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Medizin

15. Februar 2017 G-CSF ermöglicht Regeneration der Spermatogenese bei Mäusen nach Hochdosis-Chemotherapie

Der Verlust der Fruchtbarkeit ist bei Krebspatienten ein häufiges Problem, da die Behandlung der Krankheit die sich nur langsam teilenden Spermatogonien (Stammzellen, SSCs) abtötet und damit die Spermaproduktion zum Erliegen kommt. Der Granulozyten-Kolonie-stimulierende Faktor G-CSF, der supportiv eingesetzt wird, um Neutropenien und somit Infektionen zu verhindern, könnte möglicherweise die Unfruchtbarkeit nach Chemotherapie aufheben, wie eine Studie an männlichen Mäusen nun zeigt.
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Darin wurden männliche Mäuse mit G-CSF vor und nach einer sterilisierenden Hochdosis-Behandlung mit Busulphan behandelt. Anschließend wurde der Effekt auf die Spermatogenese untersucht. Dabei zeigte sich, dass der Schutzeffekt auf die Spermatogenese mindestens 19 Wochen nach der Chemotherapie bestehen blieb und die Proliferation der überlebenden Spermatogonien gefördert wurde. Die Autoren kommen zu dem Schluss, dass man mit G-CSF möglicherweise eine Wiederherstellung der männlichen Fruchtbarkeit nach Chemotherapie ermöglichen könnte, was weitere Studien zeigen müssen.
(übers. v. AB)

Quelle: Reproductive Biology and Endocrinology 2017

Literatur:

Travis Kotzur, Roberto Benavides-Garcia, Jennifer Mecklenburg et al.
Granulocyte colony-stimulating factor (G-CSF) promotes spermatogenic regeneration from surviving spermatogonia after high-dose alkylating chemotherapy
Reproductive Biology and Endocrinology 2017  DOI: 10.1186/s12958-016-0226-1
https://rbej.biomedcentral.com/articles/10.1186/s12958-016-0226-1


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