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JOURNAL ONKOLOGIE – NEWS
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24. August 2015

Tumorschmerz: Schnell freisetzende Hartkapseln für eine flexible Therapie Opioid-naiver Patienten

Hydromorphon ist aufgrund pharmakologischer Vorteile in der Verträglichkeit Präferenzsubstanz der WHO-Stufe III gemäß der PraxisLeitlinie Tumorschmerz der Deutschen Gesellschaft für Schmerztherapie (DGS) (1). Mit dem schnell freisetzenden Hydromorphon Aristo® akut 1,3/2,6 mg steht im deutschen Markt ab sofort eine sinnvolle Ergänzung zur Neueinstellung Opioid-naiver Patienten, zur Opioid-Rotation sowie bei Durchbruchschmerzen zur Verfügung. Durch das niedrige Interaktionspotenzial des Wirkstoffs Hydromorphon ist das neue Präparat zur Kombination mit allen Retard-Opioiden ideal geeignet. Der kombinierte Einsatz mit der retardierten Einmalgabe Hydromorphon Aristo® long ermöglicht zudem eine Substanzkonstanz. Aristo Pharma ist der einzige deutsche Anbieter mit dieser Konstellation und bietet somit eine patientenindividuelle Therapieoption zur Behandlung starker bis sehr starker Schmerzen.

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Die Anforderungen an eine moderne Schmerztherapie sind vielfältig und müssen daher patientenindividuell betrachtet werden. Diese Herangehensweise ist wegweisend, da die Behandlung von Schmerzpatienten – insbesondere von Tumorpatienten, die auf starke Schmerzmittel angewiesen sind – in Deutschland für viele Ärzte immer noch eine große Herausforderung darstellt. So sind die Patienten mit täglich behandlungsbedürftigen Schmerzen oftmals unter- oder fehlversorgt (2). Die neue Darreichungsform Hydromorphon Aristo® akut in der Dosierung 1,3 oder 2,6 mg bietet eine erweiterte therapeutische Option bei starken chronischen Schmerzen.

Akuter Einsatz: Schnell und flexibel kombinierbar

Hydromorphon Aristo® akut fungiert bei Neueinstellungen Opioid-naiver Schmerzpatienten zur Dosistitration bis hin zur Umstellung auf retardierte Formulierungen zur Basisanalgesie („by the clock“ 24h-/12h-Kinetik). Im Rahmen des Opioid-Switches (früher Wechsel in Einstellungsphase bei inadäquater Analgesie) bzw. der Opioid-Rotation (später Wechsel) wird Hydromorphon Aristo® akut bei nicht ausreichender Wirksamkeit und/oder Verträglichkeit eingesetzt. Zudem kann das schnell freisetzende Hypno-Analgetikum in der Akuttherapie von Schmerzspitzen („Rescuemedikation“) bzw. Durchbruchschmerzen (1/10 bis 1/6 Tagesdosis/Retard) helfen und ist darüber hinaus aufgrund des geringen Wechselwirkungspotentials in der Kombination mit Hydromorphon Aristo® long und allen Retard-Opioiden optimal geeignet.

Studie und pharmazeutische Fakten

Hydromorphon Aristo® akut wurde unabhängig vom Originator Palladon® 1,3 mg/2,6 mg entwickelt und neu zugelassen und war in der klinischen Bioäquivalenzstudie versus Originator als Referenz erfolgreich. Die randomisierte 2-Perioden-/Sequenzen-Crossover Studie mit 36 Probanden belegte die Bioäquivalenz konfirmatorisch bei vergleichbaren pharmakokinetischen Parametern. Hydromorphon Aristo® akut gewährleistet eine starke Analgesie, ist individuell titrierbar und hat keinen Ceiling-Effekt. Die laktosefreien Hartkapseln mit schnell einsetzender Analgesie werden unabhängig von den Mahlzeiten als Ganzes eingenommen und können bei Schluckbeschwerden auch alternativ als Pulver nach Öffnen der Kapseln eingenommen werden. Dies erfolgt alle vier Stunden (6 Mal täglich/24h) bei einer Wirkdauer von ca. 4 Stunden und einem Wirkeintritt bis zu 30 Minuten. Das bekannte Wirksamkeits- und Verträglichkeitsprofil von Hydromorphon bleibt bestehen.

Über die WHO und Empfehlungen der Leitlinie

Das Stufenschema der Weltgesundheitsorganisation (WHO) zur Behandlung von Tumorschmerzen ist in der Schmerztherapie weit verbreitet und allgemein anerkannt. Die Medikation gemäß der Stufe III wird angewendet, wenn bei starken Schmerzen eine Anwendung von Nicht-Opioid-Analgetika und schwachen Opioiden nicht ausreichend ist.

Etabliert sind Hydromorphon, Morphin, Oxycodon oder Fentanyl, die als reine μ-Agonisten eine starke analgetische Wirkung haben und diese durch eine Dosissteigerung nicht begrenzt wird (ceiling effect) (3). First-Line bezüglich unerwünschter Sedierung werden Oxycodon und Hydromorphon eingesetzt.

Anders als bei Morphin entsteht bei der Metabolisierung von Hydromorphon nicht der aktive Metabolit Morphin-6-Glucuronid, der bei einem Nierenversagen akkumuliert und zu einer ausgeprägten Sedierung führt. Hydromorphon ist Morphin demnach bei der Behandlung von älteren Menschen vorzuziehen. Auch in der PraxisLeitlinie der Deutschen Gesellschaft für Schmerztherapie (DGS) zum Tumorschmerz ist Hydromorphon Präferenzsubstanz in der Tumorschmerztherapie. Ein maßgeblicher Grund sind die pharmakologischen Vorteile in der Verträglichkeit. Hydromorphon zeichnet sich durch eine geringe Plasmaproteinbindung aus und ist kaum interaktiv. Die Empfehlung wird von allen an der Leitlinie beteiligten Experten getragen und die Wirksamkeit bei nozizeptiven, nozizeptiv-viszeralen und neuropathischen Schmerzen anerkannt (4).

Aristo Pharma
Literatur:

(1) WHO’s pain ladder for adults. Verfügbar im Internet: http://www.who.int/cancer/palliative/painladder/en/ Zuletzt abgerufen am 27.07.2015.
(2) Langzeitanwendung von Opioiden bei nicht tumorbedingten Schmerzen - "LONTS"; aktueller Stand: 09/2014. Verfügbar im Internet: http://www.deutsche-diabetes-gesellschaft.de/fileadmin/Redakteur/Leitlinien/Evidenzbasierte_Leitlinien/S3_Langzeittherapie_Opioide_nichttumorbed._Erkrankungen_2014-09.pdf (Zuletzt abgerufen am 28.07.2015)
(3) AVP – Arzneiverordnung in der Praxis. Therapieempfehlungen der Deutschen Ärzteschaft. Tumorschmerzen. 3. Auflage 2007. Verfügbar im Internet: http://www.akdae.de/Arzneimitteltherapie/TE/A-Z/PDF/Tumorschmerz.pdf#page=1&view=fitB Zuletzt abgerufen am 27.07.2015.
(4) Praxisleitlinie Tumorschmerz (2012) Deutsche Gesellschaft für Schmerztherapie (DGS) e.V. Verfügbar im Internet: http://www.schmerz-therapie-deutschland.de/pdf/Praxisleitlinie.pdf (Abgerufen am 28.07.2015)

 
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