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JOURNAL ONKOLOGIE – NEWS
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21. Februar 2018

Operationen mit dem „da Vinci Xi“-Robotersystem vor allem bei Tumoren der Prostata und der Nieren

In der vergangenen Woche wurde in der Asklepios Klinik Altona die 100. Operation mit dem weltweit modernsten OP-Robotersystem, dem „da Vinci Xi“, durchgeführt – die schonende Entfernung eines Prostatakarzinoms. Prof. Dr. Christian Wülfing, Chefarzt der Urologie, hat den 73-jährigen Patienten roboterassistiert operiert. Das innovative da Vinci System steht seit nunmehr einem Jahr im eigens dafür eingerichteten OP-Saal des Hamburger da Vinci-Zentrums in Hamburg-Altona und ermöglicht Urologen, Bauchchirurgen, HNO-Ärzten und Gynäkologen mehrerer Asklepios Kliniken hochpräzises – und für die Patienten besonders schonendes - Operieren. Die am da Vinci speziell geschulten Mediziner können mit den vier Instrumentenarmen des Roboters auf engstem Raum unter vergrößerter, dreidimensionaler Sicht operieren: millimetergenau und dank der extrem beweglichen Hightech-Arme und der Software-Steuerung auch praktisch zitterfrei. Nerven und Gefäße werden besser geschützt, große Narben vermieden – und die Patienten können sich nach dem Eingriff schneller erholen. Um die Vorteile des neuen Hightech-Systems medizinischen Laien zu veranschaulichen, stellt die Klinik ein funktionsfähiges Modell des „da Vinci“-Chirurgie-Systems am 23. und 24. Februar im Elbe-Einkaufszentrum aus. Die Spitzenmediziner aus der Asklepios Klinik Altona werden im Wechsel vor Ort sein und das Gerät vorführen. Interessierte Besucher können das Gerät mit seinen vier Roboterarmen dabei auch selbst bedienen.
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„Wir verzeichnen ein anhaltend großes Interesse bei Patienten aus dem In- und Ausland an den besonders schonenden, roboterassistierten Operationen mit dem da Vinci-System“, sagt Dr. Klaus Schmolling, Geschäftsführender Direktor der Asklepios Klinik Altona. „Über diesen regen Zuspruch freuen wir uns natürlich sehr – und wir sind auch sehr stolz auf das erstklassige Mediziner-Team, dessen fachübergreifende Kompetenzen wir im da Vinci Zentrum Hamburg gebündelt haben, und mit dem wir weiterhin über ein Alleinstellungsmerkmal in der Metropolregion verfügen“, so Dr. Schmolling. Urologische Operationen, insbesondere die schonende Entfernung von Prostatakarzinomen und die organerhaltenden Nierentumor-Operationen, zählen zu den häufigsten Operationen im da Vinci Zentrum Hamburg, gefolgt von hochkomplexen Eingriffen im Magen-Darm-Bereich, in der HNO und der Gynäkologie. Für Laien besonders eindrucksvoll sind roboterassistierte Operationen wie die halsnarbenfreie Entfernung der Schilddrüse über einen Zugang durch die Achselhöhle mit dem TARS-Verfahren (Trans Axillary Robotic Surgery) oder der Einsatz von Reflux-Schrittmachern – eine innovative Behandlungsform gegen Sodbrennen. Die Asklepios Kliniken Gruppe hat mittlerweile am Standort Bad Tölz in der urologischen Abteilung ein weiteres da Vinci-System aufgestellt, das bereits sehr gut angenommen wird.

Vielfältiges Behandlungsspektrum für Krebspatienten – Keine Zuzahlung für gesetzlich Versicherte

Besonders attraktiv ist die innovative OP-Technik des da Vinci-Systems für Krebspatienten, denen ein hochkomplizierter Eingriff bevorsteht. Hier können die renommierten Chefärzte des Asklepios Tumorzentrums Hamburg ihren Patienten, abhängig von der medizinischen Indikation, die weltweit modernste minimalinvasive OP-Technologie mit all ihren Vorteilen ohne Zusatzkosten anbieten. Das heißt: auch die gesetzlich versicherten Patienten genießen bei Asklepios die Vorteile der roboterassistierten Operation. Das gilt für alle Eingriffe, für die sich das vom US-Hersteller Intuitive entwickelte da Vinci Xi-System besonders eignet, weil sie besonders kompliziert oder komplex sind. Dazu zählen Tumorerkrankungen der Prostata, der Nieren, Blase, aber auch spezielle Eingriffe an Magen und Darm, der Bauchspeicheldrüse und Leber sowie ausgewählte gynäkologische Operationen und komplexe Eingriffe im Bereich Kopf und Hals. Lediglich in Fällen, in denen die kosmetischen bzw. ästhetischen Vorteile im Vordergrund stehen, also zum Beispiel bei der narbenfreien Schilddrüsenoperation (über einen Schnitt in der Achselhöhle, d.h. ohne Narbe am Hals), ist eine Zuzahlung erforderlich. Auch Patienten aus dem Ausland tragen die Kosten für eine Operation mit dem da Vinci-System selbst.
Quelle: Asklepios Kliniken Hamburg GmbH
 
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