Donnerstag, 19. Oktober 2017
Benutzername
Passwort
Registrieren
Passwort vergessen?

Home
e-journal
Der Aktuelle Fall
CME online
News
Gesundheitspolitik
Fachgesellschaften
Therapiealgorithmen
Videos
Veranstaltungen
Broschüren


Suche
Archiv
Buchbestellung
Newsletter
Probe-Abo
Impressum


journalmed.de


Anzeige:
 
 
Anzeige:
 
 

JOURNAL ONKOLOGIE – NEWS
Zurück
Zurück
E-Mail
Email
Drucken
Drucken
Zum Bewerten bitte anmelden!
19. Februar 2013

Zielgerichtete Therapie bei fortgeschrittenem malignen Melanom: Höchster Empfehlungsgrad für Vemurafenib in neuer S3-Leitlinie

An den seit Februar 2012 zugelassenen BRAF-Inhibitor Vemurafenib (Zelboraf®) wurde in der jetzt veröffentlichten interdisziplinären S3-Leitlinie "Diagnostik, Therapie und Nachsorge des Melanoms" der höchste Empfehlungsgrad A vergeben (1). Demnach soll "bei BRAF-Inhibitor-sensitiver BRAF-Mutation eine Therapie mit einem BRAF-Inhibitor durchgeführt werden." Diese Empfehlung wurde vor dem Hintergrund der beobachteten Wirksamkeit von Vemurafenib in der Zulassungsstudie BRIM-3 ausgesprochen (Evidenzlevel Ib) (2).

Anzeige:
 
 

Vemurafenib ist europaweit für erwachsene Patienten mit einem nicht resezierbaren oder metastasierten Melanom mit BRAF-V600-Mutation zugelassen. In der Zulassungsstudie BRIM(BRAF Inhibition in Melanoma)-3 führte Vemurafenib im Vergleich zur Standardchemotherapie mit Dacarbazin zu einem signifikant verbesserten medianen Gesamtüberleben von 13,6 Monaten (vs. 9,7 Monate; HR 0,70, p < 0,001). Die 1-Jahres-Überlebens­rate betrug beim Update der Studienergebnisse auf der diesjährigen ASCO-Jahrestagung 56% unter Vemurafenib und 44% unter Dacarbazin (3).
 
BRAF-Mutationsanalyse ab Stadium IIIB

Bei etwa 50% aller Patienten liegt eine BRAF-Mutation vor. Gemäß der neuen S3-Leitlinie sollten alle Patienten ab dem Krankheits­stadium IIIB auf das Vorliegen einer BRAF-Mutation getestet werden. Bei Vorliegen einer BRAF-Inhibitor-sensitiven BRAF-Mutation soll eine Therapie mit einem BRAF-Inhibitor durchgeführt werden (1). Die empfohlene Dosierung für Vemurafenib ist zweimal täglich 960 mg.
 
Die interdisziplinäre Leitlinie aus dem Leitlinienprogramm Onkologie der Arbeitsge­meinschaft der Wissenschaftlichen Medizinischen Fachgesellschaften (AWMF) wurde unter der Federführung der Deutschen Dermatologischen Gesellschaft (DDG) und der Arbeitsgemeinschaft Dermatologische Onkologie (ADO) erarbeitet und ist auf www.awmf.org abrufbar (1).
 
Literaturhinweis:
(1) S3-Leitlinie „Diagnostik, Therapie und Nachsorge des Melanoms“, AWMF Registrierungsnummer: 032-024OL - www.awmf.org
(2) Chapman P et al. N Engl J Med 2011; 364: 2507-2516
(3) Chapman P et al. J Clin Oncol 2012; 30 (Suppl. Abstr. 8502) und mündliche Präsentation beim ASCO 2012
 

 
Zurück
Zurück
E-Mail
Email
Drucken
Drucken
Zum Bewerten bitte anmelden!



Anzeige:
 
 
Anzeige:
Zur Fachinformation
 
 
 
Themen
CML
NET
CUP
Nutzen Sie auch die Inhalte von journalmed.de, um sich zu Informieren.
Mediadaten
Hilfe
Copyright © 2014 rs media GmbH. All rights reserved.
Kontakt
Datenschutz
AGB
Fakten über Krebs