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Medizin

23. April 2015 Erste Daten zu Pembrolizumab bei Patienten mit fortgeschrittenem pleuralen Mesotheliom vorgestellt

Gestern wurden zum ersten Mal Daten zum Einsatz von Pembrolizumab, einem anti-PD-1-Antikörper, bei 25 Patienten mit fortgeschrittenem, pleuralem Mesotheliom, einer schwer zu behandelnden Krebsart an der Auskleidungsfläche von Lunge, Abdomen und anderen Organen, vorgestellt. Die ersten präsentierten Ergebnisse zeigten ein Gesamtansprechen (bestätigt und unbestätigt) unter Pembrolizumab von 28% bei Patienten, die PD-L1 exprimierten. Außerdem zeigten 48% der Patienten eine stabile Erkrankung, woraus eine Krankheitskontrollrate von 76% resultierte.

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Dies sind die ersten Daten (Abstract Nr. CT103) aus KEYNOTE-028, einer innovativen Sammelstudie, die aufgelegt wurde, um die Wirksamkeit und das Sicherheitsprofil von Pembrolizumab bei Patienten mit 20 schwierig zu behandelnden Krebsarten zu untersuchen.

"Diese Daten auf dem AACR sind die ersten, die den Einsatz einer anti-PD-1-Therapie beim pleuralem Mesotheliom zeigen, einer seltenen, schwer zu behandelnden Krebsart mit sehr eingeschränkten Therapieoptionen," sagt Dr. Alley, außerordentlicher Professor am Abramson Cancer Center in Pennsylvania. "Obwohl noch früh, ermutigen die beobachteten Krankheitskontrollraten in dieser Studie sehr und zeigen, dass weitere Studien notwendig sind, um eine mögliche Rolle von Pembrolizumab in der Therapie dieser Krebsart weiter zu erforschen."

Zum Zeitpunkt der Auswertung waren 40% der Patienten (n=10/25) weiterhin unter Therapie. Die Nebenwirkungen deckten sich mit früher berichteten Sicherheitsdaten zu Pembrolizumab. Die häufigsten Therapie-bezogenen Nebenwirkungen (bei mehr als 20% der Patienten) waren Fatigue (24%) und Übelkeit (24%). Es ereigneten sich 2 Grad 3 Therapie-bezogene Nebenwirkungen: ALT-Anstieg (n=1) und Thrombozytopenie (n=1). Einige Patienten erlebten speziell zu betrachtende Nebenwirkungen, einschließlich Hautausschlag (n=4), ALT/AST-Erhöhung (n=1), Hypersensitivität (n=1) und Iridocyclitis (n=1); 2 erforderten eine Dosierungspause (einmal wegen ALT/AST-Erhöhung, einmal wegen Iridocyclitis). Kein Patient brach die Therapie aufgrund von Therapie-bezogenen Nebenwirkungen ab und es gab keine Therapie-bezogenen Todesfälle.

KEYNOTE-028 ist eine laufende, nicht randomisierte, multi-Kohorten Phase-Ib-Sammelstudie, in der das Sicherheitsprofil, die Verträglichkeit und die Wirkung gegen den Tumor von Pembrolizumab als Monotherapie (10mg/kg alle zwei Wochen) bei 320 Patienten mit PD-L1-positiven, fortgeschrittenen soliden Tumoren, die nicht auf die derzeitige Therapie angesprochen haben oder für die die derzeitige Therapie nicht geeignet ist, untersucht werden.

Quelle: MSD


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