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Medizin

12. Dezember 2017 IDH1-mutierte AML: Phase-I-Studie mit Ivosidenib als effektive orale zielgerichtete Therapie

6-10% der AML-Patienten weisen eine Mutation der isocitrate dehydrogenase (IDH) 1 auf. Ivosidenib ist ein oraler, small-molecule-Inhibitor des mutierten Proteins IDH1. Der Inhibitor unterdrückt die abnormale Produktion des Onkometaboliten 2‑hydroxyglutarate (2‑HG). Die Phase-I-Studie NCT02074839* evaluiert Sicherheit und Wirksamkeit von Ivosidenib bei rezidivierter/refraktärer (rr)AML bei 258 Patienten in 4 Expansionskohorten, die am 11.12.17 auf dem ASH präsentiert wurden.
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Eine Monotherapie mit Ivosidenib wird von Patienten mit mIDH1-AML und weiteren hämatologischen malignen Erkrankungen gut toleriert. Bei einer Hochrisiko-Gruppe, molekular definiert als rrAML, für die ein großer Bedarf an weiteren Therapieoptionen besteht,  induzierte Ivosidenib anhaltende Remissionen und verbesserte das Outcome. Die Gesamtansprechrate lag bei 41.6%, die häufigsten unerwünschten Wirkungen waren Diarrhoe (33%), Leukozytose (30%) und Nausea (30%).

(übers. v. AB)

* https://clinicaltrials.gov/ct2/show/NCT02074839

Courtney D. DiNardo et al. Oral Abstract 725, Session: 616. Acute Myeloid Leukemia: Novel Therapy, excluding Transplantation: Emerging Molecularly-Targeted Therapies in AML.  Ivosidenib (AG-120) in Mutant IDH1 AML and Advanced Hematologic Malignancies: Results of a Phase 1 Dose Escalation and Expansion StudyClinically Relevant Abstract

Quelle: ASH 2017


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