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JOURNAL ONKOLOGIE – NEWS
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06. Dezember 2013

Vorstellung erster Daten aus dem RESPONSIFY Projekt beim San Antonio Breast Cancer Symposium 2013

Haben Patientinnen mit Mammakarzinomen, die in hohem Maße HER2 und Hormonrezeptoren überexprimieren und eine oder mehrere Mutationen des PIK3CA Genes aufweisen, weniger Nutzen von einer neoadjuvanten Behandlung mit Chemotherapie und HER2-gerichteten Substanzen? Diese Frage stellten sich Prof. Sibylle Loibl und Kollegen von der German Breast Group im Rahmen des EU FP-7 geförderten Projektes RESPONSIFY. Erste Ergebnisse werden nächste Woche beim San Antonio Breast Cancer Symposium 2013 präsentiert:

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Donnerstag, 12. Dezember 2013, 16:30, General Session 4, S4-06
Loibl S et al: PIK3CA mutation predicts resistance to anti-HER2/chemotherapy in primary HER2-positive/hormone receptor-positive breast cancer - prospective analysis of 737 participants of the GeparSixto and GeparQuinto studies

Bereits am Mittwoch werden in der General Session 1 zwei weitere Analysen aus dem RESPONSIFY Projekt zu den Tumorinfiltrierenden Lymphozyten vorgestellt:
9:45 S1-05: Loi S et al: Tumor infiltrating lymphocytes (TILs) indicate trastuzumab benefit in early-stage HER2-positive breast cancer (HER2+ BC)

10:00 S1-06 Denkert C et al: Increased tumor-associated lymphocytes predict benefit from addition of carboplatin to neoadjuvant therapy for triple-negative and HER2-positive early breast cancer in the GeparSixto trial (GBG 66)

RESPONSIFY ist ein internationales EU-Forschungsprojekt zur Entwicklung neuer, prädiktiver Marker für die personalisierte Brustkrebsbehandlung. Es hat im Februar 2012 unter der wissenschaftlichen Federführung von Prof. Dr. med. Sibylle Loibl in Kooperation mit 11 weiteren Partnern aus Deutschland, Belgien, Frankreich, UK, Schweden und der Schweiz begonnen. Die Zusammenarbeit von akademischer Forschung und Biotech Companies in Europa soll bei diesem Forschungsprojekt unterstützt werden.

Projektziele sind vorrangig die Entwicklung von neuen (Bio)-Markern zur Vorhersage der Wirkung zielgerichteter Therapien, wie die anti-HER2-Therapie und die anti-angiogenetische Therapie zur Behandlung von Brustkrebs. Diese Biomarker sollen letztendlich in einen oder mehreren kommerziellen Tests münden. Die wissenschaftlichen Untersuchungen sollen in diesem Projekt auf den sog. "Next Generation Sequencing" Methoden basieren, d.h. genomweite Sequenzierung der nächsten Generation, Epigenetik, Gen- und Exonexpressionsanalyse sowie Kinom-Arrays, In-situ-Proteomik und quantitative Polymerase-Kettenreaktionen (qPCR). Hierbei soll in erster Linie in der Routinediagnostik gewonnenes Material verwendet werden, wie formalinfixiertes, in Paraffin eingebettetes Gewebe (FFPE).

Basis der Analysen stellen die Studien und das Studienmaterial der GBG dar, die durch ihre Arbeit auf dem Gebiet der neoadjuvanten Therapie international bekannt ist. Die neoadjuvante Therapie hat den Vorteil, dass die Auswirkungen der Therapie am Tumor direkt gemessen werden können und Tumormaterial vor und nach der Therapie verglichen werden kann. Therapieversager können schneller und direkter identifiziert werden.

Die klinischen Untersuchungen des RESPONSIFY-Projekts sind sehr eng verknüpft mit den Biomarker-Tests, die am Institut für Pathologie der Charité Berlin unter der Leitung von Prof. Carsten Denkert durchgeführt werden. Diese Biomarker-Tests geben Hinweise darauf, ob und wie eine Behandlung sich bei der jeweiligen Patientin auswirkt. Die Tests sollen bereits vor der operativen Tumor-Entfernung die Vorhersage erleichtern, welche Therapie bei einer Patientin erfolgversprechend ist.

Das RESPONSIFY-Projekt wird von der Europäischen Union bis Ende 2015 mit 6 Millionen Euro gefördert. Das gesamte Projektvolumen beträgt knapp 7,8 Millionen Euro. Die EU-Förderung konnte im Zuge des 7. Forschungsrahmenprogramms eingeworben werden.
“RESPONSIFY - Genome-based biomarkers leading to validated molecular diagnostic tests for response prediction in breast cancer" (Grant-Agreement-Nummer HEALTH-F5-2012-278659).
Weitere Informationen finden Sie unter www.germanbreastgroup.de und unter www.responsify-fp7.eu.

Quelle: GBG Forschungs GmbH
 
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