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Medizin

13. August 2013 Grundlagenforschung für bessere CMV-Therapie

Das humane CMV ist eines von acht Herpesviren beim Menschen und verursacht hierzulande bei fast jedem Zweiten lebenslang anhaltende Infektionen. CMV-Infektionen können bei ungeborenen Kindern und immungeschwächten Personen (z. B. Transplantationspatienten) schwere Krankheiten auslösen. In Zusammenarbeit mit dem Weizmann Institute of Science (Rehovot, Israel) konnte das Institut für Medizinische Mikrobiologie und Hygiene der Universität Regensburg, unter der Leitung von PD Dr. Michael Nevels und Dr. Christina Paulus, neue grundlegende Erkenntnisse zur "epigenetischen" Struktur und Funktion des CMV-Genoms gewinnen. Diese Erkenntnisse sollen künftig für verbesserte Diagnostik- und Therapiestrategien genutzt werden.

Die Ergebnisse sind soeben in der "Early Edition" der multidisziplinären Fachzeitschrift PNAS unter dem Titel "Nucleosome Maps of the Human Cytomegalovirus Genome Reveal a Temporal Switch in Chromatin Organization Linked to a Major IE Protein" erschienen. Darüber hinaus wird die Deutsch-Israelische Förderorganisation GIF die weitere Zusammenarbeit zwischen Regensburg und Rehovot auf dem Gebiet der CMV-Forschung in den nächsten drei Jahren mit insgesamt 200.000 Euro unterstützen. Die Mittel sollen vor allem für umfassende Untersuchungen von CMV-"Epigenomen" mittels Hochdurchsatz-Sequenzierung und anderer aktueller Techniken der funktionellen Genomik verwendet werden.

Quelle: Universität Regensburg


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