Donnerstag, 22. August 2019
Navigation öffnen
Anzeige:

Medizin

07. November 2018 German Lymphoma Alliance ist neues Mitglied im Kompetenznetz Maligne Lymphome

Die im März 2017 gegründete Studiengruppe „German Lymphoma Alliance (GLA)“ ist seit September 2018 ordentliches Mitglied im Kompetenznetz Maligne Lymphome e.V. (KML). Als aktive Plattform für die translationale und klinische Forschung fokussiert sich die GLA auf die Behandlung verschiedener Non-Hodgkin-Lymphome und führt insbesondere die Aktivitäten der „Deutschen Studiengruppe Hochmaligne Non-Hodgkin-Lymphome (DSHNHL)“, der „Deutschen Studiengruppe für niedrig-maligne Lymphome (GLSG e.V.)“ und der Arbeitsgruppe Lymphome der „Ostdeutschen Studiengruppe für Hämatologie und Onkologie e.V. (OSHO)“ in einer Organisation zusammen. Sowohl die DSHNHL und die GLSG gehörten vor gut 20 Jahren zu den Gründungsmitgliedern des Kompetenznetzes Maligne Lymphome, die Lymphom-Arbeitsgruppe der OSHO ist dem KML kurz nach der Gründung beigetreten.
Anzeige:
Fachinformation
Ordentliche Mitglieder können Studiengruppen, ähnliche Personengesamtheiten, Institutionen und Einzelpersonen werden, die klinische Studien oder wissenschaftliche Projekte im Bereich Lymphome verantwortlich durchführen. Auch Praxisverbünde und niedergelassene Onkologen können ordentliche Mitglieder werden, wenn sie an mindestens 10 Studien der KML-Studiengruppen teilnehmen. Alle ordentlichen Mitglieder haben das Recht, im Rahmen der satzungsgemäßen Vorgaben an der Willensbildung im Verein, dessen Tätigkeit und am Erfahrungsaustausch teilzunehmen. Die ordentliche Mitgliedschaft muss schriftlich beim Vorstand des Vereins beantragt werden, ein Leitfaden zur Antragstellung kann von der KML-Website heruntergeladen werden. Über einen Antrag auf Mitgliedschaft entscheidet der Vorstand mit der Mehrheit von zwei Dritteln seiner Mitglieder. Der Vereinsbeitrag ist gestaffelt und kann der aktuellen Beitragsordnung entnommen werden. Bei Fragen rund um die Mitgliedschaft im KML wenden Sie sich bitte an Dr. Birgit Fath (birgit.fath@uk-koeln.de).

KML-Mitgliederversammlung wählt neuen Vorstand

Am 18. September 2018 fand die Mitgliederversammlung des Kompetenznetzes Maligne Lymphome e.V. statt. Neben dem jährlichen Bericht aus der KML-Geschäftsstelle stand auch die turnusmäßige Wahl des KML-Vorstands auf der Tagesordnung. Nach der aktuellen Satzung besteht der Vorstand aus 9 Mitgliedern, nämlich dem Vorsitzenden des Vorstands, 2 Stellvertretern, dem Schatzmeister, dem Schriftführer und 4 Beisitzern. Der Vorsitzende sowie 5 weitere Mitglieder des Vorstandes müssen jeweils Vertreter von Studiengruppen sein. Pro Studiengruppe kann nicht mehr als ein Vertreter Mitglied des Vorstands sein. Der Vorstand soll sich insgesamt aus Vertretern der folgenden Gruppen zusammensetzen: 6 Mitglieder als Vertreter von Studiengruppen; ein Mitglied als Vertreter der Strahlentherapeuten; ein Mitglied als Vertreter der Referenzpathologen; ein Mitglied als Vertreter der Niedergelassenen Onkologen. Es wurden ohne Gegenstimmen gewählt:

Vorsitzender: Michael Hallek (DCLLSG)
Stellvertreter: Lorenz Trümper (GLA)
Stellvertreter: Andreas Rosenwald (Referenzpathologie)
Schriftführer: Hans Theodor Eich (Strahlentherapie)
Schatzmeister: Stephan Schmitz (NiO)
Weitere Mitglieder: Christian Buske (ECWM), Martin Dreyling (EMCLN), Andreas Engert (GHSG), Hartmut Goldschmidt (GMMG)

Da es zukünftig extrem wichtig ist, möglichst viele Akteure aus der Lymphomforschung in die Planungen und Aktivitäten des KML einzubeziehen, hat die Mitgliederversammlung beschlossen, 3 weitere KML-Mitglieder, die bereits dem alten Vorstand angehörten, durch Kooptation an der Vorstandsarbeit zu beteiligen: Hermann Einsele (dsmm), Wolfgang Hiddemann (GLSG) und Ralf Ulrich Trappe (DPTLDSG) werden in alle Fragen eng eingebunden. Zudem wird eine Satzungsänderung angestrebt, die es der Mitgliederversammlung ermöglicht, die Anzahl der zu wählenden Vorstandsmitglieder selbst festzulegen.

Quelle: Kompetenznetz Maligne Lymphome e.V.


Das könnte Sie auch interessieren

Kinder mit Leukämie – eine Herausforderung für die ganze Familie

Kinder mit Leukämie – eine Herausforderung für die ganze Familie
© Fotolia_164519107_XL_c_pingpao

Wird bei einem Kind Leukämie diagnostiziert, so hat das für die ganze Familie dramatische Veränderungen zur Folge. Neben den gesundheitlichen Sorgen, tun sich weitere Problemfelder auf: Wie kann der Alltag organisiert werden trotz hoher physischer und emotionaler Belastung? Wie lassen sich Beruf, Betreuung des kranken Kindes in der Klinik und die Fürsorge für die Geschwister vereinbaren und welche finanziellen Konsequenzen hat das? Zum Weltleukämietag am 28. Mai...

Brustkrebs: Was leisten Prognosetests? Unnötige Chemotherapien vermeiden

Durch die Möglichkeit, Tumore genetisch zu analysieren, hat sich die Krebstherapie gewandelt. Während früher alle Patienten quasi die gleiche Behandlung wie nach dem „Gießkannenprinzip“ erhielten, steht nun zunehmend der einzelne Patient mit seinen individuellen Tumoreigenschaften im Fokus. Bei Frauen mit Brustkrebs hat diese Entwicklung zu sogenannten Prognosetests geführt, die eine Vorhersage über den Nutzen einer Chemotherapie erlauben,...

Sie können folgenden Inhalt einem Kollegen empfehlen:

"German Lymphoma Alliance ist neues Mitglied im Kompetenznetz Maligne Lymphome"

Bitte tragen Sie auch die Absenderdaten vollständig ein, damit Sie der Empfänger erkennen kann.

Die mit (*) gekennzeichneten Angaben müssen eingetragen werden!

Die Verwendung Ihrer Daten für den Newsletter können Sie jederzeit mit Wirkung für die Zukunft gegenüber der rsmedia GmbH widersprechen ohne dass Kosten entstehen. Nutzen Sie hierfür etwaige Abmeldelinks im Newsletter oder schreiben Sie eine E-Mail an: info[at]rsmedia-verlag.de.


EHA 2019
  • Subgruppenanalyse der ELIANA- und ENSIGN: Tisagenlecleucel auch bei jungen Patienten mit r/rALL und zytogenetischen Hochrisiko-Anomalien sicher und effektiv
  • Polycythaemia vera: Molekulares Ansprechen korreliert mit vermindertem Thrombose-Risiko und einer Reduktion von Thrombose- und PFS-Ereignissen
  • AML-Therapie 2019: Neue Substanzen im klinischen Einsatz, aber nach wie vor hoher Bedarf an neuen Therapieoptionen
  • Eisenüberladung bei Patienten mit Niedrigrisiko-MDS auch in Pankreas und Knochenmark nachweisbar
  • CML: Switch auf Zweitgenerations-TKIs nach unzureichendem Ansprechen auf Imatinib in der Erstlinie führt zu tieferen molekularen Remissionen
  • FLT3-mutierte AML: Midostaurin wirksam bei allen ELN-Risikoklassen und bei unterschiedlichen Gensignaturen
  • Real-world-Daten: Transfusionsabhängigkeit und Ringsideroblasten bei Niedrigrisiko-MDS assoziiert mit toxischen Eisenspezies und verkürztem Überleben
  • Erstlinientherapie der CML: Nilotinib führt auch im klinischen Alltag zu tieferen molekularen Remissionen als Imatinib
  • Weltweite Umfrage bei Ärzten und Patienten zur ITP-Therapie unterstreicht Zufriedenheit mit Thrombopoetinrezeptor-Agonisten
  • Therapiefreie Remission nach zeitlich begrenzter Zweitlinientherapie mit Eltrombopag bei Patienten mit primärer ITP erscheint möglich