Montag, 1. Juni 2020
Navigation öffnen
Anzeige:

Medizin

22. November 2018 Krebsmedizin: Bund fördert interdisziplinäre Summerschool für Nachwuchswissenschaftler

Das Krukenberg Krebszentrum der halleschen Universitätsmedizin veranstaltet im kommenden Jahr eine hochkarätige, interdisziplinäre Summerschool zum Thema „Onkologische Studien in der Omiks, Bioinformatik und Modellierung Ära“ für Nachwuchswissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus Deutschland und dem Ausland.
Anzeige:
Die fünftägige Veranstaltung (24. bis 28. Juni 2019) wird durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) gefördert. Das KKH erhielt gerade den entsprechenden Zuwendungsbescheid. „Wir freuen uns natürlich sehr über diese Ehre, als eine der wenigen Einrichtungen in Deutschland solch eine Summerschool durchführen zu dürfen“, erklärt PD Dr. Haifa Kathrin Al-Ali, Leiterin des Krukenberg Krebszentrums. Es gehe darum, verschiedene Wissenschaftszweige zusammenzubringen, um gemeinsam die Erforschung und die Therapie der Krebsmedizin voranzubringen: „Nur interdisziplinär können wir für einen Fortschritt auf diesem wichtigen Gebiet sorgen.“ Dabei werden die neuesten Erkenntnisse u.a. aus der Bioinformatik, Molekulargenetik, Biologie und Medizin in die Summerschool einfließen. Es werden 20 Nachwuchswissenschaftler aus den verschiedenen Wissenschaftszeigen erwartet, die von international ausgewiesenen Experten aus Deutschland und dem Ausland sowie Experten aus der halleschen Universitätsmedizin und der Martin-Luther-Universität unterrichtet werden.

Mit dem Forschungs- und Förderkonzept „e:Med – Maßnahmen zur Etablierung der Systemmedizin“ will das BMBF die fachübergreifende Vernetzung relevanter Expertisen aus der Klinik, der Grundlagenforschung und Informationswissenschaften fördern, um systematisch Krankheiten zu bekämpfen. Die Summerschools dienen dem Training von Forschungsmethoden, aber auch dem fachlichen Austausch und der interdisziplinären Vernetzung.

Krebserkrankungen sind komplexe Prozesse, die in ihrer Gesamtheit und aus verschiedenen Blickrichtungen betrachtet werden müssen. Gerade durch die rasante Entwicklung etwa der Molekulargenetik oder der Bioinformatik gebe es gerade in der Onkologie die Herausforderungen, die unterschiedlichen Erkenntnisse miteinander zu verknüpfen, um den Patientinnen und Patienten die individuell beste Therapie anbieten zu können. „Wir müssen daher auch bei den Nachwuchswissenschaftlern den Blick auf das Ganze schärfen und traditionelle Handlungs- und Sichtweisen überwinden“, erklärt die hallesche Krebs-Expertin. Dabei werden die Teilnehmer sich auch mit den ethischen Herausforderungen dieser Entwicklungen beschäftigen.

Quelle: Universitätsklinikum Halle (Saale)


Anzeige:
Fachinformation

Das könnte Sie auch interessieren

Der lange Weg bis zur Zulassung eines Arzneimittels

Die Zulassung eines neuen Arzneimittels und die Erweiterung der Indikation eines bereits zugelassenen Arzneimittels sind streng geregelt. Die europäische oder deutsche Zulassungsbehörde fordert den Nachweis von Wirksamkeit und Unbedenklichkeit, wofür das Arzneimittel verschiedene Phasen der klinischen Prüfung durchlaufen muss. Wie die Arzneimittelprüfung durchzuführen ist, legt das Arzneimittelgesetz (AMG) von 1976 fest, das zuletzt durch die 15. Novelle von...

HPV-Impfung schützt vor Krebs

HPV-Impfung schützt vor Krebs
© pixelaway - stock.adobe.com

Krebsprävention ist eine zentrale Strategie im Kampf gegen Krebs. Zur Prävention zählen auch Impfungen, mit denen vielen Krebserkrankungen gezielt vorgebeugt werden kann. Beispiel: Humane Papillomviren (HPV), deren Hochrisiko-Typen für Gebärmutterhalskrebs und andere Krebserkrankungen verantwortlich sind. Doch es gibt eine wirksame und gut verträgliche Impfung, die vor der Infektion mit HPV schützt und der Entwicklung von Krebs vorbeugt. Wer sollte sich...

Frauenärzte warnen vor Folgen von Bewegungsmangel

Frauenärzte warnen vor Folgen von Bewegungsmangel
© Picture-Factory / Fotolia.com

Das Leben des Stubenhockers ist riskant: Wer körperliche Bewegung und sportliche Aktivitäten scheut, verzichtet auf einen Universalschlüssel zur Förderung der Gesundheit und zur Prävention zahlreicher schwerer Erkrankungen - Männer wie Frauen, Jung wie Alt. „Der heutige Mensch ist nicht für körperliche Passivität geschaffen. Die Evolution hat ihn noch nicht an die überwiegend sitzenden Tätigkeiten der Zivilisationsgesellschaft...

Weltkrebstag: Deutsche Krebshilfe informiert und ruft zum Handeln auf

Weltkrebstag: Deutsche Krebshilfe informiert und ruft zum Handeln auf
© julief514 / Fotolia.com

Am 4. Februar ist Weltkrebstag. Das diesjährige Motto der Weltgesundheitsorganisation lautet: „Wir können. Ich kann.“ Es steht dafür, dass Menschen durch einen gesunden Lebensstil dazu beitragen können, vielen Krebsarten vorzubeugen. „Gesundheit ist ein hohes Gut und es macht Spaß etwas dafür zu tun“, betont Gerd Nettekoven, Vorstandsvorsitzender der Deutschen Krebshilfe. Die Organisation bietet Interessierten kostenlose Infomaterialien...

Sie können folgenden Inhalt einem Kollegen empfehlen:

"Krebsmedizin: Bund fördert interdisziplinäre Summerschool für Nachwuchswissenschaftler"

Bitte tragen Sie auch die Absenderdaten vollständig ein, damit Sie der Empfänger erkennen kann.

Die mit (*) gekennzeichneten Angaben müssen eingetragen werden!

Die Verwendung Ihrer Daten für den Newsletter können Sie jederzeit mit Wirkung für die Zukunft gegenüber der rsmedia GmbH widersprechen ohne dass Kosten entstehen. Nutzen Sie hierfür etwaige Abmeldelinks im Newsletter oder schreiben Sie eine E-Mail an: info[at]rsmedia-verlag.de.


ASCO20 Virtual
  • mSCLC: Patienten profitieren bereits in der Erstlinie von der Ergänzung der Chemotherapie mit Pembrolizumab
  • mRCC-Erstlinientherapie: Kombination Pembrolizumab + Axitinib toppt Sunitinib auch im Langzeitverlauf
  • mRCC: Pembrolizumab + Lenvatinib zeigen vielversprechende Anti-Tumoraktivität nach Versagen einer Checkpoint-Inhibition
  • KEYNOTE-054-Studie: Adjuvante Therapie mit Pembrolizumab verbessert auch im verlängerten Follow-up das RFS
  • MSI-H CRC: Pembrolizumab verdoppelt PFS im Vergleich zur Chemotherapie
  • Rezidiviertes Ovarialkarzinom: Trend zu besserem Ansprechen auf Pembrolizumab-Monotherapie bei höherer PD-L1-Expression
  • r/r cHL: Pembrolizumab auf dem Weg zum Therapiestandard nach autoSCT sowie für Patienten, die keine autoSCT erhalten können
  • mCRPC: Pembrolizumab in Kombination mit Enzalutamid nach Enzalutamid-Resistenz wirksam und sicher
  • r/m HNSCC: Erstlinienbehandlung mit Pembrolizumab mono und in Kombination mit Platin-basierter Chemotherapie verlängert PFS2
  • Fortgeschrittenes TNBC: Chemoimmuntherapie mit Pembrolizumab verlängert PFS bei PD-L1-positiven Tumoren

Cookies

Diese Webseite benutzt Cookies, um den Nutzern das beste Webseiten-Erlebnis zu ermöglichen. Ausserdem werden teilweise auch Cookies von Diensten Dritter gesetzt. Weitere Informationen erhalten Sie in den Allgemeine Geschäftsbedingungen und in den Datenschutzrichtlinien.

Verstanden