Dienstag, 11. Dezember 2018
Benutzername
Passwort
Registrieren
Passwort vergessen?

Home
e-journal
Der Aktuelle Fall
CME online
News
Gesundheitspolitik
Therapiealgorithmen
Videos
Veranstaltungen
Broschüren
Zentren
Kasuistiken
Studien


Suche
Archiv
Buchbestellung
Newsletter
Probe-Abo
Impressum


journalmed.de


Anzeige:
Fachinformation
 
Anzeige:
Fachinformation
 

JOURNAL ONKOLOGIE – NEWS
Zurück
Zurück
E-Mail
Email
Drucken
Drucken
Zum Bewerten bitte anmelden!
21. März 2018

Fortgeschrittenes NSCLC: Prognoseverbesserung durch neue Therapieoptionen

Die therapeutischen Möglichkeiten bei einem fortgeschrittenen nicht-kleinzelligen Lungenkarzinom (NSCLC) konnten in letzter Zeit deutlich erweitert werden. So steht bei ALK-positiven Tumoren jetzt auch Alectinib (Alecensa®) für die die First-Line-Therapie zur Verfügung – bei anderen bereits vorbehandelten Patienten mit NSCLC können Immuntherapeutika wie der PD-L1-Inhibitor Atezolizumab die Prognose verbessern.
Anzeige:
 
 
Etwa 4% der Patienten mit NSCLC sind ALK-positiv. Diese Patienten können im fortgeschritten Stadium von der Therapie mit Alecensa® profitieren, berichtete Prof. Dr. Jürgen Wolf vom Centrum für Integrierte Onkologie an der Uniklinik Köln. Der Tyrosinkinase-Inhibitor wurde im Frühjahr 2017 zuerst für die Zweitlinientherapie nach Crizotinib-Vorbehandlung zugelassen wurde. Schon wenige Monate später – im Dezember 2017 – erfolgte aber bereits die Zulassung für die First-Line-Therapie.

Grundlage der Zulassungserweiterung waren überzeugende Daten aus einer direkten Vergleichsstudie (ALEX-Studie) gegen dem bisherigen Standard in der First-Line-Therapie Crizotinib. Unter Alectinib konnte das progressionsfreie Überleben im Vergleich zu Crizotinib mehr als verdoppelt werden (25,7 vs. 10,4 Monate) und die Entstehung und das Fortschreiten von Hirnmetastasen war um 84% reduziert (1). Da Alectinib dabei auch noch besser verträglich war, wird die Substanz wahrscheinlich der neue Standard in der First-Line-Therapie des ALK-positiven NSCLC, so die Einschätzung des Onkologen.

Bereits vorbehandelte ALK-negative Patienten mit fortgeschrittenem NSCLC können u.a. von einer Therapie mit dem PD-L1-Inhibitor Atezolizumab (Tecentriq®) profitieren, wie Prof. Dr. Frank Griesinger von der Klinik für Hämatologie und Onkologie am Pius-Hospital in Oldenburg berichtete. In einer Phase III-Studie konnte das mediane Gesamtüberleben mit Tecentriq® im Vergleich zu Docetaxel um 4,2 Monate verlängert werden (13,8 vs. 9,6 Monate). Besonders gute Ergebnisse wurden für Patienten mit Nicht-Plattenepithel-Karzinomen gezeigt (Gesamtüberleben 15,6 vs. 11,2 Monate) (2). Dabei profitierten auch Patienten mit nur geringer PD-L1-Expression von der Therapie, sodass es hier keine Einschränkungen bei der Indikation gibt.

Maria Weiß
Quelle: Satelliten-Symposium „Perspektiven verändern für Patienten mit Lungenkrebs“, DKK, 23.02.2018, Berlin; Veranstalter: Roche
Literatur:
(1) Peters S et al. Alectinib versus Crizotinib in Untreated ALK-Positive Non–Small-Cell Lung Cancer; N Engl J Med (2017); 377: 829-38
(3) Rittmeyer A et al. Atezolizumab versus docetaxel in patients with previously treated non-small-cell lung cancer (OAK): a phase 3, open-label, multicentre randomised controlled trial;  Lancet (2017); 389:255-65
 
Zurück
Zurück
E-Mail
Email
Drucken
Drucken
Zum Bewerten bitte anmelden!

Anzeige:
Fachinformation
 
 
 
Themen
NET
CUP
CML
Nutzen Sie auch die Inhalte von journalmed.de, um sich zu Informieren.
Mediadaten
Fachgesellschaften
Hilfe
Copyright © 2014 rs media GmbH. All rights reserved.
Kontakt
Datenschutz
Betroffenenrechte
AGB
Fakten über Krebs
 
ASH 2018