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JOURNAL ONKOLOGIE – NEWS
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24. August 2016

mCRC: Die Therapiesequenz bestimmt den Erfolg

Die wachsende Vielfalt an wirksamen Medikamenten – inzwischen sind immerhin 12 Optionen verfügbar – macht Therapieentscheidungen beim mCRC zunehmend komplexer. Um einem Patienten mit fortgeschrittenem Kolorektalkarzinom die Chancen auf weitere Therapielinien zu erhalten, sollte bereits bei der Erstlinientherapie die mögliche Sequenz erwogen werden.
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Therapieentscheidungen werden in der Regel aufgrund von Wirksamkeits- und Sicherheitsdaten aus klinischen Studien getroffen, statuierte Prof. Guiseppe Aprile, Udine/Italien. Hinzu kommen histopathologische Überlegungen, die Tumorbiologie, Patientencharakteristika und vorangegangene Therapien sowie der Patientenwunsch und das mit ihm abgesprochene Therapieziel.

Schon die Auswahl der  Erstlinientherapie müsse strategisch erfolgen, gehe es doch darum, in welcher Sequenz der Patient möglichst viele Therapielinien erhalten kann. Werde in der ersten Therapielinie z.B. Bevacizumab eingesetzt, stünden für die zweite Therapielinie drei antiangiogene Substanzen zur Wahl: Bevacizumab, Aflibercept (Zaltrap®) und Ramucirumab. Aprile orientiert sich bei der Auswahl einer Substanz für die zweite Therapielinie an der Länge des progressionsfreien Überlebens (PFS) nach der Erstlinientherapie – und den Ergebnissen der NO16966-Studie (1). Bei einem PFS von mehr als 9,4 Monaten könne mit Bevacizumab weiterbehandelt oder zu Aflibercept gewechselt werden. Schreitet die Erkrankung nach weniger als 9,4 Monaten fort, kommt laut Aprile nur Aflibercept mit seinem breiteren Wirkmechanismus in Frage. Keine Option in diesem Setting sei ein EGFR-gerichteter Antikörper, der in der COMETS-Studie nach Bevacizumab nicht ausreichend gewirkt habe (2).

Wird die Behandlung mit einem anti-EGFR-Antikörper begonnen, bieten sich als Zweitlinientherapeutika Bevacizumab oder Aflibercept an, wobei Aprile Aflibercept angesichts seines breiteren Wirkmechanismus, d.h. der Bindung zum VEGFR-1-Ligandenden, den Vorzug geben würde.

Zukünftig dürfte auch die seitige Lokalisation des Primärtumors die Therapieentscheidungen beeinflussen: Laut Dr. Teresa Macarulla, Barcelona/Spanien, deuten retrospektive Daten darauf hin, dass ein rechts lokalisierter Primärtumor ein negativer prädiktiver Marker für die Anti-EGFR-Therapie ist.
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Symposium „Colorectal cancer, can we take action against pogression?“, im Rahmen des 18th ESMO World Congress on GI Cancer, 2.7.2016, Barcelona
Literatur:
(1) Van Cutsem E et al., J Clin Oncol 2012;30:3499-3506.
(2) Cascinu S et al., J Clin Oncol 2016;34 (suppl4s): abstr 632.
 
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