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25. Oktober 2018

Fortgeschrittenes Ovarialkarzinom: Aktuelle Daten zu Bevacizumab

Bevacizumab (Avastin®) in Kombination mit Carboplatin/Paclitaxel ist bewährter Standard der Firstline-Therapie des fortgeschrittenen Ovarialkarzinoms (FIGO-Stadium IIIB-IV gemäß Klassifikation von 1988). In der Phase-III-Zulassungsstudie GOG 0218 zeigte sich ein signifikanter 6,2-monatiger Vorteil in Bezug auf das progressionsfreie Überleben (PFS) zugunsten des Bevacizumab-Regimes und anschließender Bevacizumab-Erhaltungstherapie über insgesamt 15 Monate gegenüber der alleinigen Chemotherapie (18,2 vs. 12,0 Monate; HR=0,644; p<0,0001) (1,2). Beim Jahrestreffen der European Society for Medical Oncology (ESMO) 2018 in München wurden nun aktuelle Daten der Phase-III-Studie AGO-Ovar 2.21 präsentiert. Diese zeigen: Patientinnen können auch von Bevacizumab in Kombination mit pegyliertem liposomalen Doxorubicin in der Rezidivsituation profitieren (3). Die Resultate bestätigen den Stellenwert von Avastin beim fortgeschrittenen Ovarialkarzinom.
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Die offene, prospektive, randomisierte Phase-III-Studie AGO-Ovar 2.21 untersuchte die Wirksamkeit und Sicherheit der Kombination aus Bevacizumab, Carboplatin und pegyliertem liposomalen Doxorubicin (PLD) gegenüber der Kombination aus Bevacizumab, Carboplatin und Gemcitabin bei Patientinnen mit Platin-sensiblem rezidivierenden Ovarialkarzinom (n=654). Das mediane PFS unter der Kombination mit Carboplatin/PLD betrug 13,3 Monate – unter der Kombination mit Carboplatin/Gemcitabin lag es bei 11,7 Monaten (HR=0,80; p=0,0128). Dabei ergab sich zwischen beiden Regimen kein Unterschied in Bezug auf das Auftreten unerwünschter Arzeimittelwirkungen (3).

Ein weiteres Resultat der Studie: Patientinnen, die bereits in der ersten Therapielinie eine Bevacizumab-Behandlung erhalten hatten (41,5% der Gesamtpopulation), profitierten weiterhin von der Behandlung mit dem Angiogenesehemmer. Im Median zeigte sich eine Tumorprogression bei diesen Patientinnen unter der Kombination aus Bevacizumab, Carboplatin und PLD erst nach 11,3 Monaten bzw. nach 10,1 Monaten bei der Kombination aus Bevacizumab, Carboplatin und Gemcitabin (3). Das Progressionsrisiko der mit Bevacizumab/Carboplatin/PLD behandelten Patientinnen war somit um 27% reduziert (HR=0,73; p=0,0126) (3). Diese Daten bestätigen die Bedeutung der Antiangiogenese für Patientinnen mit fortgeschrittenem Ovarialkarzinom.
Quelle: Roche
Literatur:
(1) Burger RA et al. N Engl J Med 2011;365:2473-83.
(2) Burger RA et al. J Clin Oncol 2011;29(Suppl):33s, Abstract 5023.
(3) Pfisterer J et al. ESMO 2018; Oral Presentation.
 
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