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Medizin

17. Oktober 2018 Vielseitiges Strahlentherapiesystem bietet fortschrittliche Krebsbehandlung an der TU München

Im Klinikum rechts der Isar, dem Universitätsklinikum der Technischen Universität München (MRI TUM), wurden vor Kurzem die ersten Krebspatienten in Deutschland mit dem innovativen Radixact®-System behandelt. An der TUM ersetzt das helikale Strahlentherapiesystem nun ein TomoTherapy®-System der früheren Generation. Als Hauptgerät für Strahlentherapie erhöhte es die Kapazitäten des Krankenhauses zur Behandlung eines breiten Spektrums von einfachen und komplexen Indikationen: So wurden damit bisher Patienten mit Brustkrebs, Kopf- und Halstumoren, Prostatakrebs und Wirbelsäulentumoren behandelt.
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Das MRI TUM hat sich darauf spezialisiert, Patienten mit modernster Technologie individuell zu versorgen. Ermöglicht wird dies durch eine hochpräzise Strahlentherapie mit minimalen Nebenwirkungen. Das Expertenteam aus Strahlentherapeuten und Medizinphysikern sowie speziell ausgebildeten medizinisch-technischen Radiologieassistenten arbeitet eng mit anderen Abteilungen innerhalb des Klinikums, überweisenden Ärzten und anderen Institutionen zusammen. Dadurch stellen sie sicher, dass die Patienten für ihre spezifische Krebsart die bestmögliche Behandlung erhalten.

„Unser Bestrahlungsteam nutzt die TomoTherapy-Plattform seit mehr als 10 Jahren und versteht sie als einen wesentlichen Bestandteil der Krebsbehandlung im Krankenhaus. Als es Zeit für ein neues Strahlentherapiegerät wurde, haben wir uns aufgrund unserer langjährigen positiven Erfahrungen für ein Upgrade auf das Radixact-System entschieden", sagt Univ. Prof. Dr. Stephanie E. Combs, Leiterin der Abteilung für Radioonkologie am MRI TUM. „Wir behandeln Patienten mit einer Vielzahl von Tumorarten. Es freut uns, nun komplexe Fälle viel schneller behandeln zu können, ohne an Präzision oder Genauigkeit einzubüßen. Das System bietet auch eine verbesserte Bildführung sowie die Verfolgung und Korrektur von Bewegungen. Das sind Verbesserungen, von denen wir glauben, dass sie es uns ermöglichen, die Patientenversorgung deutlich zu verbessern."

Modernste Technologie soll es Ärzten ermöglichen, die Versorgung ihrer Patienten zu verbessern
  • Das System ist vollständig in das Accuray Precision®-System zur Behandlungsplanung und das Datenmanagementsystem iDMS™ integriert. Damit verbessert es die Benutzerfreundlichkeit und erhöht die Geschwindigkeit, mit der das Ärzteteam Behandlungspläne erstellt und präzise Strahlenbehandlungen durchführt.
  • Das Radixact System liefert eine in hohem Maße gleichbleibende und homogene Dosisverteilung schneller als die bisherige TomoTherapy-Plattform, mit einer höheren Dosisleistung (1.000 MU/Minute) und einer um 66% schnelleren Bildgebungszeit. Diese Kombination kann die Behandlungszeiten verkürzen und gleichzeitig das Wohlbefinden des Patienten verbessern.
  • Eine vollständig integrierte, automatisierte adaptive Lösung, PreciseART™ Adaptive Radiation Therapy Software, macht die adaptive Strahlentherapie einfach und praktisch. Ärzte können mit Hilfe der Software leicht entscheiden, wann eine Anpassung der Strahlendosis während der Behandlung aufgrund von Veränderungen der Tumorgröße und der Patientenanatomie sinnvoll wäre.
  • Die Bildführungssoftware CTrue™ IR (Iterative Rekonstruktion) erhöht die Bildqualität, verbessert den Weichteilkontrast und reduziert das Rauschen. Gleichzeitig bietet sie die gleiche niedrige Bilddosis und schnelle Rekonstruktionszeit wie frühere Versionen der Software. Die Patientenabläufe sind zudem effizienter, was die Durchführung präziser Behandlungen in kürzerer Zeit bei mehr Patienten ermöglicht.

Quelle: Accuray


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