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Medizin

07. November 2018 German Lymphoma Alliance ist neues Mitglied im Kompetenznetz Maligne Lymphome

Die im März 2017 gegründete Studiengruppe „German Lymphoma Alliance (GLA)“ ist seit September 2018 ordentliches Mitglied im Kompetenznetz Maligne Lymphome e.V. (KML). Als aktive Plattform für die translationale und klinische Forschung fokussiert sich die GLA auf die Behandlung verschiedener Non-Hodgkin-Lymphome und führt insbesondere die Aktivitäten der „Deutschen Studiengruppe Hochmaligne Non-Hodgkin-Lymphome (DSHNHL)“, der „Deutschen Studiengruppe für niedrig-maligne Lymphome (GLSG e.V.)“ und der Arbeitsgruppe Lymphome der „Ostdeutschen Studiengruppe für Hämatologie und Onkologie e.V. (OSHO)“ in einer Organisation zusammen. Sowohl die DSHNHL und die GLSG gehörten vor gut 20 Jahren zu den Gründungsmitgliedern des Kompetenznetzes Maligne Lymphome, die Lymphom-Arbeitsgruppe der OSHO ist dem KML kurz nach der Gründung beigetreten.
Ordentliche Mitglieder können Studiengruppen, ähnliche Personengesamtheiten, Institutionen und Einzelpersonen werden, die klinische Studien oder wissenschaftliche Projekte im Bereich Lymphome verantwortlich durchführen. Auch Praxisverbünde und niedergelassene Onkologen können ordentliche Mitglieder werden, wenn sie an mindestens 10 Studien der KML-Studiengruppen teilnehmen. Alle ordentlichen Mitglieder haben das Recht, im Rahmen der satzungsgemäßen Vorgaben an der Willensbildung im Verein, dessen Tätigkeit und am Erfahrungsaustausch teilzunehmen. Die ordentliche Mitgliedschaft muss schriftlich beim Vorstand des Vereins beantragt werden, ein Leitfaden zur Antragstellung kann von der KML-Website heruntergeladen werden. Über einen Antrag auf Mitgliedschaft entscheidet der Vorstand mit der Mehrheit von zwei Dritteln seiner Mitglieder. Der Vereinsbeitrag ist gestaffelt und kann der aktuellen Beitragsordnung entnommen werden. Bei Fragen rund um die Mitgliedschaft im KML wenden Sie sich bitte an Dr. Birgit Fath (birgit.fath@uk-koeln.de).

KML-Mitgliederversammlung wählt neuen Vorstand

Am 18. September 2018 fand die Mitgliederversammlung des Kompetenznetzes Maligne Lymphome e.V. statt. Neben dem jährlichen Bericht aus der KML-Geschäftsstelle stand auch die turnusmäßige Wahl des KML-Vorstands auf der Tagesordnung. Nach der aktuellen Satzung besteht der Vorstand aus 9 Mitgliedern, nämlich dem Vorsitzenden des Vorstands, 2 Stellvertretern, dem Schatzmeister, dem Schriftführer und 4 Beisitzern. Der Vorsitzende sowie 5 weitere Mitglieder des Vorstandes müssen jeweils Vertreter von Studiengruppen sein. Pro Studiengruppe kann nicht mehr als ein Vertreter Mitglied des Vorstands sein. Der Vorstand soll sich insgesamt aus Vertretern der folgenden Gruppen zusammensetzen: 6 Mitglieder als Vertreter von Studiengruppen; ein Mitglied als Vertreter der Strahlentherapeuten; ein Mitglied als Vertreter der Referenzpathologen; ein Mitglied als Vertreter der Niedergelassenen Onkologen. Es wurden ohne Gegenstimmen gewählt:

Vorsitzender: Michael Hallek (DCLLSG)
Stellvertreter: Lorenz Trümper (GLA)
Stellvertreter: Andreas Rosenwald (Referenzpathologie)
Schriftführer: Hans Theodor Eich (Strahlentherapie)
Schatzmeister: Stephan Schmitz (NiO)
Weitere Mitglieder: Christian Buske (ECWM), Martin Dreyling (EMCLN), Andreas Engert (GHSG), Hartmut Goldschmidt (GMMG)

Da es zukünftig extrem wichtig ist, möglichst viele Akteure aus der Lymphomforschung in die Planungen und Aktivitäten des KML einzubeziehen, hat die Mitgliederversammlung beschlossen, 3 weitere KML-Mitglieder, die bereits dem alten Vorstand angehörten, durch Kooptation an der Vorstandsarbeit zu beteiligen: Hermann Einsele (dsmm), Wolfgang Hiddemann (GLSG) und Ralf Ulrich Trappe (DPTLDSG) werden in alle Fragen eng eingebunden. Zudem wird eine Satzungsänderung angestrebt, die es der Mitgliederversammlung ermöglicht, die Anzahl der zu wählenden Vorstandsmitglieder selbst festzulegen.

Quelle: Kompetenznetz Maligne Lymphome e.V.


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