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JOURNAL ONKOLOGIE – NEWS
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15. Januar 2016

US-Patentschutz für immunonkologische Leitsubstanz APG101

Das auf Immunonkologie spezialisierte biopharmazeutische Unternehmen Apogenix AG gab gestern bekannt, dass das Patent- und Markenamt der Vereinigten Staaten die "Notice of Allowance" für zwei Schlüsselpatente für den am weitesten entwickelten immunonkologischen Wirkstoffkandidaten APG101 erteilt hat. Das sogenannte "Method of Use"-Patent umfasst den Einsatz von CD95-Ligand-Inhibitoren – zu denen APG101 gehört – zur Behandlung des Glioblastoms.

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„Apogenix verfügt bereits über ein breites Patentportfolio für APG101. Durch diese beiden Patente bauen wir den Schutz der Substanz und deren Verwendung zur Behandlung des Glioblastoms erheblich aus", sagte Dr. Thomas Höger, CEO von Apogenix. "Die geplante Erteilung der beiden Patente in dem wichtigsten Pharmamarkt ist eine erneute Bestätigung unseres innovativen Wirkstoffkonzepts sowie der therapeutischen Einsatzmöglichkeiten von CD95-Ligand-Inhibitoren, unter anderem zur Behandlung von bösartigen Hirntumoren“.

In einer kontrollierten Phase II-Studie zur Zweitlinienbehandlung des Glioblastoms konnte die Wirksamkeit, Sicherheit und Verträglichkeit von APG101 gezeigt werden. Die Behandlung mit APG101 in Kombination mit Radiotherapie hat in allen Studienendpunkten eine klinische Überlegenheit gegenüber einer alleinigen Radiotherapie demonstriert und zu einer Überlebenszeitverlängerung von Glioblastom-Patienten geführt. Interimsdaten einer Phase-I-Studie mit APG101 zur Behandlung des myelodysplastischen Syndroms (MDS) geben überdies einen deutlichen Hinweis auf die Wirksamkeit der Substanz in dieser hämatologischen Erkrankung.

Der Patentschutz besteht mindestens bis in das Jahr 2029. Das sogenannte "Composition of Matter"-Patent schützt APG101 als Substanz sowie das Herstellungsverfahren des Wirkstoffkandidaten mindestens bis zum Jahr 2033.
 

Apogenix AG
 
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