Samstag, 25. Mai 2019
Navigation öffnen
Anzeige:

Medizin

31. Oktober 2018 FARKOR identifiziert familiäres Darmkrebsrisiko

Um ein familiär erhöhtes Darmkrebsrisiko bei jungen, gesetzlich versicherten Erwachsenen unter 50 Jahren frühzeitig zu identifizieren, wurde in Bayern das Projekt FARKOR (Vorsorge bei familiärem Risiko für das kolorektale Karzinom; CRC) gestartet.
Anzeige:
Unter allen Krebsarten ist das CRC nach dem Lungenkarzinom, die zweithäufigste Todesursache in Deutschland. Jedes Jahr erkranken in Deutschland 61.000 Menschen. Vorsorgeuntersuchungen stehen gesetzlich Versicherten i.d.R. erst ab dem 50. Lebensjahr zur Verfügung. Daher wird Darmkrebs in der Altersgruppe 25 bis 49 Jahren oft erst im fortgeschrittenen Stadium festgestellt.
Da Darmkrebs aus gutartigen Vorstufen entsteht, die 10-15 Jahre benötigen, um zu entarten, ließe sich diese Krebsart durch Vorsorge verhindern, erläuterte Dr. Christa Maar vom Vorstand der Felix Burda Stiftung.

Das Projekt FARKOR startete am 1. Oktober 2018 und ist auf 3 Jahre ausgelegt. Interessenten im Alter von 25-49 Jahren wenden sich an einen der am  Projekt  beteiligten Hausärzte,  Internisten, Gynäkologen,  Urologen  oder  Hautärzte unter www.darmkrebs-in-der-familie.de. Die Teilnehmer erhalten eine kostenfreie Familienanamnese, sowie bei vorliegendem Risiko die Möglichkeit zum Stuhltest bzw. einer Darmspiegelung. Das Ziel ist es, durch die Erhebung der Familienanamnese im jungen Erwachsenenalter früh diejenigen zu identifizieren, die aufgrund von Darmkrebserkrankungen in der Familie möglicherweise eine Veranlagung für die Entwicklung von Darmtumoren haben und daher früher als Menschen ohne diese Veranlagung an Früherkennungsmaßnahmen teilnehmen sollten.
 
 ma
 


 

Quelle: Pressegespräch zu FARKOR, 18.10.2018 in München.


Stichwörter

Das könnte Sie auch interessieren

Bayern gegen Darmkrebs: Das Modellprojekt „Sprich drüber!“ will junge Menschen im Freistaat vor einer Erkrankung bewahren.

Bayern gegen Darmkrebs: Das Modellprojekt „Sprich drüber!“ will junge Menschen im Freistaat vor einer Erkrankung bewahren.
FARKOR: Werbe-Anzeige Frau / © Felix Burda Stiftung

Auf Initiative der Felix Burda Stiftung haben sich die bayerischen Krankenkassen und die Kassenärztliche Vereinigung Bayerns (KVB) zum Modellprojekt „Sprich drüber!“ zusammengeschlossen. Ziel des Projekts ist es, ein vorhandenes familiäres Darmkrebsrisiko bei Versicherten im Alter von 25 bis 49 Jahren möglichst so früh zu identifizieren, dass diese vor einer Darmkrebserkrankung bewahrt werden können. Jede Bayerin und jeder Bayer in dieser...

Vom Telemedizin-Netzwerk bis zur Ersthelfer-App: Medizintrends mit Zukunft

Die Deutschen werden immer älter. Chronische Leiden wie Demenz oder Herz-Kreislauf-Erkrankungen stellen künftig das Gesundheitssystem auf die Probe. Medizinforscher und Gesundheitsexperten aller Branchen arbeiten längst unter Hochdruck an neuen Lösungen für die Gesundheitsversorgung von morgen. In die Karten spielen ihnen dabei die Digitalisierung und der Trend zur Vernetzung im Gesundheitswesen. Das zeigt auch der Wettbewerb „Ausgezeichnete Orte im Land der...

Kinderwunsch und Krebs

Kinderwunsch und Krebs
© Photographee.eu / fotolia.com

Möchte ich eine Familie gründen oder noch weitere Kinder haben? Mit dieser Frage müssen sich junge Krebspatientinnen und -patienten vor einer Krebstherapie – also unmittelbar nach der Diagnose – auseinandersetzen. Denn die Behandlung, die ihnen hilft, den Krebs zu besiegen, beeinträchtigt häufig gleichzeitig die Fruchtbarkeit. Auch wenn die Zeit drängt, ist es wichtig, sich vor Behandlungsbeginn mit diesem wichtigen Thema zu befassen.

Sie können folgenden Inhalt einem Kollegen empfehlen:

"FARKOR identifiziert familiäres Darmkrebsrisiko"

Bitte tragen Sie auch die Absenderdaten vollständig ein, damit Sie der Empfänger erkennen kann.

Die mit (*) gekennzeichneten Angaben müssen eingetragen werden!

Die Verwendung Ihrer Daten für den Newsletter können Sie jederzeit mit Wirkung für die Zukunft gegenüber der rsmedia GmbH widersprechen ohne dass Kosten entstehen. Nutzen Sie hierfür etwaige Abmeldelinks im Newsletter oder schreiben Sie eine E-Mail an: info[at]rsmedia-verlag.de.