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Medizin

22. November 2018 Krebsmedizin: Bund fördert interdisziplinäre Summerschool für Nachwuchswissenschaftler

Das Krukenberg Krebszentrum der halleschen Universitätsmedizin veranstaltet im kommenden Jahr eine hochkarätige, interdisziplinäre Summerschool zum Thema „Onkologische Studien in der Omiks, Bioinformatik und Modellierung Ära“ für Nachwuchswissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus Deutschland und dem Ausland.
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Die fünftägige Veranstaltung (24. bis 28. Juni 2019) wird durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) gefördert. Das KKH erhielt gerade den entsprechenden Zuwendungsbescheid. „Wir freuen uns natürlich sehr über diese Ehre, als eine der wenigen Einrichtungen in Deutschland solch eine Summerschool durchführen zu dürfen“, erklärt PD Dr. Haifa Kathrin Al-Ali, Leiterin des Krukenberg Krebszentrums. Es gehe darum, verschiedene Wissenschaftszweige zusammenzubringen, um gemeinsam die Erforschung und die Therapie der Krebsmedizin voranzubringen: „Nur interdisziplinär können wir für einen Fortschritt auf diesem wichtigen Gebiet sorgen.“ Dabei werden die neuesten Erkenntnisse u.a. aus der Bioinformatik, Molekulargenetik, Biologie und Medizin in die Summerschool einfließen. Es werden 20 Nachwuchswissenschaftler aus den verschiedenen Wissenschaftszeigen erwartet, die von international ausgewiesenen Experten aus Deutschland und dem Ausland sowie Experten aus der halleschen Universitätsmedizin und der Martin-Luther-Universität unterrichtet werden.

Mit dem Forschungs- und Förderkonzept „e:Med – Maßnahmen zur Etablierung der Systemmedizin“ will das BMBF die fachübergreifende Vernetzung relevanter Expertisen aus der Klinik, der Grundlagenforschung und Informationswissenschaften fördern, um systematisch Krankheiten zu bekämpfen. Die Summerschools dienen dem Training von Forschungsmethoden, aber auch dem fachlichen Austausch und der interdisziplinären Vernetzung.

Krebserkrankungen sind komplexe Prozesse, die in ihrer Gesamtheit und aus verschiedenen Blickrichtungen betrachtet werden müssen. Gerade durch die rasante Entwicklung etwa der Molekulargenetik oder der Bioinformatik gebe es gerade in der Onkologie die Herausforderungen, die unterschiedlichen Erkenntnisse miteinander zu verknüpfen, um den Patientinnen und Patienten die individuell beste Therapie anbieten zu können. „Wir müssen daher auch bei den Nachwuchswissenschaftlern den Blick auf das Ganze schärfen und traditionelle Handlungs- und Sichtweisen überwinden“, erklärt die hallesche Krebs-Expertin. Dabei werden die Teilnehmer sich auch mit den ethischen Herausforderungen dieser Entwicklungen beschäftigen.

Quelle: Universitätsklinikum Halle (Saale)


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