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Medizin

25. April 2018 Erneute Förderung für Captain T Cell

Das Team um Dr. Felix Lorenz vom Max-Delbrück-Centrum für Molekulare Medizin (MDC) will mit „Captain T Cell“ die Krebstherapien der Zukunft entwickeln. Die Wissenschaftler wollen die Anwendung der T-Zelltherapie für neue Patientengruppen ermöglichen. Sie fokussieren sich dabei zunächst auf Blutkrebspatientinnen und –patienten, deren akute myeloischer Leukämie (AML) auf keine andere Therapie mehr anspricht.
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Am Ende der Förderung durch die Gründungsoffensive Biotechnologie (GO-Bio) des BMBF steht die Gründung eines Unternehmens, das die T-Zelltherapie für die klinische Praxis weiterentwickelt.

Für die T-Zelltherapie statten die Forschenden T-Zellen des Immunsystems mit neuen Rezeptorproteinen aus. Mit den Rezeptoren spüren die genetisch veränderten T-Zellen Tumorzellen im Körper auf und zerstören sie. Das Forschungsteam hat eine Methode entwickelt, mit der sie Tumor-spezifische Rezeptoren mit verbesserten Eigenschaften identifizieren können. Sie bietet damit Potenzial für ein breites Anwendungsspektrum gegen verschiedene Krebsarten.

Viel Unterstützung aus Berlin

Das Team von Captain T Cell wird weiterhin eng mit dem MDC-Wissenschaftler Professor Wolfgang Uckert zusammenarbeiten. Auch das Technologietransfer-Büro des MDC und die SPARK-Initiative, ein Mentoring-Netzwerk des Berliner Instituts für Gesundheitsforschung (BIH), unterstützen Captain T Cell.

Das Konzept ist mehrfach preisgekrönt. So hat sich die Projektgruppe schon 2016 in London bei OneStart, dem weltgrößten Wettbewerb für Startups in den Gesundheits- und Lebenswissenschaften, gegen 400 internationale Mitbewerber durchgesetzt. 2017 räumte das Team in München den Jury-Preis der Konferenz BioVaria für die beste Idee für ein Spin-Off ab.

Quelle: Max-Delbrück-Centrum für Molekulare Medizin (MDC)


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