Freitag, 20. Oktober 2017
Benutzername
Passwort
Registrieren
Passwort vergessen?

Home
e-journal
Der Aktuelle Fall
CME online
News
Gesundheitspolitik
Fachgesellschaften
Therapiealgorithmen
Videos
Veranstaltungen
Broschüren


Suche
Archiv
Buchbestellung
Newsletter
Probe-Abo
Impressum


journalmed.de


Anzeige:
 
 
Anzeige:
 
 

JOURNAL ONKOLOGIE – NEWS
Zurück
Zurück
E-Mail
Email
Drucken
Drucken
Zum Bewerten bitte anmelden!
12. Juli 2013

Variante im HAS-Gen erhöht Risiko einer Anthrazyklin-induzierten Kardiomyopathie

ASCO 2013

Eine Analyse von 10.000 Variationen in 2.100 Genen von ehemaligen Patienten, die in der Kindheit wegen einer Krebserkrankung mit Anthrazyklinen behandelt wurden, identifizierte eine bestimmte Variation im HAS3(Hyaluronsynthase3)-Gen, die das Risiko einer Anthrazyklin-bedingten Kardiomyopathie um das 8,5-Fache steigert.

Anzeige:
 
 

Untersucht wurden die 2.100 Gene, die als am meisten relevant gelten für eine de novo kardiovaskuläre Erkrankung. In dieser Fall-Kontroll-Studie, über die Smita Bhatia, City of Hope National Medical Center, Duarte/CA, berichtete, wurden die 93 Patienten (Fälle), die nach der Therapie eines Primärtumors mit Anthrazyklinen eine Kardiomyopathie entwickelt hatten, mit 194 Patienten verglichen, die ebenfalls mit Anthrazyklinen behandelt worden waren, jedoch keine Kardiomyopathie entwickelt hatten (Kontrolle). Die Patienten aus beiden Gruppen waren zum Zeitpunkt der Diagnose des Primärtumors jünger als 21 Jahre. Die Patienten mit einer eingeschränkten Herzfunktion hatten eine mittlere kumulative Anthrazyklindosis von 300 mg/m2 erhalten.

Die Studie identifizierte SNP rs223228 im HAS3-Gen als einen wesentlichen Faktor, der das Anthrazyklindosis-abhängige Risiko einer Kardiomyopathie modifiziert. Patienten mit rs223228 AA-Genotyp hatten ab einer kumulativen Dosis von > 250 mg/m2 Anthrazyklinen ein 8,5-faches Risiko für eine Kardiomyopathie im Vergleich zum GG-Genotyp. Die Abhängigkeit des Kardiomyopathierisikos von Genotyp und Anthrazyklindosis konnte in einer Gruppe von 76 Patienten vom City of Hope National Medical Center mit einer Anthrazyklin-abhängigen Kardiomyopathie bestätigt werden.

Falls sich diese Ergebnisse auch noch in einer größeren Kohorte bestätigen lassen, könnte die Bestimmung der HAS3-Genvariation ermöglichen, die Patienten mit einem erhöhten Anthrazyklin-abhängigen Kardiomyopathierisiko im Vorfeld zu ermitteln und die Therapie entsprechend anzupassen.

#10004 Hyaluronidase synthase 3 (HAS3) variant and anthracycline-related cardiomyopathy: A report from der Children´s Oncology Group

as

 
Zurück
Zurück
E-Mail
Email
Drucken
Drucken
Zum Bewerten bitte anmelden!



Anzeige:
 
 
Anzeige:
 
 
 
 
Themen
CUP
NET
CML
Nutzen Sie auch die Inhalte von journalmed.de, um sich zu Informieren.
Mediadaten
Hilfe
Copyright © 2014 rs media GmbH. All rights reserved.
Kontakt
Datenschutz
AGB
Fakten über Krebs