Sonntag, 17. Dezember 2017
Benutzername
Passwort
Registrieren
Passwort vergessen?

Home
e-journal
Der Aktuelle Fall
CME online
News
Gesundheitspolitik
Fachgesellschaften
Therapiealgorithmen
Videos
Veranstaltungen
Broschüren
Zentren


Suche
Archiv
Buchbestellung
Newsletter
Probe-Abo
Impressum


journalmed.de


Anzeige:
 
 
Anzeige:
 
 

JOURNAL ONKOLOGIE – NEWS
Zurück
Zurück
E-Mail
Email
Drucken
Drucken
Zum Bewerten bitte anmelden!
16. März 2017

PFS-Vorteil bei BRCA-mutiertem Ovarialkarzinom unter Erhaltungstherapie mit Olaparib

Bei der Jahrestagung der Society of Gynecologic Oncology (SGO) wurden Ergebnisse der Phase-III-Studie SOLO-2 vorgestellt: die Daten zeigen eine signifikante Verbesserung des progressionsfreien Überlebens (PFS) im Vergleich zu Placebo bei Patientinnen mit BRCA-mutiertem (Keimbahn), platinsensitivem, rezidiviertem Ovarialkarzinom in der Erhaltungstherapie. Die Patientinnen erhielten zweimal täglich 300 mg Lynparza™ (Olaparib) in Tablettenform. Die Studie erreichte ihren primären Endpunkt PFS (beurteilt durch Prüfärzte): HR 0,30; 95%-KI 0,22−0,41; P<0,0001; medianes PFS 19,1 Monate versus 5,5 Monate.
Anzeige:
 
 
Laut der verblindeten, unabhängigen, zentral durchgeführten Beurteilung (BICR) des PFS, zeigte eine vorab geplante Analyse zur Untermauerung des primären Endpunkts ein medianes PFS von 30,2 Monaten gegenüber 5,5 Monaten unter Placebo; dies stellt eine Verbesserung von 24,7 Monaten dar (HR 0,25; 95%-KI 0,18-0,35; P<0,0001).
 
Außerdem wurde auch ein statistisch signifikanter Vorteil hinsichtlich der Zeit bis zu einer zweiten Progression oder Tod (PFS2) bei Patienten unter Olaparib verglichen mit Placebo beobachtet (HR 0,50; 95%-KI 0,34-0,72; P=0,0002; das mediane PFS2 wurde bei Patienten unter Olaparib noch nicht erreicht versus 18,4 Monate unter Placebo), sowie Verbesserungen bei anderen wichtigen sekundären Endpunkten.
 
 
Progressionsfreies Überleben, beurteilt durch Prüfärzte und BICR
Analysis Medianes
Progressionsfreies
Überleben, Monate
Hazard-Ratio
Beurteilung durch
Prüfärzte
Olaparib 19,1 0,30 (95%-KI, 0,22-0,41), P<0,0001
Placebo 5,5
Verblindete,
unabhängige,
zentrale Beurteilung
Olaparib 30,2 0,25 (95%-KI, 0,18-0,35), P<0,0001
Placebo 5,5


Diese Ergebnisse, die bei der Jahrestagung der Society of Gynecologic Oncology (SGO) in National Harbor in den Vereinigten Staaten präsentiert wurden, ergänzen frühere Daten in diesem Setting und belegen einen Vorteil für Olaparib als Erhaltungstherapie bei rezidiviertem Ovarialkarzinom.
 
„Die heutigen Ergebnisse sind sehr ermutigend, da sie auf früheren Studien mit Olaparib bei platinsensitivem, rezidiviertem, BRCA-mutiertem Eierstockkrebs aufbauen,“ erklärte Eric Pujade-Lauraine, Leiter der Abteilung Gynäkologische Onkologie und Klinische Forschung am Hôpitaux Universitaires Paris Centre, site Hôtel-Dieu, AP-HP und leitender Prüfarzt von SOLO-2. „Insbesondere konnten die Patientinnen ihre Lebensqualität erhalten, während sich die Krankheitsprogression in beeindruckendem Maße verzögerte. Dies zeigt die Vorteile von Olaparib in Tablettenform für diese Frauen, deren Krebserkrankung oft nur schwer behandelbar ist.”
 
Auch Sean Bohen, Executive Vice President, Global Medicines Development und Chief Medical Officer bei AstraZeneca, zeigte sich erfreut über die Ergebnisse von SOLO-2: „Die Ergebnisse bestätigen den potentiellen Nutzen der Olaparib-Tabletten als Erhaltungstherapie für Patientinnen mit rezidiviertem Ovarialkarzinom. Die Tablettenformulierung könnte den Patientinnen eine geringere Belastung der Medikamenteneinnahme von Olaparib bieten, bei einem Verträglichkeitsprofil, das dem vorangegangener Studien größtenteils entspricht. Wir werden mit den Zulassungsbehörden zusammenarbeiten, um dieTabletten den Patientinnen so schnell wie möglich zugänglich zu machen.”
 
Das Verträglichkeitsprofil für Patientinnen, die während der Studie mit Olaparib in Tablettenform behandelt wurden, war konsistent mit jenem, das mit der aktuell zugelassenen Kapsel-Formulierung beobachtet wurde. Unerwünschte Ereignisse (UE) vom Grad ≥3 wurden bei 36,9% der Patientinnen unter Olaparib und bei 18,2% der Patientinnen, die Placebo erhielten, dokumentiert. Die häufigsten nicht-hämatologischen UE, die mit einer Häufigkeit von ≥20% auftraten, waren Übelkeit (75,9% (Grad ≥3; 2,6%)), Fatigue/Asthenie (65,6% (Grad ≥3; 4,1%)) und Erbrechen (37,4% (Grad ≥3; 2,6%)).
 
Die häufigsten hämatologischen UE im Olaparib-Arm waren Anämie (43,6% (Grad ≥3; 19,5%)), Neutropenie (19,5% (Grad ≥3; 5,1%)) und Thrombozytopenie (8,2% (Grad ≥3, 0%)).
 
Die Tablettendosis von 300 mg zweimal täglich verringert die Medikamenteneinnahme für die Patientinnen von sechzehn Kapseln auf vier Tabletten pro Tag.
AstraZeneca
 
Zurück
Zurück
E-Mail
Email
Drucken
Drucken
Zum Bewerten bitte anmelden!



Anzeige:
 
 
Anzeige:
 
 
 
 
Themen
CUP
NET
CML
Nutzen Sie auch die Inhalte von journalmed.de, um sich zu Informieren.
Mediadaten
Hilfe
Copyright © 2014 rs media GmbH. All rights reserved.
Kontakt
Datenschutz
AGB
Fakten über Krebs
 
ASH 2017