Mittwoch, 19. Februar 2020
Navigation öffnen

Medizin

12. September 2019 Malignes Melanom: Potentielle Biomarker für aggressiveres Tumorverhalten entdeckt

Rückfallquoten und Resistenzentwicklung gelten weiterhin als Herausforderung bei der Behandlung des malignen Melanoms. Insbesondere fehlen Biomarker, mit denen sich vorhersagen ließe, ob eine Therapie ansprechen wird und wie die Krankheit verläuft. Wissenschaftlern ist es nun gelungen, Proteine zu identifizieren, die als Biomarker für einen ungünstigeren Krankheitsverlauf dienen könnten.
Göttinger Wissenschaftlern ist es gelungen, Proteine zu identifizieren, die über ein besonders aggressives Verhalten von Melanomzellen Aufschluss geben. Als Biomarker könnten diese Proteine geeignet sein, einen ungünstigeren Krankheitsverlauf vorherzusagen.

Die Erkenntnisse der Forscher könnten künftig dazu dienen, besonders gefährdete Patienten zu identifizieren und die Behandlungskontrollen oder die Therapie entsprechend anzupassen. Allerdings bedarf dies weiterer Untersuchungen vor der Anwendbarkeit in der Klinik. Die Forschungen wurden von Wissenschaftlern der Arbeitsgruppe von Prof. Dr. Ivan Bogeski am Institut für Herz- und Kreislaufphysiologie der Universitätsmedizin Göttingen (UMG) in Zusammenarbeit mit Ärzten der Klinik für Dermatologie und Venerologie und Wissenschaftlern des Instituts für Zellbiochemie der UMG sowie des Max-Planck-Institutes für experimentelle Medizin in Göttingen durchgeführt.

Die Forschungsergebnisse sind veröffentlicht in der Fachzeitschrift „EMBO Journal“.

Quelle: Universitätsmedizin Göttingen


Das könnte Sie auch interessieren

Junge Krebspatienten: Ausbildung und Familie, aber auch Angst und Schmerzen

Junge Krebspatienten: Ausbildung und Familie, aber auch Angst und Schmerzen
© pathdoc / Fotolia.com

„Ich hatte große Träume für mein Leben, jetzt denke ich oft viel, viel kurzfristiger“, sagt die 25-jährige Studentin Mia*, die vor anderthalb Jahren an Krebs erkrankte. Nach der Diagnose musste sie ihr Studium unterbrechen, ihre Familienplanung in Frage stellen und auch mit ihrem Freundeskreis einen neuen Umgang finden. Sie ist eine von rund 15.000 jungen Menschen, die jährlich im Alter von 18 bis 39 Jahren die Diagnose Krebs erhalten.

Vor der Darmspiegelung ist „Abführen an zwei Tagen“ am effektivsten

Vor der Darmspiegelung ist „Abführen an zwei Tagen“ am effektivsten
© Sebastian Kaulitzki / Fotolia.com

Je sauberer der Darm, umso aussagekräftiger ist das Ergebnis einer Darmspiegelung zur Krebsvorsorge. Darauf weisen Experten im Vorfeld des Kongresses Viszeralmedizin 2016 in Hamburg hin. Um den Darm optimal für die „Koloskopie“ vorzubereiten, sollten Patienten auf zwei Tage verteilt eine Poly-Ethylen-Glykol-Lösung (kurz: PEG) als Abführmittel zu sich nehmen, so die Mediziner. Die Darmspiegelung gilt als eines der effektivsten Verfahren der Krebsvorsorge...

Fortschritte durch hoch spezialisierte Medikamente

Analysenroboter, Hochleistungs-Computer, modernste Labore, Kreativität und enorme Forschungsgelder - es müssen viele Faktoren zusammenkommen, damit ein neues Medikament auf den Markt kommen kann. Die Suche nach neuen Wirkstoffen setzt bei der Krankheit an: Gibt es bestimmte Botenstoffe, Enzyme oder Hormone, die zum Beispiel bei einem bestimmten Tumor das Krebswachstum antreiben? Oder spielen bestimmte Strukturen auf der Zelloberfläche eine Rolle, sogenannte Rezeptoren,...

Sie können folgenden Inhalt einem Kollegen empfehlen:

"Malignes Melanom: Potentielle Biomarker für aggressiveres Tumorverhalten entdeckt "

Bitte tragen Sie auch die Absenderdaten vollständig ein, damit Sie der Empfänger erkennen kann.

Die mit (*) gekennzeichneten Angaben müssen eingetragen werden!

Die Verwendung Ihrer Daten für den Newsletter können Sie jederzeit mit Wirkung für die Zukunft gegenüber der rsmedia GmbH widersprechen ohne dass Kosten entstehen. Nutzen Sie hierfür etwaige Abmeldelinks im Newsletter oder schreiben Sie eine E-Mail an: info[at]rsmedia-verlag.de.


ASH 2019
  • Erhöhte Knochendichte ist ein ungünstiger prognostischer Faktor bei aggressiver systemischer Mastozytose
  • Neue ITP-Leitlinien der ASH unterstreichen die Bedeutung von Thrombopoetinrezeptor-Agonisten für die Zweitlinientherapie der ITP
  • Registerdaten aus dem klinischen Alltag zur CAR-T-Zell-Therapie bei DLBCL-Patienten
  • CML: Real-world-Daten zeigen besseres zytogenetisches und molekulares Ansprechen durch Zweitgenerations-TKI
  • Polycythaemia Vera: Post-hoc-Analyse des Langzeitansprechens auf Ruxolitinib
  • Transfusionspflichtige Myelodysplastische Syndrome: Ansprechen auf Eisenchelation geht im klinischen Alltag mit Überlebensverbesserung einher
  • Fortgeschrittene systemische Mastozytose: Verhältnis von RNA- und DNA-basierten quantitativen KIT D816V-Mutationsanalysen prognostisch relevant
  • Ruxolitinib moduliert Mikroenvironment des Knochenmarks bei der Myelofibrose
  • CML: TIGER-Studie bestätigt tiefes und anhaltendes molekulares Ansprechen unter Nilotinib-basierter Therapie
  • Sichelzellanämie: Reduktion schmerzhafter vaso-okklusiver Krisen verringert Organschädigungen und verbessert Lebensqualität