27. Juni 2012

Her2-positiver Brustkrebs: Daten der Phase-III-Studie CLEOPATRA belegen signifikant verlängertes Gesamtüberleben

Patientinnen mit HER2 positivem metastasierten Brustkrebs (mBC), die mit einer Kombination aus Pertuzumab, Trastuzumab und dem Chemotherapeutikum Docetaxel behandelt wurden, lebten deutlich länger als Patientinnen, die ausschließlich Herceptin® und Docetaxel-Chemotherapie erhielten. Dies bestätigen neue Daten der Phase-III-Studie CLEOPATRA.

„Dass durch Pertuzumab das Gesamtüberleben von Patientinnen mit HER2 positivem metastasierten Brustkrebs und die Zeit ohne ein Fortschreiten der Erkrankung verlängert wird, ist eine wichtige und sehr positive Nachricht für Patienten und Ärzte,“ betonte Dr. Hal Barron, Chief Medical Officer und Leiter Global Product Development bei Roche. Der humanisierte monoklonale Antikörper Pertuzumab ist ein innovativer Therapieansatz mit einem einzigartigen, zur Wirksamkeit von Trastuzumab komplementären Wirkmechanismus: Pertuzumab wurde speziell zur Inhibition der HER2 Dimerisierung entwickelt.

In Kombination mit Trastuzumab ermöglicht Pertuzumab eine umfassende Blockade der für die Tumorentstehung verantwortlichen HER2-Signalwege. Die US-amerikanische Arzneimittelzulassungsbehörde FDA hat den innovativen HER2-Dimerisierungs-Inhibitor Pertuzumab bereits Mitte Juni 2012 für die First-Line-Therapie des HER2-positiven metastasierten Mammakarzinoms unter dem Handelsnamen PERJETATM zugelassen. Auf Grundlage der überzeugenden Ergebnisse der CLEOPATRA-Studie wurde die Zulassung von Pertuzumab für die First-Line-Therapie des HER2-positiven metastasierten Mammakarzinoms im Dezember 2011 bei der Europäischen Arzneimittelagentur (EMA) beantragt. Das positive Votum wird für Ende dieses Jahres erwartet. Weitere Ergebnisse der Studie CLEOPATRA werden im Laufe des Jahres auf einem medizinischen Fachkongress vorgestellt.