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JOURNAL ONKOLOGIE – NEWS
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13. Oktober 2016

mCRC: Therapieeffektivität von Panitumumab

Beim Kongress der European Society for Medical Oncology (ESMO) in Kopenhagen wurden Ergebnisse neuer retrospektiver Analysen der Schlüsselstudien mit Panitumumab (Vectibix®) bei Patienten mit metastasiertem kolorektalem Karzinom (mCRC) vorgestellt (Abstract #89P). Die retrospektive Analyse der PEAK-Studie bei mCRC-Patienten mit linksseitigem Primärtumor vom RAS-Wildtyp (WT) zeigte, dass Patienten, die Panitumumab plus FOLFOX6 als Erstlinie erhielten, ein medianes Gesamtüberleben (OS) von 43,4 Monaten erreichten. Im Vergleich mit Bevacizumab plus FOLFOX6 wurde eine Verlängerung um 11,4 Monate erzielt. Zusätzlich zeigte die retrospektive Analyse der PRIME-Studie für diese Patientenpopulation, dass Panitumumab plus FOLFOX4 das OS im Vergleich zu FOLFOX4 alleine um 6,7 Monate verlängerte.
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Die retrospektiven Analysen von PEAK und PRIME zeigten überdies, dass mCRC-Patienten mit RAS-WT Tumoren linksseitigen Ursprungs, die Panitumumab plus eine Chemotherapie mit FOLFOX erhalten hatten, ein medianes progressionsfreies Überleben (PFS) von 14,6 Monaten erreichten. Im Vergleich zu Bevacizumab plus FOLFOX war das eine Verlängerung um 3,1 Monate. Im Vergleich zur alleinigen FOLFOX-Chemotherapie war das PFS mit 12,9 Monaten 3,7 Monate länger.
 
Die retrospektiven Analysen ergaben, dass fast 80% der Tumore ihren Ursprung im linksseitigen Darmabschnitt haben. Zusätzlich sind Tumore mit Ursprung im rechtsseitigen Darm gegenwärtig mit einer schlechteren Prognose verbunden als Tumore, die dem linksseitigen Kolon entstammen. Bei Patienten mit RAS-WT mCRC und Tumoren rechtsseitigen Ursprungs sprach eine Subgruppe der Patienten auf Panitumumab plus Chemotherapie an und erreichte numerisch höhere Ansprechraten gegenüber der Chemotherapie mit oder ohne Bevacizumab. Dennoch können keine finalen Schlussfolgerungen zur möglichen Differenzierung von  Behandlungsregimen für Patienten mit rechtsseitigen Tumoren gemacht werden. Das Sicherheitsprofil von Panitumumab in Kombination mit FOLFOX-basierter Chemotherapie beim mCRC wurde kürzlich veröffentlicht. Die gesamten Sicherheitsdaten bleiben durch diese retrospektiven Analysen der Behandlungsergebnisse basierend auf dem Ursprungsort eines kolorektalen Karzinoms unverändert.
 
"Daten dieser retrospektiven Analysen helfen Amgen, wichtige Zusammenhänge zwischen der Tumorbiologie und den Behandlungsergebnissen zu erschließen", sagte Dr. med. Stefan Kropff, Medizinischer Direktor bei Amgen Deutschland. "Die Tumorlokalisation ist ein Surrogatmarker für Unterschiede in der Tumorbiologie und der Mutationslast und unterstützt Ärzte möglicherweise als weitere Information dabei, Behandlungsentscheidungen bei Patienten mit metastasiertem kolorektalem Karzinom zu treffen.“
 
Das Kolorektalkarzinom ist mit jährlich fast 1,4 Millionen neuen Fällen auf globaler Ebene die zweithäufigste Krebsart bei Frauen und die dritthäufigste bei Männern weltweit. In Europa ist es die zweithäufigste Krebsart mit jährlich mehr als 470.000 neuen Fällen (1). Ca. 80% aller Fälle des Kolorektalkarzinoms haben ihren Ursprung in den linksseitigen Abschnitten des Darms, ca. 20% entstammen den rechtsseitigen Abschnitten (2).
 
Die Abstracts sind unter http://www.esmo.org/Conferences/ESMO-2016-Congress/Abstracts verfügbar.
Amgen
Literatur:
(1) EuropaColon. Colorectal Cancer.
Verfügbar unter: http://www.europacolon.com/colorectalcancer.php?Action=Colorectalcancer. Zugriff am 10. Oktober 2016.
(2) Boeckx N, et al.
Primary tumor sidedness impacts on prognosis and treatment outcome: results from three randomized studies of panitumumab plus chemotherapy versus chemotherapy or chemotherapy plus bevacizumab in 1st and 2nd line RAS/BRAF WT mCRC [abstract].
European Society for Medical Oncology (ESMO) 2016 Congress.; 2016 Oct 7-11; Copenhagen. Switzerland: ESMO; 2016. Abstract nr 89P.
 
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