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JOURNAL ONKOLOGIE – NEWS
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14. Mai 2008

Tumorassoziierte Mangelernährung – eine besondere Herausforderung in der Ernährungstherapie

Fortgeschrittene Tumorerkrankungen werden häufig begleitet von einer tumorassoziierten Mangelernährung. Die Genese basiert auf einem komplexen, multifaktoriellen Geschehen, das als Antwort des Organismus auf die Tumorerkrankung zu verstehen ist. Folgen sind Gewichtsverlust, Anorexie und eine Reduktion der Körperzellmasse. Eine unterstützende Ernährungstherapie ist bei diesen Patienten von herausragender Bedeutung.

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Die tumorassoziierte Mangelernährung geht einher mit komplexen metabolischen Veränderungen im Sinne eines erhöhten Katabolismus (Kachexie). Hierfür sind systemische proinflammatorische Prozesse, unter anderem vermittelt durch Zytokine und katabole Hormone, verantwortlich (1). Häufig wird diese Situation begleitet von einer verminderten oralen Nahrungsaufnahme, unter anderem bedingt durch Therapienebenwirkungen und lokale Tumorwirkungen. Das multifaktorielle Geschehen kann zu einer chronisch-negativen Energie- und Eiweißbilanz führen, die mit einem progressiven Gewichtsverlust und einer persistierenden Abnahme der Körperzellmasse einhergeht (2). Ein schlechter Ernährungszustand ist mit einer eingeschränkten Prognose und verminderter Lebensqualität assoziiert (3,5). Regelmäßige Kontrollen des Gewichtsverlaufs und der Energieaufnahme (3) (Screening) sind notwendig, um eine Veränderung des Ernährungszustandes möglichst früh zu erkennen.
In einer aktuell erschienen Studie an einem internistischen Patientenkollektiv (n = 1308) wurden Zeichen einer Mangelernährung deutlich häufiger bei Patienten mit Malignomen als bei solchen mit benigner Erkrankung festgestellt (53,3% vs. 15,8%). Eine individuelle Ernährungsintervention führte bei den mangelernährten Patienten zu einer deutlichen Besserung des Ernährungszustandes und damit einhergehend der Lebensqualität (4).

Laut anerkannter Leitlinien wird eine frühzeitige supportive Ernährung sowohl bei Patienten mit bereits bestehender als auch drohender Mangelernährung empfohlen (3). Durch eine entsprechende Ernährungstherapie kann fortschreitender Gewichtsverlust reduziert oder verhindert5 und die Lebensqualität gesteigert werden (6).

Optimal geeignet für Tumorpatienten mit drohender oder bereits bestehender Mangelernährung sind Trinknahrungen, die eine hohe Energie- und Nährstoffzufuhr bei niedrigem Volumen gewährleisten. Diesen Anforderungen wird die Neuentwicklung Fresubin® 2 kcal DRINK von Fresenius Kabi gerecht. Pro 200 ml-Tetra-Brik liefert er 400 kcal und 20 g Eiweiß. Der durchschnittliche tägliche Bedarf an Vitaminen und Spurenelementen wird schon mit 2-3 Tetra-Briks (à 200 ml) gedeckt.

Literatur:

1. MacDonald N J Support Oncol 2007; 5: 157-162
2. Arends J et al. Clin Nutr 2006 ; 25: 245 − 259
3. Arends J et al in DGEM-Leitlinien Enterale und Parenterale Ernährung 2008 Thieme Verlag S. 51-56
4. Rosenbaum A et al. Aktuel Ernaehr Med 2007; 32: 181-184
5. Arends J et al. Aktuel Ernaehr Med 2003; 28: 61-68
6. Caro MMM et al. Clinical Nutrition 2007; 26, 289–301

Weitere Informationen:
Fresenius-Kabi Deutschland GmbH
D-61346 Bad Homburg v. d. H.
Tel.: +49 (0) 61 72/686 82 00
Fax: +49 (0) 61 72/686 82 39
E-Mail: kundenberatung@fresenius-kabi.de
www.enterale-ernaehrung.de

 
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