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JOURNAL ONKOLOGIE – NEWS
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06. Februar 2018

Therapiefortschritt beim neu diagnostizierten fortgeschrittenen Hochrisiko-Prostatakarzinom

Abirateron (Zytiga®) kann seit kurzem bei Hochrisiko-Patienten mit neu diagnostiziertem metastasierten Hormon-sensitiven Prostatakarzinom (mHSPC) direkt in Kombination mit einer Androgendeprivationstherapie (ADT) eingesetzt werden. Experten wie Prof. Dr. Jürgen Gschwend, München, werten dies als deutlichen Therapiefortschritt.
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Die Zulassungserweiterung für Abirateron basiert auf den Ergebnissen der LATITUDE-Studie, einer multinationalen doppelblinden Phase-III-Studie, in der 1.199 Männer mit neu diagnostiziertem mHSPC mit Abirateron oder Placebo jeweils zusätzlich zu einer ADT behandelt wurden. Es handelte sich um Hochrisiko-Patienten, wobei 2 von 3 vorgegebenen Risikofaktoren (Gleason-Score ≥ 8 und/oder ≥ 3 Knochenläsionen und/oder ≥ 1 Viszeralmetastase) erfüllt sein mussten. Primäre Endpunkte der Studie waren das mediane Gesamtüberleben (OS) sowie das mediane radiographische progressionsfreie Überleben (rPFS).

Bei beiden ko-primären Endpunkten zeigte sich unter Abirateron ein signifikanter Überlebensvorteil. So wurde laut Gschwend in einer Interimsanalyse mit medianem Follow-up von 30,4 Monaten eine signifikante 38%ige Reduktion der Mortalität dokumentiert. Dadurch lebten nach 3 Jahren noch 66% der Patienten im Verum-Arm gegenüber 49% unter alleiniger ADT. Außerdem wurde als ko-primärer Endpunkt zugleich eine signifikante 53%ige Reduktion des rPFS durch die zusätzliche Gabe von Abirateron erwirkt. „Das sind beeindruckende Daten“, so Gschwend.

Auch bei den sekundären Endpunkten zeigte sich nach seiner Darstellung eine signifikante Überlegenheit der Kombinationstherapie. Das gilt nach Gschwend für alle Parameter und insbesondere für das mediane PSA-progressionsfreie Überleben, das von 7,4 auf 33,2 Monate verbessert und somit praktisch vervierfacht wurde. Der Parameter ist für viele Patienten sehr wichtig, da sie hinsichtlich ihrer Erkrankung vor allem auf den PSA-Wert achten.

Generell berichteten die Studienteilnehmer zudem eine gute Verträglichkeit des Prüfregimes und eine verbesserte Lebensqualität unter der Therapie. Gschwend: „Damit gibt es für Patienten mit neu diagnostiziertem Hochrisiko-mHSPC nun auch eine hochwirksame und dabei gut verträgliche Therapiealternative“.

Christine Vetter
Quelle: Fachpressekonferenz „Zytiga®: Zulassung in 3 Indikationen beim metastasierten Prostatakarzinom“, 19. 01.2018, Neuss; Veranstalter: Janssen-Cilag GmbH
 
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