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Medizin

09. Mai 2018 App unterstützt Krebspatienten mit personalisierten Informationen

Die neue digitale Begleiterin „Mira“ www.mira-app.com führt Patienten durch die Krebstherapie, verbindet personalisierte Ratschläge und Informationen mit einem Gesundheitstagebuch und unterstützt Patienten in den Bereichen, Ernährung, Bewegung, Rechtsfragen und mehr.
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Fachinformation
In Kooperation mit dem Universitätsklinikum Leipzig und der Charité bringt das Berliner Startup Fosanis heute einen intelligenten Gesundheitsassistenten für Krebspatienten an den Start. Unter www.mira-app.com können Betroffene ab sofort Mira, die App für Krebspatienten, nutzen. „Eine Krebsdiagnose stellt das Leben auf den Kopf. Für Patienten  ergeben sich Fragen in allen Lebensbereichen“, sagt Dr. Jan Simon Raue, einer der beiden Gründer von Fosanis. „Mira sorgt dafür, dass diese Fragen nicht unbeantwortet bleiben und sich die Patienten mit den Herausforderungen ihrer Erkrankung nicht mehr allein gelassen fühlen.“

So unterstützt Mira die Anwender mit personalisierten Informationen zu Diagnose und Behandlungsoptionen, beantwortet Fragen zum Verdienstausfall, zur Kommunikation mit Angehörigen und informiert, was Patienten selber tun können, um ihre Therapie bestmöglich zu unterstützen. Erfahrungsberichte ehemaliger Patienten sollen zusätzlich motivieren und entlasten. Darüber hinaus können die Nutzer ihre Beschwerden, Symptome und Nebenwirkungen in einer Art Gesundheitstagebuch festhalten und dieses z.B. für Gespräche mit ihren behandelnden Ärzten nutzen.

Mira wurde in Zusammenarbeit mit führenden Forschungseinrichtungen wie der Charité und dem Universitätsklinikum Leipzig entwickelt und ist ein zertifiziertes
Medizinprodukt. „Wir haben die Entwicklung von Mira von Anfang an begleitet und setzen sie bereits seit vergangenem Jahr bei unseren Patienten ein“, erklärt Prof. Dr. Anja Mehnert, Psychologin und psychologische Psychotherapeutin am Universitätsklinikum Leipzig. An der Uniklinik nutzen bereits seit letztem Jahr Krebspatienten Mira und sind sehr zufrieden:

Nahezu 100% der Nutzer gaben an, dass sie Mira weiterempfehlen würden. Auch in der Ärzteschaft wird Mira begrüßt. „Im Therapieverlauf stehen Patienten vor großen Herausforderungen“, sagt PD Dr. Anne Letsch, Onkologin und Oberärztin an der Charité. „In der täglichen Arbeit hat man als Arzt oft nicht die Zeit, Patienten umfangreich bei alltäglichen Fragen und mentaler Anspannung zu helfen - hier sind innovative Unterstützungsmöglichkeiten wie Mira eine sinnvolle Ergänzung der onkologischen Behandlung.“

Aktuell steht Mira, die per Browser auf dem PC, Tablet und Smartphone nutzbar ist, Brust- und Darmkrebspatienten kostenlos zur Verfügung. „Zeitnah werden wir Mira auch als native App anbieten und das Angebot auf zusätzliche Krebsarten erweitern“, kündigt Dr. Gandolf Finke, Mitgründer von Fosanis, an.

Quelle: Fosanis


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