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JOURNAL ONKOLOGIE – NEWS
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21. Oktober 2013

Weitere positive Daten für Aprepitant bei Krebspatienten unter HEC und MEC

In einer zusammenfassenden Auswertung von Daten aus drei großen Phase-III-Studien wurde untersucht, ob die zusätzliche Therapie mit Aprepitant den Einfluss von Chemotherapie induzierter Übelkeit und Erbrechen (CINV) bei hoch und moderat emetogener Chemotherapie (HEC / MEC)  den Alltag der Patienten veränderte. Insgesamt nahmen 1947 Patienten an den Studien teil. Jeweils ein signifikant größerer Anteil der Patienten berichtete unter Zugabe von Aprepitant (EMEND®) gegenüber der alleinigen Standardtherapie (Ondansetron und Dexamethason) sowohl unter HEC (p < 0,01) wie auch unter MEC (p < 0,05) keinen oder nur einen minimalen Einfluss von CINV auf ihr tägliches Leben.

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Eine der häufigsten und am meisten beeinträchtigenden Nebenwirkungen einer Chemotherapie bei Krebspatienten ist CINV. Die Aktualisierung der internationalen Leitlinien (MASCC und ESMO) aus 2010 empfiehlt bei HEC- und Antracyclin-Therapie-Regimen den prophylaktischen Einsatz antiemetischer Kombinationstherapien, die Aprepitant  beinhalten. In früheren Studien wurde häufig die Wirkung der antiemetischen Therapie auf das Erbrechen analysiert, während das Problem der Übelkeit weniger Beachtung fand.

Das Ziel der jüngst publizierten Sekundäranalyse war daher, den Einfluss der antiemetischen 3-fach Kombination mit Aprepitant nicht nur auf das Auftreten von CINV, sondern auch  auf die Beeinflussung der damit verbundenen täglichen Aktivitäten im Sinne der Lebensqualität bei Patienten unter HEC und MEC hin zu untersuchen. In allen drei prospektiven, randomisierten, doppelblinden, Placebo-kontrollierten Studien war der primäre durch die Patienten berichtete Endpunkt NIDL (no or minimal impact of CINV on daily life), also keine oder nur geringe Beeinträchtigung des täglichen Lebens durch CINV, was über eine modifizierte Version des FLIE- (Functional Living Index-Emesis) Fragebogens an Tag 6 im ersten Zyklus der Chemotherapie abgefragt wurde. Die Basistherapie bestand aus Ondansetron und Dexamethason, wobei 1099 Patienten an den zwei HEC-Studien und 848 Patienten an der MEC-Studie teilnahmen.

Jeweils 507 HEC-Patienten aus der Gruppe mit Standard- bzw. der mit zusätzlicher Aprepitant-Therapie konnten ausgewertet werden, wobei der Endpunkt NIDL von 64% bzw. 74% (p > 0,01) erreicht wurde. Ferner zeigten alle Unterpunkte des Fragebogens, wie z.B. die Fähigkeit, Mahlzeiten zu genießen oder das Erleben persönlichen Elends durch Übelkeit und Erbrechen, jeweils bessere Werte bei zusätzlicher Gabe von Aprepitant.

Auch bei den Patienten in der MEC-Studie fand sich bei den 430 Patienten mit zusätzlicher Gabe von Aprepitant ein signifikanter Vorteil (73% gegen 66%, p < 0,05) gegenüber der alleinigen Standardtherapie (418 Patienten). Auch hier verbesserte die Dreifachtherapie die Bewertung aller Unterpunkte des Fragebogens durch die Patienten.

Die Autoren folgern, dass durch die Gabe von Aprepitant bei Patienten unter HEC und MEC nicht nur akute und verzögerte CINV wirksam reduziert wird, sondern auch der für die Patienten relevante Alltag besser aufrechterhalten werden kann.

Literaturhinweise:
Roila F et al.: Guideline Update for MASCC and ESMO. Ann Oncol 2010;21(suppl 5):v232-v243.
Molassiotis A et al., Future Oncol. Epub ahead of print, 2013 doi:10.2217

Quelle: MSD
 
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