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JOURNAL ONKOLOGIE – NEWS
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08. Dezember 2014

Trastuzumab s.c.: Ein weiterer Schritt zu mehr Normalität im Alltag von Brustkrebspatientinnen

Seit über einem Jahr steht der bewährte Antikörper Herceptin® (Trastuzumab Roche) zur Behandlung des HER2-positiven Mammakarzinoms als subkutane (SC) Formulierung zur Verfügung. Herceptin SC 
ermöglicht eine deutlich schnellere, weniger invasive und damit patientinnenfreundlichere Therapie. Im Rahmen eines Pressegesprächs der Roche Pharma AG in Hamburg erörterte der Gynäkoonkologe Prof. Volkmar Müller, Hamburg, zusammen mit einer Patientin und Doris C. Schmitt, Patientinnenvertreterin aus München, wie Herceptin SC die Brustkrebstherapie verbessert.

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Herceptin ist ein seit Jahren fest etablierter Standard in der Behandlung von Frauen mit HER2-positivem Mammakarzinom. Die umfassende Erfahrung aus über 400 klinischen Studien belegt, dass der Antikörper die Überlebensaussichten der betroffenen Frauen - sowohl in der frühen als auch der fortgeschrittenen Therapiesituation - signifikant verbessert. Seit Mitte 2013 ist der Antikörper auch in einer subkutanen Darreichungsform verfügbar. Herceptin SC wird in einer vom Körpergewicht der Patientin unabhängigen fixen Dosierung von 600 mg per Spritze in das Unterhautfettgewebe des Oberschenkels appliziert. Die Injektion erfolgt in weniger als fünf Minuten - im Vergleich dazu dauert die intravenöse Verabreichung bis zu 90 Minuten.

Patientinnenfreundlichere Anwendung - bewährte Wirksamkeit

"Trastuzumab SC bedeutet für die Patientinnen eine deutlich geringere Belastung durch die Therapie und ist ein wichtiger Schritt zu mehr Normalität im Alltag", so Müller. "Wir wissen aus der täglichen Praxis, dass die überwiegende Mehrheit unserer Patientinnen die subkutane Darreichungsform im Vergleich zu einer Infusion bevorzugt." Die Daten der randomisierten Studie PrefHer, in der Patientinnen mit frühem HER2-positivem Mammakarzinom postoperativ und nach Abschluss einer (neo)adjuvanten Chemotherapie hintereinander Herceptin sowohl intravenös als auch subkutan erhielten, belegen die deutliche Präferenz der Patientinnen: In der Studie gaben 88,9% der Patientinnen an,
Herceptin SC der intravenösen Verabreichung vorzuziehen (vs. i.v.: 9,6%; p < 0,0001).
 Als wichtigsten Vorteil nannte die Mehrheit der Patientinnen die erheblich kürzere Applikationsdauer und die damit verbundene Zeitersparnis (1).

Dies bestätigt auch die Patientin Nicole R. aus Lauenbrück: "Weil die Therapie selbst nur noch 5 Minuten dauert, muss ich mir nicht mehr den ganzen Tag freihalten und habe mehr Zeit für meine beiden Kinder und unseren Familienbetrieb. Außerdem bin ich froh darüber, dass ich meinen Port entfernen lassen konnte. So werde ich nicht mehr ständig an die Krankheit erinnert und kann ein ganz normales Leben führen."

Neben der patientinnenfreundlichen Darreichungsform profitieren die betroffenen Frauen von der bewährten Wirksamkeit und Sicherheit des Antikörpers: In der Zulassungsstudie HannaH waren die subkutane und intravenöse Anwendung hinsichtlich der Wirkstoffkonzentration im Blut und der Rate an pathologischen Komplettremissionen (pCR) zum Zeitpunkt der Operation (co-primäre Endpunkte) mindestens gleichwertig. Zudem bestätigte sich auch unter der subkutanen Darreichungsform das bekannte Sicherheitsprofil des Antikörpers (2). "Diese Studiendaten sind für uns enorm wichtig", so das Fazit von Müller. "Mit Trastuzumab SC ist es gelungen, eine in Wirksamkeit und Sicherheit bewährte Therapie im Sinne der Patientinnen weiter zu verbessern."

Aufklärung für mehr Lebensqualität


Das Beispiel Herceptin SC zeigt auch, wie wichtig eine adäquate Aufklärung und Beratung der Patienten ist. Denn nur Frauen, die über die subkutane Darreichungsform informiert sind, können letztlich mitentscheiden, welche Therapieform sie bevorzugen. "Brustkrebspatientinnen wollen gut informiert die für sie richtige Wahl der Therapie treffen", betont auch die Patientinnenvertreterin Schmitt. "Zeit für sich, für die Familie und den Beruf zu haben, ist für die Betroffenen Voraussetzung für eine gesteigerte Lebensqualität. Deshalb sollten Frauen mit HER2-positivem Brustkrebs mit ihrem behandelnden Arzt besprechen, ob sie Herceptin als Infusion oder als Spritze verabreicht bekommen möchten."

Literaturhinweise:
(1) Pivot X, Gligorov J, Müller V et al., Ann Oncol 2014; 25: 1979-87
(2) Ismael G, Hegg R, Muehlbauer S et al., Lancet Oncology 2012; 13(9): 869-78

 
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