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JOURNAL ONKOLOGIE – NEWS
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25. März 2015

Update der AGO-Leitlinie 2015: Oncotype DX Brustkrebstest auch empfohlen für nodal-positive Patientinnen und für das Risiko von Spätmetastasierung

Die Arbeitsgemeinschaft Gynäkologische Onkologie e. V. (AGO) hat in ihrem Update* von 2015 ihre Behandlungsleitlinien folgendermaßen erweitert: Empfehlung von Oncotype DX zum Einsatz bei nodal-positiven Brustkrebspatientinnen und zur Risikoeinschätzung von Spätmetastasierung. Die AGO bestätigt erneut, dass Oncotype DX als einziger Genexpressionstest prädiktive Informationen zum Nutzen einer Chemotherapie liefert. Die GBA geht nun den ersten Schritt Richtung Erstattung. "Die Erweiterung der AGO-Empfehlung 2015 ermöglicht es uns, im Klinikalltag noch mehr Frauen mit Hilfe der molekularen Marker die Nebenwirkungen einer nicht notwendigen Chemotherapie zu ersparen", so Prof. Dr. med. Christian Jackisch, Chefarzt der Klinik für Gynäkologie und Geburtshilfe des Sana Klinikums sowie Sprecher des Brustzentrums Offenbach.

Oncotype DX wurde in nationale und internationale klinische Leitlinien aufgenommen und wird von verschiedenen Gesundheitssystemen in Europa erstattet. Erst vor kurzem beschloss der National Health Service (NHS) in England ein Programm, das den regelhaften Zugang zum Oncotype DX Brustkrebstest ab dem 1. April 2015 ermöglicht. Auch in der Schweiz wird der Test seit dem 1. Januar 2015 erstattet.

In Deutschland sorgte die Novellierung der "Richtlinie ambulante spezialfachärztliche Versorgung" (ASV) des Gemeinsamen Bundesausschusses (G-BA) vor kurzem dafür, dass Genexpressionstests wie der Oncotype DX Test nun auch für gesetzlich versicherte Brustkrebspatientinnen erstattet werden können, vorbehaltlich der Genehmigung durch das Bundesministerium für Gesundheit.

Auf der 14. St. Gallen Breast Cancer Conference wurden Ergebnisse einer irischen Studie (1) vorgestellt, die sowohl klinische als auch finanzielle Auswirkungen des Tests auf die Entscheidungen zum Einsatz einer Chemotherapie untersucht hat. Dabei wurden die Anwendungsdaten aller "Comprehensive Cancer Centers" in Irland und von 633 Patientinnen einbezogen. Die Studie zeigt, dass Diagnostik mit dem Oncotype DX Test bei Brustkrebs in einem frühen Stadium zu einer 58%igen Reduktion von Chemotherapien führte. Die Netto-Kosteneinsparung für das öffentliche Gesundheitswesen betrug knapp 800.000 Euro. "Irland war das erste Land in Europa, das den Test erstattet hat. Die Studienergebnisse aus Irland unterstreichen nicht nur den Nutzen, den die personalisierte Diagnostik auf die Behandlungsentscheidungen hat, sondern auch die signifikanten Kostenvorteile, die mit dem Testverfahren auf längere Sicht einhergehen", sagt Dr. Janice Walshe, Studienleiterin und Medizinische Onkologin, St Vincent’s University Hospital, Dublin.

(1) Smyth L, Economic Impact of 21-gene Recurrence Score testing on Early Stage Breast Cancer in Ireland. St. Gallen 2015

Update der AGO-Leitlinie 2015 *http://www.ago-online.de/fileadmin/downloads/leitlinien/mamma/maerz2015/en/2015E_Updated_Guidelines.pdf

Quelle: Genomic Health
 
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