Dienstag, 4. August 2020
Navigation öffnen
Anzeige:
Fachinformation

Medizin

13. Januar 2020 Esteve kauft Riemser

Esteve, Hauptsitz in Spanien, hat bekanntgegeben, dass es eine Vereinbarung über den Erwerb von 100% der Anteile am international tätigen Spezialpharmaunternehmen Riemser von Ardian, einer weltweit führenden unabhängigen Investmentgesellschaft, getroffen hat.
Das Produktportfolio des in Berlin ansässigen Unternehmens Riemser umfasst die 3 Haupttherapiebereiche Onkologie, Neurologie und Nischentherapien. Riemser betreibt eine Produktionsstätte für Arzneimittel in Deutschland und ist in 4 der 5 wichtigsten europäischen Länder mit einem Firmensitz oder einer Tochtergesellschaft vertreten: Deutschland, Großbritannien, Frankreich und Spanien. Rund 80% des Umsatzes erlöst Riemser mit Produkten für die klinische Anwendung, darunter vor allem Spezialpharmazeutika und eine breite Palette von Arzneimitteln für therapeutische Nischenbereiche.
Mit dem Kauf von Riemser wird Esteve seine Transformation zu einem Spezialpharmaunternehmen beschleunigen, das 60% seines Umsatzes mit proprietären Produkten erwirtschaftet. Zudem erweitert Esteve durch die Akquisition seinen Zugang zum wachstumsstarken Krankenhausmarkt, in dem Riemser besonders erfolgreich ist.

Staffan Schüberg, CEO von Esteve, sagte: „Diese Akquisition leistet einen bedeutenden Beitrag zur Transformation von Esteve zu einem internationalen Spezialpharmaunternehmen mit eigenen Markenarzneimitteln. Riemser verfügt über Expertise und Erfahrung im europäischen Markt für Arzneimittel zur klinischen Anwendung sowie Präsenz in vier der wichtigsten europäischen Märkte – Deutschland, Großbritannien, Frankreich und Spanien. Diese Infrastruktur birgt großes Potenzial für Esteve und wir werden unsere Expansionspläne gemeinsam weiterverfolgen.“

Ardian hatte das 1992 gegründete Unternehmen im Jahr 2012 mit dem Ziel übernommen, die Aktivitäten von Riemser auf das Kerngeschäft mit Spezialpharmazeutika zu fokussieren und das Geschäftsmodell zu internationalisieren. Seitdem ist Riemser mit der Unterstützung von Ardian durch Akquisitionen, zunächst in Frankreich, dann in Großbritannien und zuletzt in Spanien, international stark gewachsen und hat sein Arzneimittelportfolio durch den Erwerb mehrerer Produkte von großen multinationalen Pharmaunternehmen verstärkt.

Konstantin von Alvensleben, CEO von Riemser, sagte: „Wir freuen uns, dass sich mit Esteve ein starkes, familiengeführtes Pharmaunternehmen mit einer langen Tradition für den Erwerb von Riemser entschieden hat. Gemeinsam werden wir auf unseren Stärken aufbauen und unser Profil als europäisches Spezialpharmaunternehmen mit eigenen Markenarzneimitteln und Fokus auf den Krankenhausmarkt nutzen, um unsere internationale Reichweite weiter zu erhöhen und unser Geschäft auszubauen. Gleichzeitig möchten wir uns bei Ardian für die Unterstützung in den vergangenen Jahren bedanken“.

Der Abschluss der Transaktion wird im Lauf des ersten Quartals 2020 erwartet. Über finanzielle Details haben die Parteien Stillschweigen vereinbart.

Quelle: Riemser / Esteve


Anzeige:

Das könnte Sie auch interessieren

Was hilft Kindern mit Krebs und deren Eltern?

Was hilft Kindern mit Krebs und deren Eltern?
© Frantab / Fotolia.com

Wenn ein Kind an Krebs erkrankt, verändert sich in einem Augenblick das gesamte Leben der Familie – Gefühle, Gedanken, der Alltag. Für die Eltern krebskranker Kinder ist es eine große Belastung, sich in der neuen Lebenssituation mit den Unsicherheiten und Verlustängsten zurechtzufinden. In dieser schwierigen Situation gibt es viele unterstützende Angebote. Das ONKO-Internetportal stellte in seinem Monatsthema eine Auswahl davon vor.

Neue Perspektiven für Frauen mit Eierstockkrebs

In der medikamentösen Behandlung von Frauen mit fortgeschrittenem Eierstockkrebs wurde erstmals nach fast 15 Jahren ein Fortschritt erzielt: Das neue Medikament, ein sogenannter Angiogenesehemmer, greift den Tumor gezielt an und verzögert damit das Fortschreiten der Krebserkrankung. Für die betroffenen Frauen ist dies ein großer Vorteil: Die Therapie ermöglicht ihnen mehr Zeit, die sie – trotz der schweren Erkrankung – weitestgehend beschwerdefrei...

Experte klärt in Videos laienverständlich über AML auf

Experte klärt in Videos laienverständlich über AML auf
© littlebelli / Fotolia.com

Die Akute Myeloische Leukämie (AML) ist eine sehr komplexe und aggressive Erkrankung, häufig mit einer ungünstigen Prognose. Oft bleiben nach dem ersten Schock für die Patienten viele Fragen im Arzt-Patientengespräch ungestellt oder die Betroffenen können nicht alle Informationen aufnehmen und verarbeiten. Auf der Patientenwebsite www.krebsratgeber.de von Janssen können Betroffene gezielt Antworten rund um das Thema AML in expertengeprüften...

Biopharmazeutika sind den meisten Deutschen unbekannt

Biopharmazeutika sind den meisten Deutschen unbekannt
© Darren Baker / Fotolia.com

Naturheilmittel oder neuer Trend der Bio-Welle? 94 Prozent der Deutschen können mit dem Begriff Biopharmazeutika nichts anfangen (1). Oftmals werden hinter dem Begriff Naturheilmittel vermutet. Dabei handelt es sich um Arzneimittel, die biotechnisch hergestellt oder aus gentechnisch veränderten Organismen gewonnen werden und mit dem Ziel der Bekämpfung einer Krankheit in die Vorgänge des Körpers eingreifen. Insulin ist ein bekanntes Beispiel. Wem das erklärt...

„Durch Wissen zum Leben“

Wann immer möglich, wird heutzutage versucht, Krebspatienten Klinikaufenthalte zu ersparen. Die Behandlung erfolgt vielmehr bevorzugt ambulant bei niedergelassenen Krebsmedizinern oder in Klinikambulanzen. Das erlaubt es den Patienten, trotz der Erkrankung weitestgehend in ihrer gewohnten Umgebung zu leben und ihrem Alltag nachgehen zu können. Die vorwiegend ambulante Behandlung hat jedoch auch zur Folge, dass dem Patienten weniger Ansprechpartner zu allen Fragen zur Erkrankung und...

Sie können folgenden Inhalt einem Kollegen empfehlen:

"Esteve kauft Riemser"

Bitte tragen Sie auch die Absenderdaten vollständig ein, damit Sie der Empfänger erkennen kann.

Die mit (*) gekennzeichneten Angaben müssen eingetragen werden!

Die Verwendung Ihrer Daten für den Newsletter können Sie jederzeit mit Wirkung für die Zukunft gegenüber der rsmedia GmbH widersprechen ohne dass Kosten entstehen. Nutzen Sie hierfür etwaige Abmeldelinks im Newsletter oder schreiben Sie eine E-Mail an: info[at]rsmedia-verlag.de.


ASCO20 Virtual
  • Immuntherapie mit Pembrolizumab setzt sich bei verschiedenen onkologischen Indikationen weiter durch
  • mSCLC: Patienten profitieren bereits in der Erstlinie von der Ergänzung der Chemotherapie mit Pembrolizumab
  • mRCC-Erstlinientherapie: Kombination Pembrolizumab + Axitinib toppt Sunitinib auch im Langzeitverlauf
  • mRCC: Pembrolizumab + Lenvatinib zeigen vielversprechende Anti-Tumoraktivität nach Versagen einer Checkpoint-Inhibition
  • KEYNOTE-054-Studie: Adjuvante Therapie mit Pembrolizumab verbessert beim Melanom auch im verlängerten Follow-up das RFS
  • MSI-H CRC: Pembrolizumab verdoppelt PFS im Vergleich zur Chemotherapie
  • Rezidiviertes Ovarialkarzinom: Trend zu besserem Ansprechen auf Pembrolizumab-Monotherapie bei höherer PD-L1-Expression
  • r/r cHL: Pembrolizumab auf dem Weg zum Therapiestandard nach autoSCT sowie für Patienten, die keine autoSCT erhalten können
  • mCRPC: Pembrolizumab in Kombination mit Enzalutamid nach Enzalutamid-Resistenz wirksam und sicher
  • r/m HNSCC: Erstlinienbehandlung mit Pembrolizumab mono und in Kombination mit Platin-basierter Chemotherapie verlängert PFS2

Cookies

Diese Webseite benutzt Cookies, um den Nutzern das beste Webseiten-Erlebnis zu ermöglichen. Ausserdem werden teilweise auch Cookies von Diensten Dritter gesetzt. Weitere Informationen erhalten Sie in den Allgemeine Geschäftsbedingungen und in den Datenschutzrichtlinien.

Verstanden