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JOURNAL ONKOLOGIE – NEWS
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15. Januar 2016

Veranstaltungsreihe zur Diagnostik in der Hämatologie

Im therapeutischen Alltag stellt es häufig eine Herausforderung dar, den Überblick über die Vielzahl der neuen diagnostischen Verfahren in der Hämato-Onkologie zu behalten. Die Veranstaltungsreihe Diagnostic Challenges in Hemato-Oncology bietet deshalb in Zusammenarbeit mit den wichtigsten hämatologischen Studiengruppen ein umfassendes Update zum State of the Art der Diagnostik. Mit dem dezidierten Fokus auf die Diagnosestellung stellt die bislang zweimal jährlich und ab 2016 viermal im Jahr stattfindende Veranstaltung ein Highlight innerhalb der hämatologischen Fortbildungen dar. Zuletzt tagten die Hämato-Onkologen am 18. und 19. September in Frankfurt. Veranstalter sind die Kooperationspartner Janssen-Cilag GmbH, Ariad Pharmaceuticals (Germany) GmbH und die Helbig Consulting GmbH. Unter der wissenschaftlichen Leitung von Dr. Markus Tiemann, Hamburg, wurden aktuelle wissenschaftliche Innovationen kompakt und in ihrer Alltagstauglichkeit dargestellt. So soll zudem der Wissenstransfer zwischen hämato-onkologischen Zentren und niedergelassenen Hämatologen gefördert werden. Dabei spielte bei der Vermittlung neben der Verständlichkeit auch die Kosteneffizienz und die Unterscheidung von Relevantem und Irrelevantem eine große Rolle. Dr. Tiemann hat ein großes Anliegen: “Die behandelnden Ärzte müssen nicht jede hämato-onkologische Rarität erkennen. Aber sie müssen alle gängigen hämatologischen Erkrankungen, die ihnen begegnen, identifizieren können.“

Aufgrund der rasanten Entwicklung neuer diagnostischer Verfahren in der Hämato-Onkologie kann es im therapeutischen Alltag schwer fallen, deren klinische und gesundheitsökonomische Relevanz zu bewerten und einzuordnen. Die ab 2016 viermal jährlich in wechselnden Städten (Berlin, Hamburg, Essen, Frankfurt) stattfindende Veranstaltungsreihe Diagnostic Challenges in Hemato-Oncology wurde ins Leben gerufen, um dieser Herausforderung zu begegnen. Im Rahmen dieser Fortbildungsveranstaltung werden die zentralen diagnostischen Neuerungen in enger Zusammenarbeit mit den wichtigsten hämato-onkologischen Studiengruppen sowie niedergelassenen Hämato-Onkologen praxisnah vermittelt. Wegen des Fokus auf die Diagnose grenzt sich Diagnostic Challenges von anderen Veranstaltungen ab und zählt laut Prof. Dr. Karl-Anton Kreuzer, Leiter des Labors für hämato-onkologische Spezialdiagnostik am Universitätsklinikum Köln, und Leiter des CLL-Referenzlabors für internationale Therapiestudien, zu den Top 5% der deutschen Fortbildungsveranstaltungen in der Hämato-Onkologie. Die Qualität sowie Relevanz zeigen sich nicht zuletzt auch in der Anerkennung der Veranstaltung in Frankfurt mit 10 CME-Punkten durch die Landesärztekammer Hessen.

Mit den richtigen Schritten zur Diagnose

Hämatologische Erkrankungen werden heutzutage immer differenzierter betrachtet und entsprechend therapiert. Um die beste Therapieentscheidung für den Patienten treffen zu können, ist es deshalb wichtig, alle relevanten Diagnosemöglichkeiten zu nutzen und deren Aussagekraft bewerten zu können. Für jede hämatologische Indikation führen je ein Kliniker sowie ein niedergelassener Hämato-Onkologe Schritt für Schritt durch die diagnostischen Kaskaden der einzelnen hämato-onkologischen Entitäten einschließlich der neuesten molekulargenetischen und radiologischen Testverfahren und zeigen deren Praxisrelevanz auf. Der Fokus auf die Diagnostik ist für viele Teilnehmer der Hauptgrund für den Besuch der Veranstaltung. So berichtete der teilnehmende Dr. Burkhard Scheuer, niedergelassener Hämatologe in Pirmasens: „Es gibt zwar viele Angebote zu Therapieoptionen, aber sehr wenig zur Diagnose. Daher ist die Qualität dieser Veranstaltung für mich als ‚Einzelkämpfer‘ in einer ländlichen Region ein absolutes Highlight.“

Veranstaltung im Zeichen des Networkings

Neben dem Fortbildungsanspruch ist ein weiterer Baustein des Veranstaltungskonzepts, Kontakte zwischen niedergelassenen Hämato-Onkologen und Studiengruppen zu fördern und eine Plattform für Networking zu bieten. So waren 5 Studiengruppen und ihre namhaften Vertreter vor Ort, die sich im Rahmen einer Podiumsdiskussion den Teilnehmern vorstellten:
- Deutsche CLL-Studiengruppe: Prof. Dr. Karl-Anton Kreuzer, Köln, Leiter des CLL-Referenzlabors für internationale Therapiestudien
- CML-Studiengruppe: PD Dr. Susanne Saussele, Mannheim, Leiterin des deutschen Kompetenznetzes „Akute und chronische Leukämie“, Studiengruppenleiterin im deutschen CML-Exzellenzzentrum und Leiterin der „Stiftung Leukämien“
- GMMG-Studiengruppe (German-Speaking Myeloma Multicenter Group): Prof. Dr. Hartmut Goldschmidt, Heidelberg, Leiter der Studiengruppe
- GSG-MPN (German Study Group for myeloproliferative Neoplasms): Prof. Dr. Martin Griesshammer, Minden, Sprecher der Studiengruppe
- StiL (Studiengruppe indolente Lymphome): Prof. Dr. Mathias Rummel, Giessen, Leiter der Studiengruppe

Für Privatdozent Dr. Helmut Rogge, Kiel, ist genau dieses Zusammenspiel von Mitgliedern der Forschungsgruppen und niedergelassenen Hämato-Onkologen das große Plus dieser Fortbildung: „Ich habe eine ganze Reihe von Patienten, die ich gerne in laufende Studien einschließen würde.“

Angefangen mit der Erstdiagnose über die Verlaufskontrolle bis hin zur Betreuung im Rezidiv bietet die Fortbildung nicht nur einen Leitfaden für den Alltag in Klinik und Praxis, sondern eignet sich auch hervorragend als Repetitorium in der Vorbereitung für die Facharztprüfung. Die Inhalte werden den Teilnehmern in Form eines indikationsbezogenen Handbuchs mit übersichtlich strukturierten FlowCharts zur Verfügung gestellt.

Im Jahr 2016 finden vier Veranstaltungen der Reihe Diagnostic Challenges in Berlin, Hamburg, Essen und Frankfurt statt. Nähere Informationen sowie die Möglichkeit zur Anmeldung finden Sie unter www.helbig.academy.

Diagnostic Challenges in Hemato-Oncology (Helbig Academy)
 
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