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03. Dezember 2018

Fortgeschrittenes HL nach ABVD: Risikoreduktion mit Therapieoption A+AVD

"Das Hodgkin-Lymphom ist eine  bei leitliniengerecht durchgeführter Erstlinientherapie oft heilbare Krebserkrankung, so PD Dr. Anna-Lena Illert, Freiburg. Allerdings treten durch die Therapie* Nebenwirkungen und Spätfolgen auf, und es gibt beim HL 2 Altersgipfel mit einer bedeutende Anzahl junger Patienten. Laut einer schwedischen Untersuchung mit 9.522 Patienten entwickeln 12% der Patienten – jeder achte Patient – im Laufe seines Lebens eine Zweitneoplasie z.B. in Form eines Non-Hodgkin-Lymphoms, Lungenkarzinoms, Brust-, Haut- oder Darmkrebses", erläuterte Illert.
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Mit den Ergebnissen der ECHELON-1-Studie geht man bei dem seit den 1970er Jahren eingesetzten ABVD-Regime neue Wege, in der ABVD gegen 6 Zyklen A + AVD evaluiert wurde. Primärer Endpunkt war das modifizierte PFS (Progression oder Tod jeder Ursache). Eine präspezifizierte Subgruppenanalyse (Hutchings M et al.) zeigte, dass das Toxizitätsprofil kontrollierbar ist, Progressionsrisiko, Mortalität und Risiko nachfolgender Krebstherapien reduziert werden. Den größten Benefit haben Patienten mit Hochrisiko-HL, d.h. mehr als 1 extranodaler Läsion und Stadium IV.
 "Somit besteht die Option, die Standardchemotherapie ABVD, die (durch das Bleomycin) mit pulmonalen Toxizitäten sowie Myelosuppression assoziiert ist, durch die Alternative A+ AVD zu ersetzen. Brentuximab als Bestandteil der Erstlinientherapie verhindert pneumonale Toxizität und das Risiko für Zweitmalignome, und ein frühes Erstansprechen, d.h. PET2-Ansprechen lässt sich auch in ein besseres Gesmtüberleben übersetzen", schloss Illert.
 ab
*Standard in frühen Stadien ABVD mit Strahlentherapie, in intermediären Stadien eskaliertes BEAacOPP mit RTX, bei fortgeschrittenen Stadien PET-stratifiziert 4-6 Zyklen BEAaCOPP eskaliert
 
Quelle: Symposium "Neue Entwicklungen in der Behandlung des Multiplen Myeloms, cHL, kutanen T-Zell-Lymphoms", DGHO, 28.09.2018, Wien, Veranstalter: Takeda
 
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