „Wir freuen uns sehr, mit dem neuen System sowohl präziser als auch schneller arbeiten zu können. Aber vor allem, den Patientinnen die notwendige Prozedur zu erleichtern.“
 
Mit Hilfe des neuen Biopsietischs können die Ärztinnen und Ärzte am Universitätsklinikum Ulm noch präziser und schneller arbeiten (v. l.): Prof. Dr. Meinrad Beer, Ärztlicher Direktor der Klinik für Interventionelle und Diagnostische Radiologie, Dr. Benedikt Schwab, Facharzt und Bereichsleitung CT Michelsberg und Stefanie Lorenz, Assistenzärztin und Bereichsleitung Interventionelle Mammographie.
(© Universitätsklinikum Ulm)
Mit Hilfe des neuen Biopsietischs können die Ärztinnen und Ärzte am Universitätsklinikum Ulm noch präziser und schneller arbeiten (v. l.): Prof. Dr. Meinrad Beer, Ärztlicher Direktor der Klinik für Interventionelle und Diagnostische Radiologie, Dr. Benedikt Schwab, Facharzt und Bereichsleitung CT Michelsberg und Stefanie Lorenz, Assistenzärztin und Bereichsleitung Interventionelle Mammographie (© Universitätsklinikum Ulm)

 
Der Biopsietisch bietet zusätzlich eine höhere Bildauflösung, einen 360° Brustzugang und auch mehr Komfort für die durchführenden Ärzte. Selbst kleinste Läsionen und Kalkablagerungen können somit zuverlässig biopsiert werden, was die Diagnostik-Möglichkeiten noch weiter verbessert. Wichtigster Faktor: Die Zeit, die die Patientin auf dem Tisch verbringen muss, wird verringert. Innerhalb von Sekunden werden Bilder erzeugt, die Aufschluss über die Gewebeveränderung der Brust geben.

Quelle: Universitätsklinikum Ulm


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