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Medizin

21. Juni 2018 Henning Walczak erhält Alexander von Humboldt-Professur 2019

Die Universität zu Köln hat mit Prof. Dr. Henning Walczak die Aussicht auf eine internationale Spitzenkraft im Bereich der Krebsforschung. Dem Wissenschaftler vom University College London wurde mit der Alexander von Humboldt-Professur 2019 jetzt der höchstdotierte internationale Forschungspreis Deutschlands verliehen – bis zu 5 Millionen Euro stehen Walczak für die ersten 5 Jahre seiner Forschung an der Uni Köln zur Verfügung. Walczak soll die vorklinische und die klinische Forschung stärker zusammenführen und die interdisziplinäre Forschung im Bereich des Stoffwechsels ausbauen.
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Insgesamt 5 weltweit führende Wissenschaftler erhielten die renommierte Auszeichnung für das Jahr 2019. Sie treten in Berufungsverhandlungen mit den deutschen Universitäten, die sie für den Preis vorgeschlagen haben. An der Universität zu Köln sind aktuell 2 Humboldt-Professoren tätig: der Strukturbiologe Jijie Chai kam von der Tsinghua University in Peking (2017), der Philosoph Sven Bernecker wurde von der University of California, Irvine nach Köln berufen (2016).

Henning Walczak ist aktuell Prof. für Krebsbiologie am University College London und dort auch wissenschaftlicher Direktor des Krebsforschungszentrums UK-UCL. Er erhielt zahlreiche Auszeichnungen, darunter einen ERC Advanced Grant der Europäischen Union und den Wellcome Trust Senior Investigator Award des Vereinigten Königreichs. In seiner Forschung untersucht Walczak den Mechanismus des programmierten Zelltods als Faktor bei der Entstehung von Krebs- und Autoimmunerkrankungen.

Die Alexander von Humboldt-Professur wird von der Alexander von Humboldt-Stiftung vergeben und vom Bundesministerium für Bildung und Forschung finanziert. Die Humboldt-Professur eröffnet deutschen Hochschulen die Chance, Spitzenkräften international konkurrenzfähige Rahmenbedingungen zu bieten und ihr eigenes Profil im weltweiten Wettbewerb zu schärfen.

Quelle: Universität zu Köln


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