Montag, 18. Dezember 2017
Benutzername
Passwort
Registrieren
Passwort vergessen?

Home
e-journal
Der Aktuelle Fall
CME online
News
Gesundheitspolitik
Fachgesellschaften
Therapiealgorithmen
Videos
Veranstaltungen
Broschüren
Zentren


Suche
Archiv
Buchbestellung
Newsletter
Probe-Abo
Impressum


journalmed.de


Anzeige:
 
 
Anzeige:
 
 

JOURNAL ONKOLOGIE – NEWS
Zurück
Zurück
E-Mail
Email
Drucken
Drucken
Zum Bewerten bitte anmelden!
16. November 2015

Update ESMO-Leitlinie 2015: Abirateron für Erstlinientherapie des mCRPC mit höchstem Empfehlungsgrad empfohlen

Auch die European Society for Medical Oncology (ESMO) hat kürzlich in ihre aktuelle Leitlinie Abirateronacetat (Zytiga®) für die Erstlinientherapie bei Chemotherapie-naiven, nicht oder mild symptomatischen Patienten mit metastasiertem kastrationsresistentem Prostatakarzinom (mCRPC) aufgenommen (1). Sie weist hierfür das höchste Evidenzlevel (I) und den höchsten Empfehlungsgrad (A) aus. Zudem gehört der Androgenbiosynthese-Inhibitor von Janssen zu den Optionen, die mit Evidenzlevel I und Empfehlungsgrad A für die Zweitlinientherapie bei mCRPC-Patienten nach Docetaxel-Versagen empfohlen werden. Die Leitlinie führt darüber hinaus Abirateronacetat als einen der Wirkstoffe an, die im palliativen Stadium das Risiko für skelettale Ereignisse reduzieren (1).

Anzeige:
 
 

Zum Einsatz von Antiandrogenen wie Bicalutamid, die in der letzten Fassung der ESMO-Leitlinie noch als Alternative für die Therapie des metastasierten Prostatakarzinoms nach Versagen der Androgendeprivation beispielsweise mit einem LHRH-Agonisten, genannt wurden, rät die aktuelle Version nicht mehr (1,2).
 
Andere Leitlinien nennen Abirateronacetat ebenfalls mit hohem Empfehlungsgrad in den zugelassenen Indikationen. So rät die aktuelle deutsche S3-Leitlinie mit Evidenzlevel I und dem hier höchsten Empfehlungsgrad (B), dass Abirateronacetat in der Erstlinientherapie des nicht oder mild symptomatischen und progredienten mCRPC angeboten werden sollte (3). In der Zweitlinientherapie des mCRPC nach Docetaxel-Versagen gehört Abirateronacetat bei Patienten mit progredienter Erkrankung und gutem Allgemeinzustand zu den Optionen, die gemäß S3-Leitlinie ‒ bei Bedarf in Kombination mit symptombezogener und supportiver Therapie ‒ angeboten werden sollen (I, A) (3).
 
In der aktuellen europäischen Leitlinie der European Association of Urology (EAU) wird Abirateronacetat als Salvagehormontherapie nach Versagen der primären antihormonellen Therapie, beispielsweise mit einem LHRH-Agonisten (Ib, A) empfohlen (4). In der Zweitlinientherapie des mCRPC nach Versagen von Docetaxel gehört Abirateronacetat zur Therapie der ersten Wahl (Ia, A) (4).
Stand der Information: November 2015

Literatur:

(1) Parker C et al. Cancer of the Prostate: ESMO Clinical Practice Guidelines. Ann Oncol 2015;26(Suppl 5):v69-v77
(2) Horwich A et al. Prostate cancer: ESMO Clinical Practice Guidelines for diagnosis, treatment and follow-up. Ann Oncol 2013;24(Suppl 6): vi106–vi114
(3) S3-Leitlinie Prostatakarzinom, Langversion 3.1, Oktober 2014, AWMF Registernummer: 043/022OL. http://leitlinienprogramm-onkologie.de/Leitlinien.7.0.html. Letzter Abruf 1.9.2015
(4) Mottet N et al. Guidelines on Prostate Cancer. ©European Association of Urology 2014, Update March 2015: www.uroweb.org/guidelines/online-guidelines. Letzter Abruf am 1.9.2015

 
Zurück
Zurück
E-Mail
Email
Drucken
Drucken
Zum Bewerten bitte anmelden!



Anzeige:
 
 
Anzeige:
 
 
 
 
Themen
NET
CML
CUP
Nutzen Sie auch die Inhalte von journalmed.de, um sich zu Informieren.
Mediadaten
Hilfe
Copyright © 2014 rs media GmbH. All rights reserved.
Kontakt
Datenschutz
AGB
Fakten über Krebs
 
ASH 2017