Sonntag, 18. November 2018
Benutzername
Passwort
Registrieren
Passwort vergessen?

Home
e-journal
Der Aktuelle Fall
CME online
News
Gesundheitspolitik
Therapiealgorithmen
Videos
Veranstaltungen
Broschüren
Zentren
Kasuistiken
Studien


Suche
Archiv
Buchbestellung
Newsletter
Probe-Abo
Impressum


journalmed.de


Anzeige:
 
 
Anzeige:
 
 

JOURNAL ONKOLOGIE – NEWS
Zurück
Zurück
E-Mail
Email
Drucken
Drucken
Zum Bewerten bitte anmelden!
15. Oktober 2018

Brustkrebspatientinnen teilen ihre Erfahrungen auf Twitter

Eine auf dem diesjährigen ESMO-Kongress vorgestellte Studie zeigt, dass viele Krebspatienten ihre Erfahrungen mit der Krankheit auf Twitter teilen und diskutieren (1). Hierfür wurden die Inhalte von über 6.000 Tweets und Retweets analysiert.
Anzeige:
 
 
Soziale Medien sind heute zu einer Plattform geworden, in der jedes gesellschaftliche Problem, einschließlich Krebs, diskutiert wird. Twitter-Nachrichten können genutzt werden, um Einstellung und Diskussionen rund um Krebs zu untersuchen, erklärte Studienautor Dr. Rodrigo Sánchez-Bayona, Universitätsklinik Navarra in Pamplona, Spanien.

In dieser Analyse wurden alle veröffentlichten Tweets mit dem Hashtag #BreastCancer (n=3.703 Tweets; n=2.638 Retweets) über 7 Tage gesammelt und nach Inhalt, Ziel, Benutzerinformationen und stigmatisierender Haltung gegenüber Brustkrebs kategorisiert. Zusätzlich wurden die Tweets in 4 Unterthemen unterteilt: Diagnose, Behandlung, Prognose und Prävention.

Nur jeder dritte Tweet verfügte über einen medizinischen Inhalt, resümierte Sánchez-Bayona. Jedoch waren 90% der medizinischen Informationen richtig. Dies ist wahrscheinlich der Tatsache geschuldet, dass 40% der Tweets von Institutionen und öffentlichen Stellen stammten. Das häufigste Anliegen der Tweets war es, Erfahrungen auszutauschen, dicht gefolgt von dem Thema Patientenvertretung. Die mit Abstand häufigste Unterthematik stellte die Prävention (44,5% der Tweets) dar.

Von den 2.559 nicht-medizinischen Tweets, die analysiert wurden, enthielten weniger als 15% stigmatisierende Aussagen über die Krankheit. Die zahlreichen Kampagnen zur Sensibilisierung für Brustkrebs haben im Laufe der Jahre dazu beigetragen, das mit dieser Krankheit verbundene Stigma zu verringern, erläuterte Sánchez-Bayona.

Interessenverbände können möglicherweise anhand dieser Daten eine verbesserte Krebsberatung entwickeln. Soziale Medien können als neue Möglichkeit genutzt werden, um Informationen zur Krebsprävention und Gesundheitserziehung bereitzustellen.
Quelle: ESMO
Literatur:
(1) R. Sánchez-Bayona: Abstract 360P_PR, Annals of Oncology, Volume 29 Suppl. 8 October 2018.
 
Zurück
Zurück
E-Mail
Email
Drucken
Drucken
Zum Bewerten bitte anmelden!
STICHWÖRTER:

Anzeige:
 
 
Anzeige:
Zur Fachinformation
 
 
 
Themen
CUP
NET
CML
Nutzen Sie auch die Inhalte von journalmed.de, um sich zu Informieren.
Mediadaten
Fachgesellschaften
Hilfe
Copyright © 2014 rs media GmbH. All rights reserved.
Kontakt
Datenschutz
Betroffenenrechte
AGB
Fakten über Krebs