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JOURNAL ONKOLOGIE – NEWS
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27. Februar 2009

Zertifizierung der Universitäts-Hautklinik Heidelberg für Hautkrebs-Versorgung

Die Universitäts-Hautklinik Heidelberg hat im Januar 2009 als erste Hautklinik in Deutschland das offizielle Gütesiegel als zertifiziertes Haut-Tumorzentrum erhalten. Die Zertifizierung wurde nach den hohen Qualitätsanforderungen der Deutschen Krebsgesellschaft vorgenommen und stellt u.a. sicher, dass in einem ausgewiesenen Zentrum eine Mindestzahl von 450 Tumorpatienten im Jahr nach internationalem Standard behandelt wird.

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Die Einführung der Zertifizierung im Bereich der Hauttumoren folgt den hohen Standards, die seit Jahren durch die Einrichtung zertifizierter Brustzentren in der Versorgung von Patientinnen mit Brustkrebs praktiziert werden.

Eine wichtige Voraussetzung für dieses Prädikat ist, dass die Patienten Zugang zu einer interdisziplinären Versorgung haben. "Im Rahmen des Nationalen Centrums für Tumorerkrankungen Heidelberg (NCT) finden wöchentlich gemeinsame Konferenzen mit anderen Fachdisziplinen statt", erklärt Professor Dr. Helmut Näher, der Koordinator des Hautumorzentrums. "Dort klären wir mit Chirurgen, Strahlentherapeuten, internistischen Krebsspezialisten, Radiologen und anderen Fachleuten ab, welche Therapie die beste im Einzelfall ist." Dies gilt insbesondere, wenn der Tumor nicht mehr auf die Haut beschränkt ist und schon Metastasen in anderen Organen gestreut hat.

Auch die psychologische und soziale Betreuung der Tumorpatienten ist eine wichtige Voraussetzung für das Gütesiegel. In Heidelberg kümmern sich eine als Psychoonkologin geschulte Ärztin bei Bedarf um die Patienten sowie eine Sozialarbeiterin.

Rund 8.000 Patienten mit Hautkrebs werden jedes Jahr im Heidelberger Hauttumorzentrum betreut, berichtet Professor Dr. Alexander Enk, Ärztlicher Direktor der Universitäts-Hautklinik. Die Mehrzahl der Patienten hat lokal begrenzte Tumorerkrankungen der Haut wie das Basaliom und Plattenepithelkarzinome. Spezielle Sprechstunden gibt es für Patienten, die aufgrund ihres geschwächten Immunsystems Hauttumore entwickeln, z.B. nach einer Transplantation oder in Folge einer HIV-Infektion.

Etwa 1.200 Patienten sehen die Heidelberger Ärzte pro Jahr, die am bösartigen schwarzen Hautkrebs leiden, dem malignen Melanom. Im besten Fall wird es früh erkannt und kann rechtzeitig mit einer Operation entfernt werden. Haben sich seine Zellen aber bereits abgesiedelt, so werden zusätzlich Bestrahlung und/oder Chemotherapie durchgeführt. Bislang konnten mit dieser Behandlung jedoch nur wenig befriedigende Ergebnisse erzielt werden.

"Wir bieten unseren Patienten die Teilnahme an klinischen Studien an, in denen neue Therapieformen erprobt werden", so Professor Enk. Dazu gehören auch "Impfungen" mit Antikörpern und spezifischen Zellen, die das Immunsystem zum Angriff auf die Melanom-Zellen stimulieren sollen. In Zusammenarbeit mit Grundlagenforschern aus dem Deutschen Krebsforschungszentrum (dkfz) sind in Heidelberg neue Immunstrategien gegen den schwarzen Hautkrebs entwickelt worden.

http://www.klinikum.uni-heidelberg.de/Hauttumorzentrum.1043.0.html

Quelle: Universitätsklinikum Heidelberg
 
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