Dienstag, 16. Juli 2019
Navigation öffnen
Anzeige:

Medizin

05. Mai 2014 Lymphdrüsenkrebs bei Kindern und Jugendlichen: Zweites gemeinsames Symposium organisiert durch Wissenschaftler aus Halle und den USA

180 Wissenschaftler aus 34 Ländern aus allen Teilen der Erde treffen sich vom 7. bis 10. Mai 2014 zu einer weltweiten Tagung über das Hodgkin Lymphom (Lymphdrüsenkrebs) bei Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen in Berlin. Die Tagung ist eine gemeinsame Veranstaltung des St. Jude Childrens Research Hospital in Memphis und des Universitätsklinikums Halle (Saale). Die Deutsche Forschungsgemeinschaft unterstützt die Tagung mit 30.000 Euro. Die Tagung findet nach einer Premiere 2011 in den USA zum zweiten Mal statt und wird jetzt alle drei Jahre abwechselnd in Berlin und Washington D.C. abgehalten werden.

Anzeige:
Fachinformation

Zahlreiche internationale Fachgesellschaften unterstützen die Tagung. Eine der beiden Tagungspräsidentinnen ist Prof. Dr. Christine-Mauz-Körholz (Oberärztin an der Universitätsklinik und Poliklinik für Kinder- und Jugendmedizin des Universitätsklinikums Halle (Saale) und Leiterin der Hodgkin-Studienzentrale). Es werden international renommierte Referenten auf dem Gebiet der Diagnostik und Behandlung des Hodgkin-Lymphoms erwartet. Zur Grußadresse an die Tagungsteilnehmer hat sich der sachsen-anhaltische Bundestagsabgeordnete Tino Sorge angemeldet. Er ist Mitglied des Ausschusses für Gesundheit. Auf der Tagung wollen sich die Wissenschaftler über den aktuellen Stand der Forschung austauschen und Behandlungsergebnisse vorstellen, um gemeinsam die Behandlungsmöglichkeiten sowie die Lebensqualität der Betroffenen verbessern zu können.
 
An der halleschen Universitätsklinik und Poliklinik für Kinder- und Jugendmedizin ist die Europa-weite Kinder-Hodgkin-Studienzentrale beheimatet. In dieser Zentrale werden die Behandlungen von Kindern und Jugendlichen aus ganz Deutschland und etwa 15 europäischen Staaten koordiniert. In die letzte Studiengeneration wurden mehr als 2000 Patienten eingeschlossen, weil für die erfolgreiche klinische Erforschung dieser Krankheit und damit für die Sicherung des medizinischen Fortschrittes viele Fälle von Krebserkrankungen bei Kindern ausgewertet werden müssen. Das Ziel ist es, möglichst viele Kinder und Jugendliche zu heilen und langfristig gesund zu erhalten. Während heutzutage mehr als 90% der Patienten geheilt werden, erleiden nach bisherigen Erfahrungen innerhalb von 30 Jahren nach der Behandlung bis zu 25% der Patienten eine nochmalige, durch die Erstbehandlung bedingte Krebserkrankung.

Quelle: Universität Halle (Saale)


Stichwörter

Das könnte Sie auch interessieren

40 Jahre Frauenselbsthilfe nach Krebs

40 Jahre Frauenselbsthilfe nach Krebs
© kuznetsov_konsta / Fotolia.com

Am 26. August 2016 begeht die Frauenselbsthilfe nach Krebs (FSH) im Rahmen ihrer Bundestagung ihr 40-jähriges Jubiläum. Als einer der größten und ältesten Krebs-Selbsthilfeverbände Deutschlands leistet sie unverzichtbare Hilfe für Betroffene und beeinflusst aktiv politische Entscheidungsprozesse im Gesundheitswesen. Dort tritt sie für die Bedürfnisse von Betroffenen ein – dass Patienten heute wesentlich mehr Recht auf Mitsprache...

Bauchspeicheldrüsenkrebs: Die Bauchspeicheldrüse, das unbekannte Organ

Die Bauchspeicheldrüse (griech.: Pankreas) ist eine der größten Drüsen des Menschen. Dennoch ist nur wenigen bekannt, wo sie sich befindet und welche Funktionen sie übernimmt. Die Bauchspeicheldrüse ist ein keilförmiges Organ, ungefähr so groß wie eine Hand: ein bis zwei Zentimeter dick und etwa 15 Zentimeter lang. Sie liegt mitten im Oberbauch hinter dem Magen und vor der Wirbelsäule. Mit ihrem sich verjüngenden Ende – dem...

Sie können folgenden Inhalt einem Kollegen empfehlen:

"Lymphdrüsenkrebs bei Kindern und Jugendlichen: Zweites gemeinsames Symposium organisiert durch Wissenschaftler aus Halle und den USA"

Bitte tragen Sie auch die Absenderdaten vollständig ein, damit Sie der Empfänger erkennen kann.

Die mit (*) gekennzeichneten Angaben müssen eingetragen werden!

Die Verwendung Ihrer Daten für den Newsletter können Sie jederzeit mit Wirkung für die Zukunft gegenüber der rsmedia GmbH widersprechen ohne dass Kosten entstehen. Nutzen Sie hierfür etwaige Abmeldelinks im Newsletter oder schreiben Sie eine E-Mail an: info[at]rsmedia-verlag.de.


EHA 2019
  • Subgruppenanalyse der ELIANA- und ENSIGN: Tisagenlecleucel auch bei jungen Patienten mit r/rALL und zytogenetischen Hochrisiko-Anomalien sicher und effektiv
  • Polycythaemia vera: Molekulares Ansprechen korreliert mit vermindertem Thrombose-Risiko und einer Reduktion von Thrombose- und PFS-Ereignissen
  • AML-Therapie 2019: Neue Substanzen im klinischen Einsatz, aber nach wie vor hoher Bedarf an neuen Therapieoptionen
  • Eisenüberladung bei Patienten mit Niedrigrisiko-MDS auch in Pankreas und Knochenmark nachweisbar
  • CML: Switch auf Zweitgenerations-TKIs nach unzureichendem Ansprechen auf Imatinib in der Erstlinie führt zu tieferen molekularen Remissionen
  • FLT3-mutierte AML: Midostaurin wirksam bei allen ELN-Risikoklassen und bei unterschiedlichen Gensignaturen
  • Real-world-Daten: Transfusionsabhängigkeit und Ringsideroblasten bei Niedrigrisiko-MDS assoziiert mit toxischen Eisenspezies und verkürztem Überleben
  • Erstlinientherapie der CML: Nilotinib führt auch im klinischen Alltag zu tieferen molekularen Remissionen als Imatinib
  • Weltweite Umfrage bei Ärzten und Patienten zur ITP-Therapie unterstreicht Zufriedenheit mit Thrombopoetinrezeptor-Agonisten
  • Therapiefreie Remission nach zeitlich begrenzter Zweitlinientherapie mit Eltrombopag bei Patienten mit primärer ITP erscheint möglich